Tag Archiv für Makroskop

Konjunktur, Außenhandel, Eurokrise, Weltwirtschaft: Was verraten die neuesten Außenhandelsdaten über die Konjunktur?

English Summary: On the basis of the most recent foreign trade statistics published by the Federal Statistical Office and additional data kindly provided by them to us WuG regularly analyses German foreign trade and its implications for the business cycle in Germany, the European Monetary Union (EMU) and the world economy.

Geschützt: Konjunktur, Außenhandel, Eurokrise, Weltwirtschaft: Was verraten die neuesten Außenhandelsdaten über die Konjunktur? (vollständiger Beitrag im Abonnement)

Dieser Artikel ist durch ein Passwort geschützt.
Um ihn anzusehen, trage es bitte hier ein:


Konjunktur: Industrieproduktion stiftet Verwirrung

Die Industrieproduktion gilt als wichtiger Konjunkturindikator. In WuG haben wir dessen Aussagekraft für die Entwicklung der gesamtwirtschaftlichen Aktivität bereits des Öfteren analysiert und in Frage gestellt (siehe zuletzt hier und hier). Ein Nachteil ist, dass die Industrieproduktion nur einen Teilbereich der Wirtschaft abbildet, der noch dazu an Gewicht verliert. Ein anderer Nachteil ist der vergleichsweise späte Veröffentlichungstermin. Schließlich ist die Industrieproduktion von sehr starken Schwankungen gekennzeichnet und wird noch dazu im Nachhinein nicht selten nach oben oder unten revidiert. Auch das erschwert eine zuverlässige Einschätzung der Konjunktur. Eine zeitnahe und zuverlässige Konjunktureinschätzung kann allen Beteiligten am Wirtschaftsgeschehen Orientierung über die gesamtwirtschaftliche Entwicklung geben und ermöglicht der Wirtschaftspolitik möglichen Fehlentwicklungen frühzeitig entgegenzuwirken. Die jüngste Meldung des Statistischen Bundesamts und Reaktionen darauf unterstreichen die erwähnten Nachteile der Industrieproduktion als Konjunkturindikator. Ein genauerer Blick in die Statistik zur Industrieproduktion aber hilft zumindest eine Entwicklung zu relativieren. Zudem erscheint die Einbeziehung der Industrieproduktion in die Konjunkturanalyse aus anderen Gründen sinnvoll…Konjunktur: Industrieproduktion stiftet Verwirrung (vollständiger Beitrag im Abonnement)

Geschützt: Konjunktur: Industrieproduktion stiftet Verwirrung (vollständiger Beitrag im Abonnement)

Dieser Artikel ist durch ein Passwort geschützt.
Um ihn anzusehen, trage es bitte hier ein:


Medien, Konjunktur: Erneut fragwürdige Konjunkturberichterstattung in Makroskop

Wir haben die Konjunkturberichterstattung des Ökonomen Heiner Flassbeck, respektive die des von ihm mit herausgegebenen Blogs Makroskop bereits des Öfteren kritisch aufgegriffen (siehe hier, hier, hier und hier). Regelmäßig beobachten wir – nicht nur zu diesem Thema – keineswegs allein die einschlägigen Medien, sondern auch die sich als alternativ hierzu begreifenden Angebote. In einem Vorspann zu einem im Abonnement erschienenen Artikel ist heute auf der Internetseite von Makroskop über die Konjunktur im Euroraum das folgende zu lesen:

Bruttoinlandsprodukt, drittes Quartal: Unsere Konjunktureinschätzung war wieder richtig

Heute Vormittag hat das Statistische Bundesamt die ersten vorläufigen Berechnungen zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) im dritten Quartal veröffentlicht. Unsere Konjunktureinschätzung, die wir für das dritte Quartal bereits Ende September abschließend vornehmen konnten, erweist sich erneut als richtig. Eine frühe Einschätzung des BIP ermöglicht es der Wirtschaftspolitik, zeitnah und angemessen auf Konjunkturschwankungen zu reagieren.

Bruttoinlandsprodukt, 2. Quartal: Ergebnisse unterstreichen unsere Kritik an Flassbeck

Heute früh hat das Statistische Bundesamt die detaillierten Ergebnisse zum Bruttoinlandsprodukt  (BIP) im zweiten Quartal veröffentlicht. Der Ökonom Heiner Flassbeck hatte zur vorab veröffentlichten Schnellmeldung des Statistischen Bundesamts zum BIP dem Statistischen Bundesamt unterstellt, dessen Zahlen seien ein Produkt der Phantasie und das Amt würde seine Zahlen nach den Erwartungen der Politiker ausrichten (siehe zu seinem Beitrag und unserer Kritik daran hier und hier). Wir werden in Kürze wie gewohnt auf Basis der detaillierten Zahlen die Fragen beantworten, ob das Wirtschaftswachstum angemessen war, ob der Verteilungsspielraum ausgeschöpft wurde, und wie sich die Realwirtschaft gegenüber der Börse entwickelt hat. Auch werden wir gegebenenfalls auf darüber hinaus gehende, erwähnenswerte Entwicklungen eingehen. Einige Werte seien unten allerdings schon jetzt genannt, die Flassbecks Unterstellungen einmal mehr infrage stellen.

NachDenkSeiten, Makroskop: Keine Alternative

Sie beklagen, dass die etablierten Medien ihrer Aufgabe, den demokratischen Willensbildungsprozess zu befördern, nicht gerecht werden (1). Und sie klagen an. Die NachDenkSeiten: Die Medien würden manipulieren, indem sie zum Beispiel wichtige Informationen verschweigen (2). Makroskop: Statistische Ämter würden ihre Berechnungen nach den Erwartungen von Politikern ausrichten (3). Sie “wollen die Qualität der öffentlichen Meinungsbildung und damit auch die Qualität der politischen Entscheidungen fördern” und “ein Angebot sein für jene, die in den meinungsprägenden Medien kein ausreichend kritisches Meinungspotential mehr erkennen.” (4) Wie ist es aber um die Qualität der öffentlichen Meinungsbildung und das kritische Meinungspotenzial dieser beiden Medien selbst bestellt?