Tag Archiv für AfD

Medienanalyse, Februar 2017: Wie häufig kamen die Parteien im öffentlichen Rundfunk zu Wort (seit Mai 2016: nachrichtlich ergänzt um AfD und FDP)?

English summary: Each month WuG presents a media analysis answering the question how often German parties, represented in the national parliament of the Federal Republic of Germany, Deutsche Bundestag, are being interviewed by German public broadcasting. This is in our view decisive for a democratic formation of opinion.

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Der Deutschlandfunk und die SPD: Wie Journalismus und Politik versagen

Ansich hatten wir gehofft, an dieser Stelle das Interview der Woche besprechen zu können, das der Deutschlandfunk mit Sigmar Gabriel geführt und gestern augestrahlt hat. Sigmar Gabriel ist in Personalunion Partei-Vorsitzender der SPD, Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Vizekanzler der Bundesrepublik Deutschland und möglicher Kanzlerkandidat der SPD für die in diesem Jahr anstehende Bundestagswahl. Allein, das Interview ist von Frank Capellan von Beginn so anbiedernd und nichtssagend geführt worden, es verbleibt bis zum bitteren Ende so sehr an der Oberfläche, dass es inhaltlich kaum etwas zu besprechen gibt. Ein besonders trauriges Stück Journalismus. Vielleicht ein weiteres Beispiel dafür, dass nicht nur so genannte fake news – falsche Nachrichten -, die keineswegs ein alleiniges Phänomen der sozialen Netzwerke sind, sondern leider auch etablierter Medien, ein Problem sind, sondern auch no news – keine Nachrichten. Vielleicht macht das Interview darüber hinaus einmal mehr deutlich, dass eine zu große Nähe von Journalisten zu Politikern der kritischen Interview-Führung mehr schadet als nützt. Frank Capellan bringt diese Nähe fast kindlich naiv zum Ausdruck, wenn er sich mit den Worten an Gabriel und die Zuhörer des Deutschlandfunks wendet: “Ich möchte gerne erzählen, dass ich mit Ihnen im vergangenen Jahr in Marokko war.” Das größte journalistische Versagen liegt darin begründet, dass versäumt wird, kritische Fragen zu stellen, die sowohl auf den Nägeln brennende, weil die Lebenswirklichkeit vieler Menschen betreffende Themen und Zusammenhänge ansprechen, als auch nach der damit verbundenen politischen Verantwortung der Interviewten fragen. Im Interview mit Gabriel wird dieses Versagen besonders deutlich, wenn es um die AfD geht. In einem Interview, das Doris Simon nur wenige Tage zuvor mit dem stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der SPD und Haushaltspolitiker, Carsten Schneider, für den Deutschlandfunk geführt hat, versäumt es die Moderatorin wiederum eine wesentliche Aussage Schneiders zu hinterfragen. Auch das lenkt von zentralen politischen Entwicklungen und deren Ursachen ab, indem no news produziert werden, und verhindert damit nicht zuletzt zu erklären, warum die AfD von Erfolg zu Erfolg eilt, was uns wieder zum Gabriel-Interview zurückführt. Wir können vergleichbares bei der Berichterstattung über Trump oder über Putin beobachten, wollen die unten stehende Analyse aber nicht überfrachten…Der Deutschlandfunk und die SPD: Wie Journalismus und Politik versagen (vollständiger Beitrag im Abonnement)

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Globalisierung, Digitalisierung: Fürchtet Euch nicht!

Die Menschen hätten Angst vor der Globalisierung, war in den zurückliegenden Tagen in vielen Medien zu lesen (siehe zum Beispiel hier in der Frankfurter Allgemeine Zeitung). Da könnte sich die Menschheit ja beruhigt zurücklehnen, stimmte denn die ebenfalls in jüngster Zeit aufgekommene These, die Globalisierung sei am Ende (siehe hierzu unsere zweiteilige Analyse hier). Wäre da nicht noch die Digitalisierung, die wiederum vor allem als Bedrohung diskutiert wird. Der englische Notenbank-Gouverneur Mark Carney hat vorgestern zu beiden Schlagwörtern eine bemerkenswerte Rede gehalten. Anders als die oberflächliche Diskussion in den meisten Medien und in der Politik packt Carney die Angst vor Globalisierung und Digitalisierung bei ihren Ursachen. Dazu verhilft ihm nicht zuletzt ein historischer Rückgriff. Seine Analyse stützt unsere zentrale These, die wir zu diesem Themenkomplex ebenfalls unten vorstellen wollen. Gemeinsam mit Carney können wir so aufzeigen, dass die Angst vor Globalisierung und Digitalisierung ganz anders als derzeit in Politik und Medien diskutiert werden müsste. Durchaus begründete Angst könnte sich dann sehr schnell in Hoffnung verwandeln. Mit Blick auf die Weihnachtszeit ließe es sich dann auch so formulieren: Fürchtet Euch nicht! … Globalisierung, Digitalisierung: Fürchtet Euch nicht! (vollständiger Beitrag im Abonnement)

