Tag Archiv für Bundestagswahl

Bundestagswahl 2017: Hat Schulz eine Chance? (März 2017)

Mit dieser Ausgabe setzen wir unsere am 16. Februar eingeleitete Analyse zur Bundestagswahl 2017 fort…Bundestagswahl 2017: Hat Schulz eine Chance? (März 2017) (vollständiger Beitrag im Abonnement)

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Bundestagswahl 2017: Hat Schulz eine Chance?

Wir haben mit der Benennung von Martin Schulz zum Kanzlerkandidaten begonnen, systematisch dessen Chancen einzuschätzen. Eine vergleichbare Herangehensweise hat unsere Leser und uns bereits davor bewahrt, der falschen Einschätzung von Meinungsforschern, Politikern und Journalisten zur Präsidentschaftswahl in den USA auf den Leim zu gehen.

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Bundestagswahl: Einmischung Russlands? Wer desinformiert?

Das ist bemerkenswert. Der Bundesnachrichtendienst hat ein Jahr lang “intensiv nach Beweisen dafür gesucht, dass Moskau eine gezielte Desinformationskampagne vorbereitet, um den Wahlkampf in Deutschland zu beeinflussen“. Und er hätte nur zu gern etwas gefunden. Darauf lässt zumindest eine Aussage eines zitierten “Sicherheitsexperten” schließen: “Wir hätten gern die Gelbe Karte gezogen.” Liegt es vielleicht daran, dass die Untersuchung nun doch nicht veröffentlicht werden soll? Oder ist es wirklich so, dass man “das ohnehin angespannte Verhältnis zu Russland” nicht noch weiter belasten möchte? Wir wollen hier in keinster Weise in das Horn der vermeintlich alternativen Medien stoßen, die die Politik in Russland so konsequent verharmlosen wie die etablierten Medien diese anfeinden. Doch gerade in Anbetracht dieser für die Meinungsbildung in der Bevölkerung äußerst unvorteilhaften, bedenklichen Berichterstattung, wirft die folgende Aussage eine zentrale Frage auf.

Bundestagswahl: Martin Schulz – kann er gewinnen?

Mit der Benennung des Kanzlerkandidaten der SPD ist der Bundestagswahlkampf endgültig eröffnet. Kann ihn Martin Schulz gewinnen? Und wie lassen sich seine Chancen einschätzen? Wie im US-Wahlkampf wollen wir versuchen, uns diesen Fragen systematisch zu nähern. Im US-Wahlkampf hat uns unsere Systematik den Horizont erweitert und uns so dazu verholfen, der Clinton-Euphorie in den Umfragen und in den Medien nicht ohne weiteres zu folgen und auf den Leim zugehen. Hier unsere erste Annäherung an den Bundestagswahlkampf unter besonderer Berücksichtigung des Kandidaten Schulz, dem – nach Frank-Walter Steinmeier und Peer Steinbrück – neuen Herausforderer Angela Merkels… Bundestagswahl: Martin Schulz – kann er gewinnen? (vollständiger Beitrag im Abonnement)

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SPD: Wann Medienpräsenz schadet

In Sachen Medienpräsenz kann sich die SPD grundsätzlich nicht beklagen. Das zeigt nicht zuletzt unsere monatliche Medienanalyse (siehe zuletzt hier). Beklagenswert – zumindest für die SPD – aber sind ihre Umfrageergebnisse. Zuletzt lag die SPD dort auf Bundesebene bei 20 bzw. 21 Prozent (siehe hier, Stand: 3. Januar bis 5. Januar 2017, bei vier Meinungsforschungsinstituten). Generell sollte eine angemessene Präsenz in den Medien einer Partei nutzen. Bei der SPD ist das offensichtlich nicht der Fall. Sie hat in der Wählergunst verloren, ausgehend von einem ohnehin niedrigen Niveau seit der historischen Wahlniederlage 2009 und dem nur mäßigen Wahlergebnis 2013. Wie kann das sein?

SPD-Bundestagswahlkampf: Der Unterschied zwischen Vermittlungs- und Glaubwürdigkeitsproblem

Die Partei hat offensichtlich ein Vermittlungsproblem“, schlussfolgert Heike Anger im Handelsblatt in ihrem ansonsten interessanten Bericht über den angehenden “Kampf um das Kanzleramt”. Bestätigung holt sie sich bei Frank Stauss:

“Das sieht auch Frank Stauss so. Der Wahlkampf- und Werbeexperte spielte jüngst vor der SPD-Fraktion den Einpeitscher. Er hat, was den Genossen derzeit oft fehlt: Mut.”

Sondierungsgespräche/Koalitionsverhandlungen/schwarz-grün: Die Grünen haben Großes vor mit der Union

Vorwärts und nicht vergessen” wurde lange vor allem mit der Sozialdemokratie in Verbindung gebracht. Da die Sozialdemokratie seit der Agenda 2010 aber nur noch selbst- und geschichtsvergessen vorwärts schreitet, will das alte Solidaritätslied nicht mehr so recht zur SPD passen. Dabei geben Geschichte und Gegenwart dem Lied so viel Aktualität: Entstanden ist es vor dem Hintergrund der Weltwirtschaftskrise 1929 und dem sozialen Elend, das sich damit verband. Gerade erst hat wiederum das Rote Kreuz Alarm geschlagen: In der Folge der Finanz- und Eurokrise würden in Europa 43 Millionen Menschen Hunger leiden. Das Rote Kreuz spricht von der “schlimmsten humanitären Krise seit sechs Jahrzehnten”. Was das alles mit Bündnis90/Die Grünen zu tun hat?