Tag Archiv für Krise

Russland: Der Umgang der Staatsspitze mit der Krise – Stand und Perspektive

Es ist keine Frage, die russische Volkswirtschaft steckt in der Krise. Nach jüngsten Angaben aus der Regierung ist die Wirtschaftsleistung in 2015, gemessen am realen (preisbereinigten) Bruttoinlandsprodukt (BIP), um rund vier Prozent geschrumpft. Damit hätte die Regierung mit ihrer Prognose zu Beginn des Jahres 2015 eine ziemlich genaue Einschätzung getroffen. Das Wirtschaftsministerium ging damals von einem Minus von drei Prozent aus, die Notenbank von 4,6 Prozent. Das ist angesichts der schwierig einzuschätzenden Auswirkungen der Sanktionen gegen Russland seitens westlicher Regierungen und der nicht minder schwer vorhersehbaren Ölpreis- und Währungsentwicklung keine schlechte Prognoseleistung. Was aber sagt die schrumpfende Wirtschaftsleistung über den Zustand einer Volkswirtschaft aus, deren Export- und Staatseinnahmen zu einem wesentlichen Teil von Erdöl- und Erdgas abhängen? Wie geht die Regierung mit der Krise um, und welche Perspektiven ergeben sich daraus für Land und Menschen? Eines kann man der Regierung jedenfalls nicht vorwerfen: die Krise zu beschönigen. Das zeigen zum Beispiel die jüngsten Aussagen des russischen Ministerpräsidenten. Nicht die einzige Besonderheit, die in der deutschen Berichterstattung über Russland unterzugehen droht und so zu falschen Schlussfolgerungen über Stand und Perspektiven des Landes führt…Russland: Der Umgang der Staatsspitze mit der Krise – Stand und Perspektive (vollständiger Beitrag im Abonnement)

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WuG unterwegs, Sevilla, Spanien: Der Einzelhandel und die Krise

Auf der Suche nach einem dicken Filzstift habe ich noch eine andere Seite von Sevilla entdeckt. Viele Einzelhandelsläden und Kaufhäuser, groß und klein. Und sie waren überfüllt, viele Menschen mit Einkaufstaschen. Wo also ist die Krise hier? Nun, erstens, sitzen auch viele BettlerInnen in den Straßen. Gerade erst bin ich wieder an einer vorbei gelaufen, sie, auf dem Gehweg sitzend, mit einem Pappschild vor sich: “Seit zwei Jahren ohne Arbeit, bitte helfen Sie, zu Ihren Diensten.” Zweitens, treiben sich so viele Einzelne auf den Straßen herum, verschiedene “Künste” ausübend, die meisten von ihnen – abgesehen von dem fantastischen Flamenco-Gitarristen in der Nähe der Kathedrale, zum Beispiel -, so scheint es mir, nur verzweifelt darum bemüht, etwas Geld zu verdienen. Drittens, ist nicht klar, welche der Menschen mit Einkauftaschen, Einwohner Sevillas und welche Touristen sind. Was verraten uns die Statistiken darüber, und was für Schlussfolgerungen erlauben sie? Und für was brauche ich einen dicken Filzstift?…WuG unterwegs, Sevilla, Spanien: Der Einzelhandel und die Krise (vollständiger Beitrag im Abonnement)

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Skizzen: Vorwürfe von Amnesty International lassen mich an Lobpreisung von Poroschenko durch Sabine Adler (Deutschlandfunk) erinnern

Ich habe es am Tag nach der Wahl in der Ukraine extra aufgehoben, weil ich mich damals schon fragte: Darf eine solche Lobpreisung eines Oligarchen und Rüstungsproduzenten sein? Noch dazu durch eine Korrespondentin im öffentlich-rechtlichen Rundfunk? Angesichts der Vorwürfe, die jetzt von Amnesty International nicht nur gegen die Separatisten, sondern auch gegen Soldaten der Regierung in Kiew laut wurden, habe ich die Aufnahme vom 26. Mai 2014 noch einmal hervorgeholt und angehört. Dirk Müller interviewte seine Kollegin Sabine Adler in den Informationen am Morgen zur Wahl in der Ukraine:

Handelsbeziehungen zwischen Deutschland und Russland und Russlands Stellung im Welthandel – was ist kennzeichnend, was ist perspektivisch möglich? – Eine realistische Vision für Integration, Frieden und Wohlstand in Europa

