Tag Archiv für Industrieproduktion

Konjunktur, EWU: Eine Einschätzung der Konjunktur in der Europäischen Währungsunion (EWU)

English Summary: WuG regularly analyses the business cycle so far for Germany, France, the European Monetary Union as a whole, United States and Switzerland on the basis of the monthly data of the labour market (unemployment=supply of labour; job openings=demand of labour). Out of this we calculate the economic activity indicator developed by Claus Köhler, former member of the German Council of Economic Experts. The result needs then careful interpretation and allows a very early and reliable estimation of the business cycle. So far this analysis is only published in German language under subscription.

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Konjunktur: Industrieproduktion stiftet Verwirrung

Die Industrieproduktion gilt als wichtiger Konjunkturindikator. In WuG haben wir dessen Aussagekraft für die Entwicklung der gesamtwirtschaftlichen Aktivität bereits des Öfteren analysiert und in Frage gestellt (siehe zuletzt hier und hier). Ein Nachteil ist, dass die Industrieproduktion nur einen Teilbereich der Wirtschaft abbildet, der noch dazu an Gewicht verliert. Ein anderer Nachteil ist der vergleichsweise späte Veröffentlichungstermin. Schließlich ist die Industrieproduktion von sehr starken Schwankungen gekennzeichnet und wird noch dazu im Nachhinein nicht selten nach oben oder unten revidiert. Auch das erschwert eine zuverlässige Einschätzung der Konjunktur. Eine zeitnahe und zuverlässige Konjunktureinschätzung kann allen Beteiligten am Wirtschaftsgeschehen Orientierung über die gesamtwirtschaftliche Entwicklung geben und ermöglicht der Wirtschaftspolitik möglichen Fehlentwicklungen frühzeitig entgegenzuwirken. Die jüngste Meldung des Statistischen Bundesamts und Reaktionen darauf unterstreichen die erwähnten Nachteile der Industrieproduktion als Konjunkturindikator. Ein genauerer Blick in die Statistik zur Industrieproduktion aber hilft zumindest eine Entwicklung zu relativieren. Zudem erscheint die Einbeziehung der Industrieproduktion in die Konjunkturanalyse aus anderen Gründen sinnvoll…Konjunktur: Industrieproduktion stiftet Verwirrung (vollständiger Beitrag im Abonnement)

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Medien, Konjunktur: Erneut fragwürdige Konjunkturberichterstattung in Makroskop

Wir haben die Konjunkturberichterstattung des Ökonomen Heiner Flassbeck, respektive die des von ihm mit herausgegebenen Blogs Makroskop bereits des Öfteren kritisch aufgegriffen (siehe hier, hier, hier und hier). Regelmäßig beobachten wir – nicht nur zu diesem Thema – keineswegs allein die einschlägigen Medien, sondern auch die sich als alternativ hierzu begreifenden Angebote. In einem Vorspann zu einem im Abonnement erschienenen Artikel ist heute auf der Internetseite von Makroskop über die Konjunktur im Euroraum das folgende zu lesen:

Geschützt: Neue Daten unterstreichen eingeschränkte Aussagekraft der Industrieproduktion für Konjunktur (vollständiger Beitrag im Abonnement)

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Konjunktur in Deutschland und Europa: Flassbecks Bashing des Statistischen Bundesamts erscheint weder fundiert noch gerechtfertigt

Der Ökonom Heiner Flassbeck schimpft – nicht zum ersten Mal – über das Statistische Bundesamt. Seine Kritik erscheint aber weder fundiert noch gerechtfertigt, der schrille Ton noch dazu kaum zielführend.

Flassbeck unterstellt dem Statistischen Bundesamt, dass dessen vorläufiges Ergebnis des Bruttoinlandsprodukts im zweiten Quartal ein Produkt der Phantasie sei, und dass das Amt seine Berechnungen nach den Erwartungen der Politiker ausrichten würde:

Konjunktur, Deutschland: Industrieproduktion und Konjunktur

Statistisches Bundesamt und Deutsche Bundesbank haben heute die vorläufigen Daten für die Produktion im Produzierenden Gewerbe im Dezember 2015, die Bundesbank auch die vorläufigen Daten für das Jahr 2015 veröffentlicht. Wir nehmen das zum Anlass zu fragen, inwieweit sich die Entwicklung der wirtschaftlichen Aktivität insgesamt, gemessen am realen (preisbereinigten) Bruttoinlandsprodukt (BIP), mit der Entwicklung der Industrie deckt, sowohl am aktuellen Rand, als auch in der langen Frist. Für das BIP 2015 hatte das Statistische Bundesamt erste Ergebnisse bereits am 14. Januar veröffentlicht (siehe dazu hier)…Konjunktur, Deutschland: Industrieproduktion und Konjunktur (vollständiger Beitrag im Abonnement)

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Konjunktur/Frankreich/Spannungszahl: Die Spannungszahl November und eine Einschätzung der französischen Konjunktur

English Summary: WuG regularly analyses the business cycle so far for Germany, France, United States and Switzerland on the basis of the monthly data of the labour market (unemployment=supply of labour; job openings=demand of labour). Out of this we calculate the economic activity indicator developed by Claus Köhler, former member of the German Council of Economic Experts. The result needs then careful interpretation and allows a very early and reliable estimation of the business cycle. So far this analysis is only published in German language under subscription.