Tag Archiv für Spiegel online

Handelspolitik USA – Deutschland: Wer nicht hören will, muss fühlen

Die Auslandstour von Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries in die USA ist vor allem eine plumpe Tour. So plump verteidigt sie den deutschen Außenhandelsüberschuss, dass man allein deswegen hoffen muss, dass sie scheitert. Nichts kann den hohen deutschen Außenhandelsüberschuss rechtfertigen. Weder die heimische Gesetzgebung, die von der Politik verlangt, für ein außenwirtschaftliches Gleichgewicht zu sorgen, noch die ökonomische Logik, die besagt, dass der Außenhandelsüberschuss des einen, das Außenhandelsdefizit des anderen ist.

Konjunkturberichterstattung: Viel Lärm um Vorquartalsvergleiche

Die US-Notenbank-Präsidentin, Janet L. Yellen, brachte es bei ihrer jüngsten Pressekonferenz auf den Punkt, als die Bloomberg-Journalistin Kathleen Hays mit einer schwachen Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) gegenüber Vorquartal argumentierte: So betrachtet, antwortete ihr Yellen, sei das BIP ein “pretty noisy indicator” (1). Wie immer man in diesem Zusammenhang auch noisy übersetzt – mit lärmend, laut oder unruhig -, Yellens Einordnung erscheint treffend, allein deswegen, weil über diesen unruhigen Indikator doch noch jedes Quartal viel Lärm gemacht wird, nicht nur in den USA, sondern auch in Deutschland und im Vergleich mit internationalen Wachstumsraten. Gerade gestern hat in dieser Hinsicht ein weiteres Mal die Konjunkturberichterstattung in Spiegel online den Vogel abgeschossen, wenn es dort basierend eben auf jenem Vorquartalsvergleich heißt: “Eurozone hängt US-Wirtschaft ab“. Dort heißt es weiter: “Die Eurozone hat die weltgrößte Volkswirtschaft USA zu Jahresbeginn beim Wachstum in den Schatten gestellt. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) legte von Januar bis März um 0,5 Prozent zum Vorquartal zu – mehr als doppelt so stark wie das in den USA. Das geht aus einer am Mittwoch veröffentlichten ersten Schätzung des Statistikamts Eurostat hervor.” Aus der ersten Schätzung des Statistikamts Eurostat geht aber auch eine Zahl hervor, die den triumphierenden Tenor von Spiegel online sehr schnell zum Einsturz bringt. Die Erläuterungen Yellens gegenüber der Bloomberg-Journalistin Hays helfen das zu verstehen. Sie stützen im Übrigen auch die unserer monatlichen Konjunkturanalyse zugrundeliegende Vorgehensweise…Konjunkturberichterstattung: Viel Lärm um Vorquartalsvergleiche (vollständiger Beitrag im Abonnement)

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Konjunktur: Die britische Wirtschaft wächst stabil – mit steigender Dynamik am aktuellen Rand

Die Konjunkturberichterstattung in Spiegel online zu den heute veröffentlichten Zahlen zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) im ersten Quartal in Großbritannien erscheint nicht weniger verfehlt, als dessen ebenfalls heute erschienene Berichterstattung zum BIP im ersten Quartal in den USA (siehe dazu hier). “Brexit Votum Wirtschaftswachstum in Großbritannien bricht ein” ist im Link zum Artikel von Spiegel online zu lesen. Das ist angesichts einer saisonbereinigten Zuwachsrate des BIP im ersten Quartal gegenüber Vorjahresquartal um 2,1 Prozent nicht nachvollziehbar. Im vorangegangenen Quartal betrug das Wirtschaftswachstum gegenber Vorjahresquartal 1,9 Prozent. Wie in den USA zeigt aber nicht nur dieser Indikator, dass die Berichterstattung in Spiegel online falsch ist…Konjunktur: Die britische Wirtschaft wächst stabil – mit steigender Dynamik am aktuellen Rand (vollständiger Beitrag im Abonnement)

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Konjunktur: US-Wirtschaft wächst stabil – mit steigender Dynamik am aktuellen Rand

US-Wirtschaft legt schwachen Jahresstart hin“, titelt Spiegel online nur kurze Zeit nachdem die erste offizielle Schätzung für das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im ersten Quartal erschienen ist. Dass dies nicht richtig ist, zeigt nicht nur die Zuwachsrate des BIP gegenüber Vorjahreszeitraum…Konjunktur: US-Wirtschaft wächst stabil – mit steigender Dynamik am aktuellen Rand (vollständiger Beitrag im Abonnement)

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Frankreich vor der Wahl: Die Wirtschaftslage und ihre Bedeutung

Es gibt, so scheint es zumindest für die Wirtschaftswissenschaften und den Wirtschaftsjournalismus zutreffend, die ewigen Pessimisten und die ewigen Optimisten. Ein Paradebeispiel für den ewigen Pessimisten ist in Deutschland wohl der Ökonom Heiner Flassbeck, der nunmehr schon seit Jahren das Ende des Euros prophezeit und die Konjunktur regelmäßig in Grund und Boden schreibt – auf durchaus problematischer analytischer Grundlage, wie wir anderswo des Öfteren erläutert haben (siehe zum Beispiel hier und hier). Ein Paradebeispiel für den ewigen Optimisten ist in Deutschland demgegenüber wohl der Volkswirt und Spiegel-Online Kolumnist Thomas Fricke. Wenn beide eine Gemeinsamkeit haben, dann ist es die, dass die analytische und empirische Basis Frickes nicht weniger fragwürdig erscheint als die Flassbecks.

USA, EU, Deutschland: Was ist dran an Trumps Vorwürfen?

Der Niveauunterschied zwischen zwei ehemaligen Journalisten der “Financial Times Deutschland”, die leider nur für wenige Jahre den deutschen Zeitungsmarkt mit einem frischen Blick auf das Wirtschaftsgeschehen in Deutschland und der Welt bereicherte, könnte größer nicht sein. Vielleicht liegt es daran, dass der eine, Wolfgang Münchau, seinen Blick seit vielen Jahren in der weltoffenen englischen Financial Times schärft, während der andere, Thomas Fricke, sich mittlerweile als Unterhaltungskünstler bei Spiegel online versucht.

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