Bruttoinlandsprodukt, zweites Quartal 2016: Verteilungsspielraum ausgeschöpft, Wirtschaftswachstum angemessen?

English Summary: Yesterday the Federal Statistical Office has published the detailed results of gross domestic product for the second quarter 2016. On that basis we calculate whether the development of wages and growth were appropriate. At the beginning of each year we additionally calculate which growth rate would be necessary to reach full employment in Germany (see here). The calculations and their interpretation are decisive to estimate the economic and social development in Germany. They could serve as an instrument for a proper economic policy, too.

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Bruttoinlandsprodukt, 2. Quartal: Ergebnisse unterstreichen unsere Kritik an Flassbeck

Heute früh hat das Statistische Bundesamt die detaillierten Ergebnisse zum Bruttoinlandsprodukt  (BIP) im zweiten Quartal veröffentlicht. Der Ökonom Heiner Flassbeck hatte zur vorab veröffentlichten Schnellmeldung des Statistischen Bundesamts zum BIP dem Statistischen Bundesamt unterstellt, dessen Zahlen seien ein Produkt der Phantasie und das Amt würde seine Zahlen nach den Erwartungen der Politiker ausrichten (siehe zu seinem Beitrag und unserer Kritik daran hier und hier). Wir werden in Kürze wie gewohnt auf Basis der detaillierten Zahlen die Fragen beantworten, ob das Wirtschaftswachstum angemessen war, ob der Verteilungsspielraum ausgeschöpft wurde, und wie sich die Realwirtschaft gegenüber der Börse entwickelt hat. Auch werden wir gegebenenfalls auf darüber hinaus gehende, erwähnenswerte Entwicklungen eingehen. Einige Werte seien unten allerdings schon jetzt genannt, die Flassbecks Unterstellungen einmal mehr infrage stellen.

NachDenkSeiten, Makroskop: Keine Alternative

Sie beklagen, dass die etablierten Medien ihrer Aufgabe, den demokratischen Willensbildungsprozess zu befördern, nicht gerecht werden (1). Und sie klagen an. Die NachDenkSeiten: Die Medien würden manipulieren, indem sie zum Beispiel wichtige Informationen verschweigen (2). Makroskop: Statistische Ämter würden ihre Berechnungen nach den Erwartungen von Politikern ausrichten (3). Sie “wollen die Qualität der öffentlichen Meinungsbildung und damit auch die Qualität der politischen Entscheidungen fördern” und “ein Angebot sein für jene, die in den meinungsprägenden Medien kein ausreichend kritisches Meinungspotential mehr erkennen.” (4) Wie ist es aber um die Qualität der öffentlichen Meinungsbildung und das kritische Meinungspotenzial dieser beiden Medien selbst bestellt?

US-Wahlkampf: Wer wird gewinnen, Clinton oder Trump?

Nach den Umfragen liegt die Kandidatin der Demokraten, Hillary Clinton, derzeit deutlich vor dem Kandidaten der Republikaner, Donald Trump. Wie verlässlich aber sind diese? Unser systematischer Blick in die sozialen Medien soll den Horizont erweitern helfen. Wir wollen die folgende Auswertung von nun an bis zur Wahl weiter verfolgen…US-Wahlkampf: Wer wird gewinnen, Clinton oder Trump? (vollständiger Beitrag im Abonnement)

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Sport und Gesellschaft: Olympia – Versteht Lena Schöneborn die Pferde nicht?

Ich bin nur ein blutiger Laie. Aber just in letzter Zeit habe ich damit begonnen, mich intensiver mit dem Pferd auseinanderzusetzen. Gestern las ich hierzu unter anderem im “Lexikon der Pferdesprache – Neue Wege zur artgerechten Kommunikation” von Gerry M. und Karen Neugebauer:

“Aus ethologischer Sicht gibt es weder Problempferde noch Pferde mit Untugenden”.

Konjunktur in Deutschland und Europa: Flassbecks Bashing des Statistischen Bundesamts erscheint weder fundiert noch gerechtfertigt

Der Ökonom Heiner Flassbeck schimpft – nicht zum ersten Mal – über das Statistische Bundesamt. Seine Kritik erscheint aber weder fundiert noch gerechtfertigt, der schrille Ton noch dazu kaum zielführend.

Flassbeck unterstellt dem Statistischen Bundesamt, dass dessen vorläufiges Ergebnis des Bruttoinlandsprodukts im zweiten Quartal ein Produkt der Phantasie sei, und dass das Amt seine Berechnungen nach den Erwartungen der Politiker ausrichten würde:

Arbeitslosigkeit, Migration, Integration: Wie höhere Arbeitslosigkeit verhindert werden kann

Laut Medienberichten, die sich auf neue Zahlen aus dem Bundesfinanzministerium berufen, soll die Arbeitslosigkeit im kommenden Jahr wieder steigen. Den Grund sehe das Bundesfinanzministerium in der starken Migration. Das hatte bereits im jüngsten Monatsbericht festgehalten:

Konjunktur, Schweiz: Die Spannungszahl Juli 2016 und eine Einschätzung der Konjunktur in der Schweiz

English Summary: Most experts and analysts cited in the media expected that the fast-paced appreciation of the CHF in January 2015 would push the Swiss economy into a recession. However, the results of our comprehensive analysis on the Swiss economy published in three parts in January 2015, too, came to the conclusion that the Swiss economy will not suffer too much under the higher value of the CHF. The statistics on gross domestic product have confirmed that (see also herehere and most recently here). The weakness of the Swiss economy has rather domestic reasons as we have scrutinised and explained. On the 9th August, the State Secretariat For Economic Affairs (SECO) of Switzerland has published the data on the labour market in July 2016. We calculate on the basis of the labour data every month the economic activity indicator developed by Claus Köhler, former member of the German Council of Economic Experts and give an estimate on the business cycle in Switzerland.