Tag Archiv für Europäische Zentralbank

USA, EU, Deutschland: Was ist dran an Trumps Vorwürfen?

Der Niveauunterschied zwischen zwei ehemaligen Journalisten der “Financial Times Deutschland”, die leider nur für wenige Jahre den deutschen Zeitungsmarkt mit einem frischen Blick auf das Wirtschaftsgeschehen in Deutschland und der Welt bereicherte, könnte größer nicht sein. Vielleicht liegt es daran, dass der eine, Wolfgang Münchau, seinen Blick seit vielen Jahren in der weltoffenen englischen Financial Times schärft, während der andere, Thomas Fricke, sich mittlerweile als Unterhaltungskünstler bei Spiegel online versucht.

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Reallöhne: Lohnentwicklung unterstreicht verkehrte Diskussion

Reallöhne II - 22-12-2016

Heute hat das Statistische Bundesamt die neuesten Daten zur Entwicklung der Reallöhne veröffentlicht. Die Entwicklung der realen (preisbereinigten) Löhne ist die Differenz aus Nominallohnentwicklung und Verbraucherpreisentwicklung (Inflation). Wir hatten erst jüngst im Rahmen unserer regelmäßigen Analyse zur Ausschöpfung des Verteilungsspielraums festgestellt, dass dieser weder durch die allgemeine Lohnentwicklung, noch durch die Tariflohnentwicklung in den zurückliegenden zwei Quartalen ausgeschöpft wurde (siehe zuletzt hier). Anders als die Arbeitgeberverbände, die Bundesregierung und die Gewerkschaften definieren wir den Verteilungsspielraum als Entwicklung der Arbeitsproduktivität plus Inflationsziel der Europäischen Zentralbank (EZB). Die heute vom Statistischen Bundesamt präsentierten Daten zur Lohnentwicklung unterstreichen die verkehrte Herangehensweise von Bundesregierung, Arbeitgeberverbänden und Gewerkschaften, die nicht das Inflationsziel der EZB, sondern die tatsächliche Inflation als Maßstab für eine angemessene Lohnentwicklung nehmen.

EZB: Wie die offiziellen Daten Draghi widersprechen

Der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, präsentiert in seinem Pressestatement zu den jüngsten geldpolitischen Entscheidungen immer auch eine ökonomische Analyse. Dass sein regelmäßiges Abstellen auf “strukturelle” Probleme zur Erklärung der wirtschaftlichen Entwicklung wenig Substanz hat, haben wir bereits des Öfteren analysiert. Nicht weniger problematisch ist eine andere Behauptung, die Draghi gestern zur Erklärung der Konjunktur in der Europäischen Währungsunion (EWU) in die Welt setzte – wie nicht zuletzt ebenfalls gestern veröffentlichte, offizielle Zahlen belegen…EZB: Wie die offiziellen Daten Draghi widersprechen (vollständiger Beitrag im Abonnement)

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Bofingers fragwürdige Sicht auf die Geldpolitik der EZB und auf die Rente

Das in der Regel kritischste und umsichtigste Mitglied des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, auch Wirtschaftsweise genannt, Peter Bofinger, hat dem Deutschlandfunk ein Interview zur Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) und zur Rente in Deutschland gegeben, aus dem ein fragwürdiges Verständnis von beiden so zentralen wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Themenfeldern hervorgeht.

EWU, Konjunktur: EZB-Ökonomen dämpfen Wachstumsaussichten – das aber ist gar nicht das Entscheidende

English Summary: The Economists of the European Central Bank (ECB) have revised downward the growth prospects in the European Monetary Union (EMU). The revision is only marginal. The article explains why the projection and its rationale are yet meaningful.

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Schul-Video der EZB setzt falschen Schwerpunkt bei Erklärung von Preisstabilität

LehrerInnen aufgepasst: Haben Sie auch bereits das extra für den Gebrauch in Schulen vorgesehene Video der Europäischen Zentralbank (EZB) über Preisstabilität als Unterrichtsmaterial benutzt oder sind im Begriff, dies zu tun? Dann sollten Sie eines unbedingt beachten.

Chef des Sparkassenverbandes begreift nicht einmal das 1×1 der Ökonomie – hat aber Volkswirtschaft studiert

Vielleicht war es ja das CSU-Parteibuch, das ihm zu seiner Karriere verhalf. Das Verstehen ökonomischer Zusammenhänge kann es jedenfalls nicht gewesen sein. Zumindest dann nicht, wenn man das Interview als Maßstab nimmt, das der Präsident des Deutschen Sparkassen – und Giroverbandes, Georg Fahrenschon, heute früh dem Deutschlandfunk gab. Spätestens an dieser Stelle musste ich am Frühstückstisch laut auflachen – das passiert mir leider häufiger, wenn ich morgens den Interviews und der Berichterstattung im Deutschlandfunk lausche:…Chef des Sparkassenverbandes begreift nicht einmal das 1×1 der Ökonomie – hat aber Volkswirtschaft studiert (vollständiger Beitrag nur im Abonnement)