Tag Archiv für Spiegel online

USA, EU, Deutschland: Was ist dran an Trumps Vorwürfen?

Der Niveauunterschied zwischen zwei ehemaligen Journalisten der “Financial Times Deutschland”, die leider nur für wenige Jahre den deutschen Zeitungsmarkt mit einem frischen Blick auf das Wirtschaftsgeschehen in Deutschland und der Welt bereicherte, könnte größer nicht sein. Vielleicht liegt es daran, dass der eine, Wolfgang Münchau, seinen Blick seit vielen Jahren in der weltoffenen englischen Financial Times schärft, während der andere, Thomas Fricke, sich mittlerweile als Unterhaltungskünstler bei Spiegel online versucht.

Geschützt: USA, EU, Deutschland: Was ist dran an Trumps Vorwürfen? (vollständiger Beitrag im Abonnement)

Dieser Artikel ist durch ein Passwort geschützt.
Um ihn anzusehen, trage es bitte hier ein:


Aufregung über Trump und Hammond: Deutsche Meinungsführer betriebsblind

Die Aufregung in Deutschland ist groß: Der neu gewählte US-Präsident Trump nimmt, noch nicht einmal im Amt, schon die deutschen Exportüberschüsse ins Visier. So auch der britische Finanzminister Hammond. Kann es aber wirklich überraschen, dass gerade die Regierungen der beiden Länder, mit denen Deutschland seine höchsten Handelsüberschüsse erzielt, gegen Deutschland aufbegehren?

USA: Ist Trump ein Faschist?

Jakob Augstein ist sich so sicher, dass er sogar ein Copyright für seine Überschrift, “Trump des Willens” beanspruchen möchte. Für diejenigen, die, wie ich, weniger als Augstein mit dem Filmmaterial aus faschistischen Zeiten vertraut sind: das ist eine Anspielung auf Leni Riefenstahls “Triumph des Willens“. Mit dieser Anspielung wird zumindest deutlich, in welche Nähe Augstein Trump zu rücken beabsichtigt. Gleichzeitig aber hält Augstein sich an Angela Merkel, um seinen Rufmord zu unterfüttern, nicht ohne im selben Atemzug “das Ende des Westens” auszurufen, das Trumps Wahl bedeute. Beide Bezugspersonen wie die daraus abgeleitete Einordnung Trumps als Faschist sind aber problematisch, warum? Das haben nachdenkliche Journalisten, Historiker und Medien, darunter ausgewiesene Gegner Trumps und der mit dem “freitag”, der Wochenzeitung von Augstein, kooperierende The Guardian, schon vor Augsteins bedrückendem Gefühlsausbruch versucht deutlich zu machen. Im Ergebnis lässt das durchaus den Schluss zu, dass Augstein mehr mit Trump gemeinsam hat, als ihm lieb sein dürfte…USA: Ist Trump ein Faschist? (vollständiger Beitrag im Abonnement)

Geschützt: USA: Ist Trump ein Faschist? (vollständiger Beitrag im Abonnement)

Dieser Artikel ist durch ein Passwort geschützt.
Um ihn anzusehen, trage es bitte hier ein:


Elektromobilität: Tritt die IG Metall endlich einmal nicht auf die Bremse?

Spiegel online berichtet, dass die IG Metall eine rasche Abkehr von Benzin- und Dieselautos fordere und beruft sich dabei auf ein Strategiepapier der Industrie-Gewerkschaft. Darin fordere die IG Metall “sich nicht in eine Rolle des ´Bremsers und Blockierers´ gegen strenge Grenzwerte drängen zu lassen”. Tatsächlich ergibt unsere Recherche, dass sich die IG Metall schon früher für die stärkere Förderung von Elektromobilität eingesetzt hat. Ein wichtiges Motiv: die “Sicherung zukunftsfähiger Arbeitsplätze“. Tritt die IG Metall bei der Energiewende also endlich einmal nicht auf die Bremse?