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Medienanalyse, November 2016: Wie häufig kamen die Parteien im öffentlichen Rundfunk zu Wort (seit Mai 2016: nachrichtlich ergänzt um AfD und FDP)?

English summary: Each month WuG presents a media analysis answering the question how often German parties, represented in the national parliament of the Federal Republic of Germany, Deutsche Bundestag, are being interviewed by German public broadcasting. This in our view is decisive for a democratic formation of opinion. The high imbalances we found out so far resulted already in a case at the broadcasting commission. The final answer of this commission which we received is not at all convincing. On the contrary, the letter of the chairman of the broadcasting commission poses new questions. Against this background we found out in a further analysis that according to our information more than one third of the membership of the broadcasting commission is active in a political party and had or have a certain political rank in it, among them the chairman and the deputy chairman of the broadcasting commission. This contrasts with a judgement of the Federal Constitutional Court as we have outlined in the same article. Moreover, whereas the parties CDU, CSU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen are represented in the broadcasting commission the left party “Die Linke” is not. One regular result of our analysis is that the public radio station Deutschlandfunk interviews politicians of the left party far less than those of the other parties represented in the national parliament. However, it is less important which party is strikingly underrepresented in public-broadcasting, but rather that one party is strikingly underrepresented at all – for years. Moreover, the unequal distribution of interviews among the parties, the high incidence of interviews with politicians of the green party has negative consequences for all parties as our figures indicate, too.

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Religion und Gesellschaft: Niemand – Von David Alexander Tschernig

Die Kapernaumkirche in Berlin, Wedding, am 1. Advent 2016

Anmerkung des Herausgebers: “Gehst Du an einer Kirche vorbei und hörst Orgel darin spielen, so gehe hinein und höre zu”, soll Robert Schumann gesagt haben. So steht es in dem aktuellen Musikprogramm der evangelischen Kapernaumkirche im Berliner Stadteil Wedding. Darin las ich gestern, am 1. Advent, als ich die Kirche besuchte. Beim Hinausgehen erinnerte ich mich an den Satz Schumanns und dachte, angesichts des gerade Gehörten: Möchtest Du etwas über Politik und Gesellschaft erfahren, so gehe in die Kirche und höre zu. Denn das, was Pfarrer David Alexander Tschernig da gerade gebetet hatte, fasziniert und bewegt mich noch jetzt. Ich habe ihn beim Hinausgehen gebeten, mir es doch bitte zuzusenden, sein Fürbittengebet mit dem Titel “Niemand”. Und er war so freundlich und mit der Veröffentlichung in Wirtschaft und Gesellschaft – Analyse & Meinung (WuG) einverstanden. Es ist nicht die erste Veröffentlichung von ihm in WuG. Seine Predigt zur Weihnachtsgeschichte aus dem vergangenen Jahr sei ebenfalls allen zur Lektüre empfohlen (siehe hier).

SPD, AfD: Warum die Wahlumfrage der Universität Hamburg unrealistisch ist

Verschiedene Medien berichten darüber, dass die SPD in Hamburg laut einer Umfrage der Universität Hamburg mit 48 Prozent der Wählerstimmen die absolute Mehrheit nur knapp verfehlen würde. Die AfD käme demgegenüber in Hamburg nur auf vier Prozent. Das ist vor allem aus einem Grund unrealistisch…SPD, AfD: Warum die Wahlumfrage der Universität Hamburg unrealistisch ist (vollständiger Beitrag im Abonnement)