Tag Archiv für Janet L. Yellen

Konjunkturberichterstattung: Viel Lärm um Vorquartalsvergleiche

Die US-Notenbank-Präsidentin, Janet L. Yellen, brachte es bei ihrer jüngsten Pressekonferenz auf den Punkt, als die Bloomberg-Journalistin Kathleen Hays mit einer schwachen Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) gegenüber Vorquartal argumentierte: So betrachtet, antwortete ihr Yellen, sei das BIP ein “pretty noisy indicator” (1). Wie immer man in diesem Zusammenhang auch noisy übersetzt – mit lärmend, laut oder unruhig -, Yellens Einordnung erscheint treffend, allein deswegen, weil über diesen unruhigen Indikator doch noch jedes Quartal viel Lärm gemacht wird, nicht nur in den USA, sondern auch in Deutschland und im Vergleich mit internationalen Wachstumsraten. Gerade gestern hat in dieser Hinsicht ein weiteres Mal die Konjunkturberichterstattung in Spiegel online den Vogel abgeschossen, wenn es dort basierend eben auf jenem Vorquartalsvergleich heißt: “Eurozone hängt US-Wirtschaft ab“. Dort heißt es weiter: “Die Eurozone hat die weltgrößte Volkswirtschaft USA zu Jahresbeginn beim Wachstum in den Schatten gestellt. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) legte von Januar bis März um 0,5 Prozent zum Vorquartal zu – mehr als doppelt so stark wie das in den USA. Das geht aus einer am Mittwoch veröffentlichten ersten Schätzung des Statistikamts Eurostat hervor.” Aus der ersten Schätzung des Statistikamts Eurostat geht aber auch eine Zahl hervor, die den triumphierenden Tenor von Spiegel online sehr schnell zum Einsturz bringt. Die Erläuterungen Yellens gegenüber der Bloomberg-Journalistin Hays helfen das zu verstehen. Sie stützen im Übrigen auch die unserer monatlichen Konjunkturanalyse zugrundeliegende Vorgehensweise…Konjunkturberichterstattung: Viel Lärm um Vorquartalsvergleiche (vollständiger Beitrag im Abonnement)

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Zinswende in den USA: Was ist die Grundlage, was ist zu erwarten?

English Summary: On the 16th December the Federal Reserve has increased its target range for the federal funds rate from 0.00-0.25 to 0.25-0.5 percent. Against which background and what is to expect?

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Konjunktur, USA: Die Spannungszahl November 2015 und eine Einschätzung der US-Konjunktur

English Summary: WuG regularly analyses the business cycle so far for Germany, France, United States and Switzerland on the basis of the monthly data of the labour market (unemployment=supply of labour; job openings=demand of labour). Out of this we calculate the economic activity indicator developed by Claus Köhler, former member of the German Council of Economic Experts. The result needs then careful interpretation and allows a very early and reliable estimation of the business cycle.

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US-Leitzins: Deutsche Medien missverstehen US-Zinsentscheidung als Mutprobe

English Summary: German journalists in some of the most established German newspapers and radio stations fundamentally misunderstand the decision of the Federal Reserve Bank not to raise the key interest rate yet. They misinterpret it as a trial of courage. Their arguments reveal serious deficits in German journalism, particularly in economic and financial journalism with far reaching consequences for Europe, too.

+++US-Zinsentscheidung und die zugrundeliegende Argumentation entsprechen exakt unserer Vorhersage+++

Siehe hierzu unseren Beitrag gestern, den aktuellen Eintrag auf der facebook-Seite von WuG und das Statement der amerikanischen Notenbank-Präsidentin Janet L. Yellen zur Zinsentscheidung.

Konjunktur, Geldpolitik, USA: Kommt morgen die Zinswende? – Ein Meinungsaustausch mit einem ehemaligen Direktoriumsmitglied der Deutschen Bundesbank

English Summary: Will the Federal Reserve Bank raise its key interest rate tomorrow? I had a correspondence on that topic two days ago with Claus Köhler, former member in the board of governors of the Deutsche Bundesbank and former member of the German Council of Economic Experts.

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