Der Konflikt um die Krim droht sich auch auf die Handelsbeziehungen zwischen Deutschland und Russland auszuwirken. Den politischen Konflikt zu bewerten ist das eine. Wir haben dies im anderen Rahmen bereits verschiedentlich getan. Der folgenden Analyse sei hierzu ergänzend diese Überlegung vorangestellt: Die Sozialisierung der jetzt in der Politik herrschenden Generation scheint mir, bis tief hinein in die jüngsten Jahrgänge, noch tief geprägt durch die Erziehung im Kalten Krieg. Und zwar sowohl im Osten wie im Westen und im linken wie im rechten Lager, um diese schon vergessen geglaubten, jetzt aber wieder präsenten Kategorien zu bemühen. Es erscheint mir dabei immer richtig, zunächst vor der eigenen, der deutschen und europäischen Haustür zu kehren. Davon sind die Verantwortlichen in Politik und Medien jedoch weit entfernt. Unreflektiert und selbstgerecht bewegen sich die Protagonisten, von der Reporterin auf dem Maidan bis hin zum deutschen Außenminister, wie Elefanten in einem Porzellanladen. Und politisches Porzellan, mühsam über Jahrzehnte hergestellt, ist bereits reichlich in wenigen Monaten zerschlagen worden. Umso wichtiger ist es, ähnlich wie im Fall Venezuela, zu nüchternen Einsichten zurückzukehren (siehe hierzu auch zur Ukraine), Ausgangslagen zu recherchieren und zu bewerten und auf diesem Weg politischen Entscheidungen ein Fundament zu geben, das für tragfähige friedliche und produktive Lösungen von Konflikten unabdingbar ist. Was kennzeichnet also Russlands ökonomische Entwicklung seit den Umbrüchen der 1990er Jahre, und wie kann diesem Land entsprochen, ja, geholfen werden, wie kann Russland weiter in die internationale Gemeinschaft integriert werden, anstatt es, wie es die EU, die USA und die NATO in geschichtsvergessener, Russland verteufelnder Art und Weise seit Monaten, ja, Jahren unternehmen, weiter an den Rand zu drängen? Das heißt nicht, Russland von der Verantwortung für die bisherige Entwicklung freizusprechen. Im Gegenteil, die Ökonomie Russlands verweist auf grobe wirtschaftspolitische Vernachlässigungen, wenn nicht Verfehlungen bei der wirtschaftlichen Entwicklung des Landes. Diese sollten jedoch nicht dazu dienen, dem Land mit Häme und Überheblichkeit zu begegenen, sondern mit einem Angebot, sich an einer wirtschaftspolitischen Wende zu beteiligen. Deutschland müsste hierfür nur in die jüngere Geschichte zurückblicken, um zu erkennen, dass dies für beide Seiten, natürlich auch für Europa als Ganzes, positive Perspektiven für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung des Kontinents mit sich bringt, ganz anders als das, was wir derzeit beobachten…Handelsbeziehungen zwischen Deutschland und Russland und Russlands Stellung im Welthandel – was ist kennzeichnend, was ist perspektivisch möglich? – Eine realistische Vision für Integration, Frieden und Wohlstand in Europa (vollständiger Beitrag nur im Abonnement)

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Hat sich die deutsche Industrie gut durch die Krise geschlagen? Ein Vergleich mit den USA und der EWU

Heute bzw. gestern Nacht hat die Federal Reserve Bank of St. Louis (USA) den Auslastungsgrad der amerikanischen Industrie im September veröffentlicht. Da liegt der Gedanke nicht fern, zu fragen, wie es um den Auslastungsgrad der deutschen Industrie und dem in der Europäischen Währungsunion (EWU) insgesamt bestellt ist, und wie sich die Industrie in allen drei Wirtschaftsräumen seit der Krise behauptet hat. Was für Rückschlüsse erlaubt die Entwicklung darüber hinaus für die Wirtschaftspolitik und die gesamtwirtschaftliche Entwicklung?…Hat sich die deutsche Industrie gut durch die Krise geschlagen? Ein Vergleich mit den USA und der EWU (vollständiger Beitrag nur im Abonnement)

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Die Krise ist von Euch gemacht – Manchmal ist weniger halt doch nicht mehr

…Die Blume wächst und gedeiht doch auch nur auf fruchtbarem Boden…

Nach “Die Deutschen sind wieder wer…” hier nun ein zweites Anti-Krisen-Lied. Inspiriert von Wolfgang Schäuble, Peer Steinbrück, Angela Merkel, Frank-Walter Steinmeier und all den anderen, die uns Wasser predigen und Wein trinken und die vor allem den Wirtschaftskreislauf nicht verstehen oder nicht verstehen wollen. Heute Vormittag am Frühstückstisch geschrieben und unmittelbar ebenda mit meiner einfachen Digitalkamera aufgenommen (die brachiale Band einfach dazudenken). Vorher hatte der Deutschlandfunk in seinen Frühnachrichten dies gemeldet: