Tag Archiv für der freitag

Flut-Drama/”linker” Journalismus/Wachstum: Augstein nutzt Flut-Katastrophe für Generalangriff auf “Wachstumsprediger” – er scheitert kläglich

“Im Zweifel links”, heißt die Spiegel online Kolumne des Journalisten Jakob Augstein, der auch die Wochenzeitung der freitag herausgibt. Aber Augstein kennt gar keinen Zweifel. Jedenfalls nicht in seinem jüngsten Wurf. Er nutzt darin die Flut-Katastrophe zum Generalangriff auf “Wachstumsprediger”. So nennt Augstein diejenigen, die noch meinen, dass Wirtschaftswachstum eine Rolle spielt. Die Flut-Katastrophe schiebt er kurzerhand diesen Unbelehrbaren in die Schuhe. “Die Katastrophe klärt den Blick”, schreibt Augstein einleitend. Das aber kann man von seinem Text nun wirklich nicht behaupten.

Aufgelesen und kommentiert: Augstein über Journalisten und Blogger – Was ist Journalismus?

Bezahlmodelle im Internet/Paywall/Journalismus/Mediendemokratie

Wir haben am 28. Mai in einem ausführlichen Beitrag die von Springer ins Licht der Öffentlichkeit gerückten Bezahlmodelle im Internet diskutiert. Am 29. Mai hat Jakob Augstein auf freitag.de das Thema unter der Überschrift “Schluss mit kostenlos” ebenfalls aufgegriffen. Augstein kommt in seinem Beitrag zu ähnlichen Schlussfolgerungen wie ich. In seiner Antwort auf kritische Leserkommentare aber vermittelt er eine in meinen Augen doch sehr fragwürdige Aufgabenverteilung zwischen Journalisten und “Bloggern”.

Endlich, sie ist da, die Zeitungskrise! – Oder müssen wir etwa doch noch länger warten, bis sich etwas ändert? (Teil I)

Man kann es drehen und wenden wie man möchte. Wir werden genau das im Folgenden tun. Am Ende aber wollen wir ausrufen: Endlich, sie ist da, die Zeitungskrise! – Nur schade, dass vorerst noch so viele Zeitungen überleben werden. Denn die Zeitungskrise ist in erster Linie keine wirtschaftliche, sondern eine inhaltliche, mentale und eine der Arbeitsweise. Und so stellt sich nach soviel einleitender Euphorie auch sogleich Ernüchterung ein: Ist das jetzt wirklich die große Zeitungskrise?

Eurokrise: “Die Überlebenschancen für die Eurozone sind extrem gering” – Gespräch mit Heiner Flassbeck für den FREITAG jetzt auch online

Heiner Flassbeck

Das am Donnerstag dieser Woche in der Druckausgabe des FREITAG erschienene Gespräch mit Heiner Flassbeck ist jetzt auch online zu lesen.

„Die Überlebenschancen für die Eurozone sind extrem gering“

Der Chefökonom der UNCTAD, Heiner Flassbeck, über den Kern der Eurokrise, Denkfehler und Lösungen

„Die Überlebenschancen für die Eurozone sind extrem gering“

Heiner Flassbeck

 

In der Druckausgabe des heute erschienenen Freitags: Im Gespräch Heiner Flassbeck, Chefökonom der UN-Organisation für Handel und Entwicklung, über den Kern der Eurokrise, Denkfehler und Lösungen (der Freitag, Nr. 48, 1. Dezember 2011)