Tag Archiv für Arbeitslosigkeit

Die Lage: Das Positive nicht übersehen

Gewiss, um die Welt ist es nicht gut bestellt: Syrien, Afghanistan, Jemen und andere Schlachtfelder und ihre unerhörten Opfer. Massenarbeitslosigkeit in vielen Teilen der Welt, auch in Europa, auch in Deutschland. Politischer Populismus, wohin man hört und schaut. Politische Polarisierung. Unkritische oder in ihrer Kritik häufig nicht eben tiefschürfende Medien und so genannte Experten. Weltweite Armut. Weltweite Einkommens- und Vermögenskonzentration. Die Liste ließe sich noch lange fortsetzen. Aber, man darf das Positive nicht übersehen.

Stichwahl in Frankreich: Wie entwickelt sich die Wirtschaft?

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English Summary: WuG regularly analyses the business cycle so far for Germany, France, United States, Switzerland and the European Monetary Union as a whole on the basis of the monthly data of the labour market (unemployment=supply of labour; job openings=demand of labour). Out of this we calculate the economic activity indicator developed by Claus Köhler, former member of the German Council of Economic Experts. The result needs then careful interpretation and allows a very early and reliable estimation of the business cycle. So far this analysis is only published in German language under subscription.

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Frankreich vor der Wahl: Die Wirtschaftslage und ihre Bedeutung

Es gibt, so scheint es zumindest für die Wirtschaftswissenschaften und den Wirtschaftsjournalismus zutreffend, die ewigen Pessimisten und die ewigen Optimisten. Ein Paradebeispiel für den ewigen Pessimisten ist in Deutschland wohl der Ökonom Heiner Flassbeck, der nunmehr schon seit Jahren das Ende des Euros prophezeit und die Konjunktur regelmäßig in Grund und Boden schreibt – auf durchaus problematischer analytischer Grundlage, wie wir anderswo des Öfteren erläutert haben (siehe zum Beispiel hier und hier). Ein Paradebeispiel für den ewigen Optimisten ist in Deutschland demgegenüber wohl der Volkswirt und Spiegel-Online Kolumnist Thomas Fricke. Wenn beide eine Gemeinsamkeit haben, dann ist es die, dass die analytische und empirische Basis Frickes nicht weniger fragwürdig erscheint als die Flassbecks.

Türkei: Tourismus – das Zünglein an der Waage

Dass die Ökonomie Erdogan zu Fall bringen könnte, haben wir bereits im Juli 2016 analysiert. Der Inhalt der Analyse ist bis heute relevant. Das bestätigen nicht zuletzt die jüngsten Daten des Internationalen Währungsfonds (IWF) und dessen Einschätzung. Damals, im Juli 2016, hatte das Militär unmittelbar geputscht. Der Putsch der Militärs ist gescheitert. Seitdem befindet sich die Türkei im Ausnahmezustand. Im Juli vergangenen Jahres hatten wir auch den Außenhandel Deutschlands mit der Türkei untersucht. Auch er gibt Hinweise auf die Wirtschaftsentwicklung in der Türkei. Nach den neusten Daten des türkischen Amts für Statistik war Deutschland 2016 für die Türkei der wichtigste Absatzmarkt. Bei den türkischen Importen stand Deutschland an zweiter Stelle. Nur aus China hat die Türkei noch mehr Waren eingeführt (1). Wie aber hat sich der türkische Außenhandel mit Deutschland und insgesamt zuletzt entwickelt? Als Zünglein an der Waage könnte sich für die türkische Wirtschaft und damit für die soziale und politische Entwicklung in der Türkei der Tourismus erweisen. Er ist ein wichtiger Wirtschaftszweig für die Türkei, wie wir unten auf Basis aktuellster Daten erläutern. Auf deren Basis stellen wir auch dessen Entwicklung dar. Deutschland fällt auch dabei eine besondere Bedeutung zu. Die meisten ausländischen Touristen in der Türkei kamen 2015 noch aus Deutschland. Was aber verraten die jüngsten Fluggastzahlen und die Entwicklung der Einnahmen, die die Türkei im Tourismussektor insgesamt erzielt? Und welche Schlussfolgerungen sind aus all dem für die weitere Entwicklung in der Türkei zu ziehen?…Türkei: Tourismus – das Zünglein an der Waage (vollständiger Beitrag im Abonnement)

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Konjunktur/Frankreich/Spannungszahl: Die Spannungszahl November 2016 und eine Einschätzung der französischen Konjunktur

English Summary: WuG regularly analyses the business cycle so far for Germany, France, United States, Switzerland and the European Monetary Union as a whole on the basis of the monthly data of the labour market (unemployment=supply of labour; job openings=demand of labour). Out of this we calculate the economic activity indicator developed by Claus Köhler, former member of the German Council of Economic Experts. The result needs then careful interpretation and allows a very early and reliable estimation of the business cycle. So far this analysis is only published in German language under subscription.

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Arbeitslosigkeit – strukturell oder konjunkturell bedingt? Zur Aussagekraft der Beveridge-Kurve

Die Arbeitslosigkeit in der Europäischen Währungsunion (EWU) ist immer noch sehr hoch. Die Diskussion in Politik, Wissenschaft und Medien über die Ursachen der Arbeitslosigkeit hält an. Das hat unmittelbaren und mittelbaren Einfluss auf die politischen Versuche, die Arbeitslosigkeit zu überwinden. Die Situation am Arbeitsmarkt bestimmt schließlich auch über den sozialen Frieden. Ist die Arbeitslosigkeit hoch und verhindert die Politik, dass diejenigen, die Arbeit haben, davon auch existieren und am gesellschaftlichen Leben teilhaben können, gefährdet dies ab einem gewissen Grad den sozialen Frieden und die parlamentarische Demokratie. Dieser Grad scheint in vielen Ländern längst erreicht. Das zeigen nicht zuletzt die Erfolge radikaler Parteien und das in repräsentativen Umfragen immer wieder bestätigte Gefühl eines erheblichen Teils der Bevölkerung, abgehängt zu sein. In diesem Zusammenhang sind auch Veröffentlichungen des europäischen Amts für Statistik, Eurostat, interessant, die beispielsweise erst jüngst darüber informierten, dass rund jeder sechste Arbeitnehmer in der EU und in der EWU im Niedriglohnsektor beschäftigt ist. Deutschland schneidet mit einem Anteil von 22,5 Prozent besonders schlecht ab. In Schweden sind es nur 2,6 Prozent. Eine andere Meldung von Eurostat informierte ebenfalls erst diesen Monat darüber, dass es sich mehr als jeder zehnte in der EU nicht leisten kann, mit Freunden oder der Familie etwas trinken zu gehen, jeder sechste kann nicht an Freizeitaktivitäten teilnehmen. Auch hier schneidet Deutschland mit 14,3 Prozent schlechter ab, als der EU-Durchschnitt (13%). In Schweden sind es 0,8 Prozent.

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