Tag Archiv für Produktionspotenzial

Wirtschaft und Gesellschaft – Analyse & Meinung Edition März 2017

Edition März 2017 - Titel - 31-03-2017

Jeden Monat ein ganzes Buch, genauer: ein ganzes E-Book. Immer mehr Menschen lesen Texte mit einem elektronischen Lesegerät. Die meisten Menschen lesen laut Umfragen darüber hinaus längere Texte immer noch am liebsten in gedruckter Form. Wirtschaft und Gesellschaft – Analyse & Meinung (WuG) möchte diesen Vorlieben gern entgegenkommen und gibt seit August 2014 am Ende eines jeden Monats eine Edition aller im Monat veröffentlichten Beiträge heraus, die im pdf.-Format erscheint. AbonnentInnen von WuG können diese Edition mit ihrer für den Monat gültigen PIN lesen und herunterladen: Edition März 2017. Nicht-AbonnentInnen können die Edition für 10 Euro erstehen und bekommen diese dann per E-Mail zugesendet. Bestellungen an: redaktion@wirtschaftundgesellschaft.de.

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“Fast Vollbeschäftigung”, “Produktionskapazitäten überausgelastet”, in Deutschland?

“In Deutschland herrscht fast Vollbeschäftigung”, meint Christoph Heinemann, Moderator des Deutschlandsfunks, an das SPD-Urgestein Rudolf Dreßler gerichtet. Der entgegnet etwas nebulös, dass diese “auf dem Papier de facto nicht besteht”. Das war am Freitag vergangener Woche. Heute meldet der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, das vornehmste Beratungsgremium der Bundesregierung, gar: “Die gesamtwirtschaftlichen Produktionskapazitäten waren im Jahr 2016 mit 0,4 % leicht überausgelastet.” Demnach herrschte nicht nur Vollbeschäftigung, sondern es fehlten sogar Arbeitskräfte. Beides kann bei einer Arbeitslosenquote von rund sechs Prozent und einer Unterbeschäftigungsquote, die noch weit darüber liegt, nicht stimmen. Jene Falschmeldungen, neudeutsch fake news, können schwere Konsequenzen haben, vor allem für die Arbeitslosen, aber auch für das politische System.

Deutschland, Konjunktur, Bruttoinlandsprodukt im zweiten Quartal: Wirtschaftswachstum angemessen?

English Summary: On the 25th of August the Federal Statistical Office (Destatis) has published the detailed gross domestic product (GDP) results for the second quarter of 2015. On this basis our journal regularly analyses whether the growth was appropriate, whether wages developed according to the cost and inflation neutral margin of distribution and the relationship between stock exchange and GDP. This article analyses whether the growth in the second quarter was appropriate. In this context it is analysed, too, how the potential of production and its determinants have developed.

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Die Prognose der EU-Kommission zeigt vor allem eines: auch ihr fehlt ein Beschäftigungsziel

Laut der heute von der EU-Kommission veröffentlichten Winter Prognose 2015 soll die Wirtschaft in der Europäischen Währungsunion (EWU) im laufenden Jahr um 1,3 Prozent real wachsen und im kommenden Jahr um 1,9 Prozent. Lassen wir einmal dahin gestellt, dass die bisherigen Prognosen der EU-Kommission noch immer nach unten korrigiert werden mussten, sich also als zu optimistisch erwiesen haben. Realistisch ist, dass die EU-Kommission auf Basis der von ihr prognostizierten Wachstumsraten nur einen sehr geringen Rückgang der sehr hohen Arbeitslosigkeit vorhersagt. So soll die Arbeitslosenquote im laufenden Jahr von 11,6 auf 11,2 Prozent sinken und dann im kommenden Jahr auf 10,6 Prozent. Das aber müsste jeden Politiker und jede Politikerin alarmieren. Denn ein solch geringer Rückgang der Arbeitslosigkeit ist nicht dazu geeignet, den vielen Millionen Betroffenen eine Perspektive auf Beschäftigung zu geben. Mit der damit verbundenen sozialen Katastrophe geht die Gefahr einher, dass sich die Politik am linken und am rechten Rand weiter radikalisiert.

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Litauen: Eine Struktur-, Wettbewerbs-, Potenzial- und Konjunkturanalyse

Seit heute ist Litauen Mitglied der Europäischen Währungsunion (EWU). Wie ist es um die Struktur, die internationale Wettbewerbsfähigkeit, das Potenzial und die Konjunktur des nunmehr 19. Mitglieds der EWU bestellt? Die folgende Analyse geht dieser Frage auf den Grund…Litauen: Eine Struktur-, Wettbewerbs-, Potenzial- und Konjunkturanalyse (vollständiger Beitrag im Abonnement)

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Griechenland: Reaktionen in Politik und Medien bar jeder Analyse

“Dabei war das Land, das vor ein paar Jahren am Abgrund stand und die Währungsunion insgesamt in die Krise stürzte, bis jetzt auf einem guten, wenn auch dornenreichen Weg: Der Haushalt hatte sich stabilisiert, die Wirtschaftsdaten zeigten nach oben. Jetzt scheint alles wieder auf der Kippe zu stehen; schon spielen die Märkte in Athen verrückt.” Das schreibt Klaus-Dieter Frankenberger, der immerhin laut Angaben seines Arbeitgebers, der Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ), Volkswirtschaftslehre studiert hat und verantwortlich zeichnet für die Außenpolitik dieser Zeitung (siehe hier). Weder aber hat Griechenland die Währungsunion insgesamt in die Krise gestürzt, noch war das Land auf einem guten Weg, wie Frankenberger meint. Und auch seine Einschätzung, die Wirtschaftsdaten zeigten nach oben, kann einer Gesamtbetrachtung nicht standhalten. Mit seinem Beitrag bar jeder Analyse steht Frankenberger allerdings nicht allein, im Gegenteil, er ist einer unter vielen in den so genannten deutschen Leitmedien (siehe zum Beispiel auch Jan Dams und Martin Greive in “Die Welt“). Diese “Journalisten” sind nicht nur bar jeder Analyse, sie sind radikal, menschenverachtend und demokratiefeindlich. Wenn jemand die Europäische Währungsunion mit in die Krise gestürzt hat, dann sind es, neben der führenden Politik, diese unverantwortlichen Stimmungsmacher. Und das nun schon seit Jahren. Sie wollen nicht wahrhaben, dass es ihre Stimmungsmache und ihre distanzlose, unreflektierte Befürwortung der radikalen EU-Politik ist, die die politischen Ergebnisse zeitigt, die sie jetzt “radikal” nennen: “die Partei des Linksradikalen Alexis Tsipras” (Frankenberger); “Tsipras, das Schreckgespenst der Europäer, der Chef der linksradikalen Syriza” (Jan Dams, Martin Greive). Alle, die so hetzen, verdienen es freilich nicht, Journalisten genannt zu werden. Sie alle verdienten eine Rüge durch entsprechende journalistische Gremien. Nicht erst mit jenen oben aufgegriffenen Artikeln, sondern seit langem. Es scheint aber auch jenen Gremien seit langem jedes Maß für solche Rügen verloren gegangen zu sein.