Tag Archiv für Außenhandel

Türkei: Tourismus – das Zünglein an der Waage

Dass die Ökonomie Erdogan zu Fall bringen könnte, haben wir bereits im Juli 2016 analysiert. Der Inhalt der Analyse ist bis heute relevant. Das bestätigen nicht zuletzt die jüngsten Daten des Internationalen Währungsfonds (IWF) und dessen Einschätzung. Damals, im Juli 2016, hatte das Militär unmittelbar geputscht. Der Putsch der Militärs ist gescheitert. Seitdem befindet sich die Türkei im Ausnahmezustand. Im Juli vergangenen Jahres hatten wir auch den Außenhandel Deutschlands mit der Türkei untersucht. Auch er gibt Hinweise auf die Wirtschaftsentwicklung in der Türkei. Nach den neusten Daten des türkischen Amts für Statistik war Deutschland 2016 für die Türkei der wichtigste Absatzmarkt. Bei den türkischen Importen stand Deutschland an zweiter Stelle. Nur aus China hat die Türkei noch mehr Waren eingeführt (1). Wie aber hat sich der türkische Außenhandel mit Deutschland und insgesamt zuletzt entwickelt? Als Zünglein an der Waage könnte sich für die türkische Wirtschaft und damit für die soziale und politische Entwicklung in der Türkei der Tourismus erweisen. Er ist ein wichtiger Wirtschaftszweig für die Türkei, wie wir unten auf Basis aktuellster Daten erläutern. Auf deren Basis stellen wir auch dessen Entwicklung dar. Deutschland fällt auch dabei eine besondere Bedeutung zu. Die meisten ausländischen Touristen in der Türkei kamen 2015 noch aus Deutschland. Was aber verraten die jüngsten Fluggastzahlen und die Entwicklung der Einnahmen, die die Türkei im Tourismussektor insgesamt erzielt? Und welche Schlussfolgerungen sind aus all dem für die weitere Entwicklung in der Türkei zu ziehen?…Türkei: Tourismus – das Zünglein an der Waage (vollständiger Beitrag im Abonnement)

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Außenhandel: Wer ist wichtigster Handelspartner?

Noch hat das Statistische Bundesamt gar keine Meldung herausgegeben. Doch schon ist unter Berufung auf das Statistische Bundesamt in führenden Nachrichtensendern wie beispielsweise dem Deutschlandfunk zu hören und zu lesen, dass 2016 erstmals China wichtigster Handelsparter Deutschlands gewesen sei – vor Frankreich und den USA. Das ist China jedoch nur, wenn man Ausfuhren und Einfuhren summiert. Was aber sagt das über die tatsächliche Bedeutung Chinas als Handelspartner Deutschlands aus? Nicht viel. Eine sorgfältige Interpretation der Außenhandelsdaten – die in der Datenbank des Statistischen Bundesamts tatsächlich bereits zur Verfügung stehen – ist aktuell besonders relevant, weil Deutschland aufgrund seines hohen Außenhandelsbilanzüberschusses einmal mehr in der Kritik steht, jüngst erst wieder seitens der EU-Kommission, besonders aber seitens der US-Regierung. Das Land aber, mit dem Deutschland 2016 den größten Außenhandelsbilanzüberschuss erzielte, findet in der Berichterstattung aufgrund der bloßen Addition von Exporten und Importen gleich gar keine Erwähnung…Außenhandel: Wer ist wichtigster Handelspartner? (vollständiger Beitrag im Abonnement)

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USA, EU, Deutschland: Was ist dran an Trumps Vorwürfen?

Der Niveauunterschied zwischen zwei ehemaligen Journalisten der “Financial Times Deutschland”, die leider nur für wenige Jahre den deutschen Zeitungsmarkt mit einem frischen Blick auf das Wirtschaftsgeschehen in Deutschland und der Welt bereicherte, könnte größer nicht sein. Vielleicht liegt es daran, dass der eine, Wolfgang Münchau, seinen Blick seit vielen Jahren in der weltoffenen englischen Financial Times schärft, während der andere, Thomas Fricke, sich mittlerweile als Unterhaltungskünstler bei Spiegel online versucht.

