“Kosten” der deutschen Einheit: Haben DIW, ifo und Forschungsverbund SED-Staat da nicht etwas Entscheidendes vergessen?

Der Deutschlandfunk meldet heute mit Bezug auf von der “Welt” in Auftrag gegebene Berechnungen, dass die deutsche Einheit zwei Billionen Euro gekostet habe. Sowohl die Meldung, als auch der Bericht auf “Welt online” legen nahe, dass die “Forscher” etwas Entscheidendes bei ihren Berechnungen vergessen haben.

Der Deutschlandfunk fasst die Berechnungen wie folgt zusammen:

“Zusammengerechnet wurden als Zahlungen an die ostdeutschen Länder der Solidarpakt, Wirtschaftsfördertöpfe, der Länderfinanzausgleich, EU-Fördermittel und Transfers über die Sozialsysteme. Davon abgezogen wurden die von den ostdeutschen Ländern selbst erzeugten Steuern und Abgaben. Den Berechnungen zufolge flossen 60 bis 65 Prozent der Hilfsgelder in den Sozialbereich, vor allem in die Rente.”

In “Welt online” heißt es hierzu:

“Laut einer Berechnung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) haben die Regierungen der fünf Ost-Länder und ihre Bevölkerung seit der Wiedervereinigung rund 1,5 Billionen Euro mehr verbraucht, als sie selbst produziert haben.”

Und “Welt online” zitiert Klaus Schröder vom Forschungsverbund SED-Staat: “Die Deutsche Einheit hat zwischen 1990 und 2014 netto knapp zwei Billionen Euro gekostet.”

Wenn die Analyse der Forschungsinstitute tatsächlich so platt aufgebaut ist, müssen die Beteiligten, ihre Auftraggeber, vor allem aber die diese Institutionen mit Steuergeldern subventionierende Politik sich ein weiteres Mal die Frage gefallen lassen, ob jene “Forscher” ihr Geld wirklich wert sind.

Aus den aufgegriffenen Aussagen oben geht die Schwachstelle der “Analyse” unmissverständlich hervor:…“Kosten” der deutschen Einheit: Haben DIW, ifo und Forschungsverbund SED-Staat da nicht etwas Entscheidendes vergessen? (vollständiger Beitrag nur im Abonnement)


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