Tag Archiv für Großbritannien

Trump, Brexit: Warum deutsche Medien regelmäßig daneben liegen

Die Berichterstattung deutscher Medien ist möglicherweise Opfer der Wunschvorstellungen ihrer Redaktionen. Eine Konsequenz: Die Menschen werden schlecht informiert.

Das jüngste Beispiel: Die Nachwahl in Georgia, USA. Was wurde nicht alles in diese Wahl hineininterpretiert. Wenn jetzt, nach dem Sieg des republikanischen Kandidaten, der Spiegel mit “Nur Anti-Trump – das reicht nicht“ aufmacht, dann sollten sich das Magazin wie die einschlägigen Medien in Deutschland insgesamt dies gleichsam als Spiegel vorhalten, um ihrer eigene Arbeit einmal selbstkritisch in Augenschein zu nehmen.

Großbritannien: Konjunktur und Wahlen

Angesichts des Wahl-Debakels für Theresa May schießen erneut die wildesten Spekulationen über einen nun doch wieder in Frage stehenden Brexit ins Kraut. Auch wäre die britische Währung bereits wieder eingebrochen, und um die britische Konjunktur sei es nicht gut bestellt. Was ist dran an diesem Tenor? Hier unsere aktuelle Konjunkturanalyse…Großbritannien: Konjunktur und Wahlen (vollständiger Beitrag im Abonnement)

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Konjunktur: Die britische Wirtschaft wächst stabil – mit steigender Dynamik am aktuellen Rand

Die Konjunkturberichterstattung in Spiegel online zu den heute veröffentlichten Zahlen zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) im ersten Quartal in Großbritannien erscheint nicht weniger verfehlt, als dessen ebenfalls heute erschienene Berichterstattung zum BIP im ersten Quartal in den USA (siehe dazu hier). “Brexit Votum Wirtschaftswachstum in Großbritannien bricht ein” ist im Link zum Artikel von Spiegel online zu lesen. Das ist angesichts einer saisonbereinigten Zuwachsrate des BIP im ersten Quartal gegenüber Vorjahresquartal um 2,1 Prozent nicht nachvollziehbar. Im vorangegangenen Quartal betrug das Wirtschaftswachstum gegenber Vorjahresquartal 1,9 Prozent. Wie in den USA zeigt aber nicht nur dieser Indikator, dass die Berichterstattung in Spiegel online falsch ist…Konjunktur: Die britische Wirtschaft wächst stabil – mit steigender Dynamik am aktuellen Rand (vollständiger Beitrag im Abonnement)

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Brexit: Wie sich die britische Wirtschaft entwickelt (Stand: März 2017)

Viel Lärm um den Brexit wird in den Medien gerade wieder gemacht. Dabei dominiert die pure Spekulation und zumeist Schwarzmalerei. Negative Konsequenzen werden dabei vor allem für das Vereinigte Königreich an die Wand gemalt. Was fehlt, ist eine nüchterne Konjunktureinschätzung. Diese geben wir auf Basis der bewährten Spannungszahl seit geraumer Zeit auch für Großbritannien heraus. Wir haben darüber hinaus auch die Wechselkursentwicklung und die möglichen Konsequenzen des Brexit für die deutsche Volkswirtschaft bereits ausführlich analysiert. Hier unsere aktuelle Konjunktureinschätzung für Großbritannien. Rechtfertigt sie die dominierenden Hiobsbotschaften?…Brexit: Wie sich die britische Wirtschaft entwickelt (Stand: März 2017) (vollständiger Beitrag im Abonnement)

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Brexit: Gabor Steingart versteht Handel als Einbahnstraße

Die Reaktionen der einschlägigen deutschen Medien auf die Regierungserklärung der britischen Premier-Ministerin Theresa May zum Brexit waren vorhersehbar. So wie es die Reaktionen auf das Interview der Bild-Zeitung und der Times mit Trump waren (siehe hierzu unsere Analyse hier). Grundlage für das weit verbreitete Unverständnis, das deutsche Journalisten und Politiker der Argumentation Trumps und Mays entgegenbringen, ist, wie wir gestern erst wieder erläutert haben, das Ausblenden des Außenhandelsüberschusses, den Deutschland mit dem Rest der Welt erzielt. Und das, obwohl dieser international nicht erst von Trump und May angeprangert wird, sondern seit vielen Jahren von verschiedensten Institutionen und Regierungen, auch unter Obama (siehe hierzu eine unserer Analysen aus dem Jahr 2015 mit weiterführenden Literaturhinweisen zu vorangegangenen Beiträgen zum Thema hier oder direkt zur wiederholten Kritik des US-Finanzministeriums und der vorhersehbaren Reaktion der Bundesregierung hier). Eine Erklärung dafür, warum Politik und Medien in Deutschland sich so konsequent auf dem einen Auge blind zeigen, liefert heute früh – sicherlich ungewollt – der Herausgeber des Handelsblatt, Gabor Steingart.

Aufregung über Trump und Hammond: Deutsche Meinungsführer betriebsblind

Die Aufregung in Deutschland ist groß: Der neu gewählte US-Präsident Trump nimmt, noch nicht einmal im Amt, schon die deutschen Exportüberschüsse ins Visier. So auch der britische Finanzminister Hammond. Kann es aber wirklich überraschen, dass gerade die Regierungen der beiden Länder, mit denen Deutschland seine höchsten Handelsüberschüsse erzielt, gegen Deutschland aufbegehren?

Brexit: Die Wechselkursentwicklung – überschätzt und unterschätzt

Wir hatten vor dem Brexit bereits analysiert, dass England ein Wechselkursproblem mit Europa hat (siehe hier). Nach dem Brexit hat das Pfund abgewertet. In Politik und Medien wird die Wechselkursentwicklung zugleich überschätzt und auch unterschätzt. Warum wollen wir im folgenden erläutern. Hierfür haben wir unsere Darstellung der Wechselkursentwicklung vom 14. Juni um die Zeit unmittelbar vor dem Brexit und danach aktualisiert…Brexit: Die Wechselkursentwicklung – überschätzt und unterschätzt (vollständiger Beitrag im Abonnement)