Tag Archiv für Martin Schulz

Bundestagswahl 2017: Hat Schulz eine Chance? (März 2017)

Mit dieser Ausgabe setzen wir unsere am 16. Februar eingeleitete Analyse zur Bundestagswahl 2017 fort…Bundestagswahl 2017: Hat Schulz eine Chance? (März 2017) (vollständiger Beitrag im Abonnement)

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Bundestagswahl 2017: Hat Schulz eine Chance?

Wir haben mit der Benennung von Martin Schulz zum Kanzlerkandidaten begonnen, systematisch dessen Chancen einzuschätzen. Eine vergleichbare Herangehensweise hat unsere Leser und uns bereits davor bewahrt, der falschen Einschätzung von Meinungsforschern, Politikern und Journalisten zur Präsidentschaftswahl in den USA auf den Leim zu gehen.

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Vorschau: Zum Wechselkurs US-Dollar/Euro +++ Zu Martin Schulz

In WuG haben wir die Wechselkursentwicklung zwischen Euro und US-Dollar immer wieder systematisch analysiert. So auch die Wechselkursentwicklung zwischen dem Euro und dem Britischen Pfund. Auf beide Länder entfallen die bei weitem höchsten Anteile des deutschen Außenhandelsüberschusses. Eben dieser steht im Ausland nicht erst seit Trump und Brexit in der Kritik. Die Vorwürfe Trumps und seiner Mitstreiter, dass Deutschland besonders von einem unterbewerteten Euro profitiere, haben aber jetzt auch in der Tagespresse ein Echo hervorgerufen. Wie ist dieses zu bewerten, vor allem aber: wie ist der Wechselkurs und wie sind die Vorwürfe der US-Regierung zu bewerten? Hierzu aktualisieren wir unsere Wechselkursanalyse. Und wir blicken zurück auf die Vorgeschichte der Kritik, die schon unter der Präsidentschaft Obamas artikuliert wurde. Allerdings wurde nicht wie jetzt unter Trump so offensiv politisch agitiert und mit Konsequenzen gedroht. Umso zentraler für das Verständis des Konflikts sind die Argumente, mit denen die Analysen der US-Administration bisher aufwarteten. Schließlich gilt es noch die Aussagen der EZB, namentlich Draghis, zu berücksichtigen – und die jüngsten Äußerungen der Bundeskanzlerin. Die Analyse soll in Kürze im Abonnement erscheinen.

Bundestagswahl: Martin Schulz – kann er gewinnen?

Mit der Benennung des Kanzlerkandidaten der SPD ist der Bundestagswahlkampf endgültig eröffnet. Kann ihn Martin Schulz gewinnen? Und wie lassen sich seine Chancen einschätzen? Wie im US-Wahlkampf wollen wir versuchen, uns diesen Fragen systematisch zu nähern. Im US-Wahlkampf hat uns unsere Systematik den Horizont erweitert und uns so dazu verholfen, der Clinton-Euphorie in den Umfragen und in den Medien nicht ohne weiteres zu folgen und auf den Leim zugehen. Hier unsere erste Annäherung an den Bundestagswahlkampf unter besonderer Berücksichtigung des Kandidaten Schulz, dem – nach Frank-Walter Steinmeier und Peer Steinbrück – neuen Herausforderer Angela Merkels… Bundestagswahl: Martin Schulz – kann er gewinnen? (vollständiger Beitrag im Abonnement)

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Martin Schulz: Warum sagt er nicht “Deutschland ist ein Problem für die ganze Welt”?

“Trump ist nicht nur für die EU ein Problem, sondern für die ganze Welt”, hat der Präsident des Europäischen Parlaments, Martin Schulz, gerade im Interview mit Spiegel online verlauten lassen. Schulz weiter: “Meine Sorge ist, dass er Nachahmer auch in Europa beflügeln könnte.” Wieso “Nachahmer”, sind sie etwa nicht schon längst da? In seiner Verantwortung als Präsident des EU-Parlaments müsste Schulz aber wenn schon zuallererst diese Frage umtreiben: “Warum könnte Trump Nachahmer auch in Europa beflügeln?” Dass Schulz sich diese Frage nicht stellt, wird in anderen Aussagen von ihm im Interview deutlich und darin, dass er gravierende Probleme gar nicht erst anspricht.

Karlspreis: Nach Martin Schulz noch eine Wohlfühl-Rede, diesmal vom Bundespräsidenten

Die Elite in Europa fühlt sich wohl – und glaubt tatsächlich, sie sei Europa: “Franzosen, Griechen, Deutsche – wir alle sind in Wahrheit längst beides: Bürger unserer Staaten und Bürger Europas. Wir fühlen uns wohl in unserer doppelten Haut.” So Bundespräsident Joachim Gauck in seiner Rede anlässlisch der Verleihung des Internationalen Karlspreises zu Aachen. Ich zumindest kann das nicht bestätigen. Ich kann mich bei Arbeitslosenquoten von bis zu dreißig Prozent in Europa nicht wohlfühlen. Im Gegenteil, sie bereiten mir nicht zuletzt aufgrund der Geschichte Deutschlands – auf die ja auch der Bundespräsident so gern abstellt – äußerstes Unbehagen. Wirtschaftliche Depression, Deflation und Arbeitslosigkeit waren es, die in Deutschland die materielle Grundlage für den Faschismus legten. Wirtschaftliche Depression, Deflation und Arbeitslosigkeit spielen in der Rede des Bundespräsidenten aber keine Rolle. Für die Franzosen, Griechen, Deutschen, Spanier, Portugiesen, denen ich auf meiner gegenwärtigen Reise durch den Süden Europas zu Fuß, trampend und mit dem Zug bisher begegnet bin, dagegen schon. Deren Aussagen widersprechen auch dieser mehr als gewagten, ja angesichts der buchstäblich herrschenden Verhältnisse geradezu irrsinnig erscheinenden These des Bundespräsidenten:

Karlspreis: “Je weiter man sich von Europa entfernt, desto mehr spürt man die Strahlkraft”

Da ist in der Tat etwas Wahres dran: “Je weiter man sich von Europa entfernt, desto mehr spürt man die Strahlkraft, die von der europäischen Idee ausgeht, desto mehr sind die Menschen begeistert von der europäischen Einigung.” So gestern der amtierende Präsident des Europäischen Parlaments und Sozialdemokrat, Martin Schulz, in seiner Rede anlässlich des an ihn verliehenen Karlspreises. Man muss den Satz nur richtig lesen und verstehen, anders also, als Martin Schulz ihn versteht und verstanden wissen möchte. Der Inhalt seiner Rede ist dann auch auf seine Art weit, sehr weit von Europa entfernt.