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Vorschau: Zum Wechselkurs US-Dollar/Euro +++ Zu Martin Schulz

In WuG haben wir die Wechselkursentwicklung zwischen Euro und US-Dollar immer wieder systematisch analysiert. So auch die Wechselkursentwicklung zwischen dem Euro und dem Britischen Pfund. Auf beide Länder entfallen die bei weitem höchsten Anteile des deutschen Außenhandelsüberschusses. Eben dieser steht im Ausland nicht erst seit Trump und Brexit in der Kritik. Die Vorwürfe Trumps und seiner Mitstreiter, dass Deutschland besonders von einem unterbewerteten Euro profitiere, haben aber jetzt auch in der Tagespresse ein Echo hervorgerufen. Wie ist dieses zu bewerten, vor allem aber: wie ist der Wechselkurs und wie sind die Vorwürfe der US-Regierung zu bewerten? Hierzu aktualisieren wir unsere Wechselkursanalyse. Und wir blicken zurück auf die Vorgeschichte der Kritik, die schon unter der Präsidentschaft Obamas artikuliert wurde. Allerdings wurde nicht wie jetzt unter Trump so offensiv politisch agitiert und mit Konsequenzen gedroht. Umso zentraler für das Verständis des Konflikts sind die Argumente, mit denen die Analysen der US-Administration bisher aufwarteten. Schließlich gilt es noch die Aussagen der EZB, namentlich Draghis, zu berücksichtigen – und die jüngsten Äußerungen der Bundeskanzlerin. Die Analyse soll in Kürze im Abonnement erscheinen.

Konjunktur, Außenhandel, Eurokrise, Weltwirtschaft: Was verraten die neuesten Außenhandelsdaten über die Konjunktur?

English Summary: On the basis of the most recent foreign trade statistics published by the Federal Statistical Office and additional data kindly provided by them to us WuG regularly analyses German foreign trade and its implications for the business cycle in Germany, the European Monetary Union (EMU) and the world economy.

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Neuer Rekordüberschuss im Außenhandel könnte Protektionismus befeuern

Das Statistische Bundesamt hat heute früh Außenhandelsdaten für das Jahr 2016 veröffentlicht. Der deutsche Außenhandel mit dem Rest der Welt verzeichnete demnach einen neuen Rekordüberschuss, der noch dazu den Rekord aus dem Vorjahr “deutlich übertroffen” hat. Interessant ist seit der Wahl Trumps, aber auch seit der Entscheidung über den Brexit, die gestern erst durch das britische Parlament bestätigt wurde, weniger der Rekord selbst, sondern dessen politische Dimension. Dabei liefert nicht nur das Statistische Bundesamt mit seinen nüchternen Daten den Kritikern des deutschen Exportüberschusses neue Munition. In dieser Hinsicht vielsagend war bereits eine vorgestern in den USA veröffentlichte offizielle Statistik, die darüber informierte, dass der drittgrößte Anteil am Außenhandelsdefizit der USA auf Deutschland entfällt – noch vor Mexiko, das Trump ja bekanntlich, neben China, auch außenwirtschaftlich ein Dorn im Auge ist. Der politische Druck aus dem Ausland ist seit Trump so groß, dass zumindest einige Medien, die bisher noch jedesmal den deutschen Exportüberschuss feierten, die Kritik daran nicht länger verschweigen (siehe zum Beispiel Handelsblatt und Deutschlandfunk). Andere Medien, wie beispielsweise Spiegel online, deutsche Politiker und deutsche Wirtschaftswissenschaftler meinen hingegen die Kritik weiter ignorieren zu dürfen (siehe hierzu auch unsere Kritik am Herausgeber des Handelsblatts, Gabor Steingart, und zur Aufregung über Trump und den britischen Finanzminister Hammond hier); aber selbst sie können den drohenden Protektionismus nicht länger ignorieren, wenn sie sich auch weigern, ihn in einen ursächlichen Zusammenhang mit dem deutschen Außenhandelsüberschuss zu stellen.