Udo Lindenbergs Engagement gegen Rechtspopulismus ist ehrenwert – warum er sich damit an Gabriel wenden sollte

Unter der Überschrift “Udo Lindenberg gegen Rechtspopulismus – Helene, hast Du andere Pläne?” berichtet Spiegel online: “Am 5. Dezember wird Lindenberg als ´Düsseldorfer des Jahres´ für sein Engagement gegen Rassismus und für mehr Toleranz geehrt.” Mit Verweis auf ein Interview, das Lindenberg mit der Rheinischen Post geführt hat, gibt Spiegel online den Künstler dann mit den Worten wieder: “Im Interview mit der ´Rheinischen Post´ hat der Rockmusiker jetzt ein klareres Bekenntnis seiner Kollegen gegen rechts gefordert. Er fände es gut, ´wenn von Helene Fischer auch mal ein Statement käme gegen Rechtspopulismus´, sagte der 70-Jährige.” Noch wichtiger als ein Statement ist allerdings, dem Rechtspopulismus seine Grundlage zunehmen. Hierzu könnte sich Lindenberg direkt an den Vize-Kanzler, Bundesminister für Wirtschaft und Energie und SPD-Parteivorsitzenden, Sigmar Gabriel, wenden, zu dem er offensichtlich einen guten Draht hat.

AfD, Pegida, Spiegel online: Die bizarr verschobene Realität des Stefan Kuzmany

Stefan Kuzmany leitet bei Spiegel online den Bereich Meinung und Debatte. Die Meinung, die er darin gerade gestern kundgetan hat, ist nicht weniger abschreckend, als die jüngsten Ereignisse in Dresden zum Tag der deutschen Einheit, die Wahlerfolge der AfD bei den jüngsten Landtags- und Kommunalwahlen in Ost- und Westdeutschland und das Wiederauflammen von Pegida. Kuzmanys Meinung rüttelt an den Grundfesten der Demokratie.

Deutschland, Dresden, Bundespräsidentenwahl: Konsequenzen und Ursachen

Zur Vergrößerung auf Bild klicken.

Viele Medien zeigen sich schockiert über die Ereignisse in Dresden während des gestern begangenen Tags der deutschen Einheit. Deutlich wird in der Berichterstattung immerhin die Wucht, mit der viele Menschen, organisiert und nicht organisiert, führenden Politikern des Landes entgegentraten. “Pfeifkonzerte, Sprechchöre, offener Hass: Selten war die Kluft zwischen Politik und Wutbürgern so spürbar wie bei den Einheitsfeiern in Dresden. Im Zentrum des Zorns stand die Kanzlerin”, fasst Spiegel online unter der Überschrift “Proteste in Dresden – Merkels härtester Feiertag” zusammen. Welt online zeigt ein Video von Claudia Roth in der Auseinandersetzung mit Demonstranten, das lohnenswert ist anzuschauen, um die Atmosphäre, aber auch die Haltung beider Seiten, regierender und regierter (siehe im Artikel hier), zu beobachten. Was völlig fehlt ist die Überlegung, wie es dazu kommen konnte. Empörung aber kann Analyse nicht sinnvoll ersetzen, sie ist vielmehr Ergebnis, wie die Ereignisse selbst, fehlender Ursachenforschung (siehe dazu auch unseren kritischen Beitrag zur Herangehensweise von Liane Bednarz, die damit ein breites Medienecho erhielt, was wiederum auf deutliche analytische Defizite in der breiten Medienlandschaft hindeutet). In diesen grundsätzlichen Kontext fällt auch ein Vorschlag aus der SPD, den amtierenden Außenminister, Frank Walter Steinmeier, zum Nachfolger von Gauck für das Amt des Bundespräsidenten antreten zu lassen. Eine andere, jüngst verbreitete Schlussfolgerung, die Entwicklungen im Osten Deutschlands würden die wirtschaftliche Entwicklung dort gefährden, ist nicht weniger problematisch. Die Ereignisse des gestrigen Tages markieren damit nur einen Weg, der schon seit längerem vorgezeichnet ist und wohl auch in naher Zukunft weiter gegangen wird. Die Frage, ohne deren Beantwortung dieser bedrohliche Zustand kaum zu überwinden ist, lautet: Wie konnte es überhaupt dazu kommen?…Deutschland, Dresden, Bundespräsidentenwahl: Konsequenzen und Ursachen (vollständiger Beitrag im Abonnement)

Geschützt: Deutschland, Dresden, Bundespräsidentenwahl: Konsequenzen und Ursachen (vollständiger Beitrag im Abonnement)

Dieser Artikel ist durch ein Passwort geschützt.
Um ihn anzusehen, trage es bitte hier ein: