Tag Archiv für Willi Steul

Medienanalyse, Juni und zweites Quartal 2017: Wie häufig kamen die Parteien im öffentlichen Rundfunk zu Wort (seit Mai 2016: nachrichtlich ergänzt um AfD und FDP)?

English summary: Each month WuG presents a media analysis answering the question how often German parties, represented in the national parliament of the Federal Republic of Germany, Deutsche Bundestag, are being interviewed by German public broadcasting. This is in our view decisive for a democratic formation of opinion.

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Medienanalyse, Oktober 2016: Wie häufig kamen die Parteien im öffentlichen Rundfunk zu Wort (neu seit Mai 2016: nachrichtlich ergänzt um AfD und FDP)?

English summary: Each month WuG presents a media analysis answering the question how often German parties, represented in the national parliament of the Federal Republic of Germany, Deutsche Bundestag, are being interviewed by German public broadcasting. This in our view is decisive for a democratic formation of opinion. The high imbalances we found out so far resulted already in a case at the broadcasting commission. The final answer of this commission which we received is not at all convincing. On the contrary, the letter of the chairman of the broadcasting commission poses new questions. Against this background we found out in a further analysis that according to our information more than one third of the membership of the broadcasting commission is active in a political party and had or have a certain political rank in it, among them the chairman and the deputy chairman of the broadcasting commission. This contrasts with a judgement of the Federal Constitutional Court as we have outlined in the same article. Moreover, whereas the parties CDU, CSU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen are represented in the broadcasting commission the left party “Die Linke” is not. One regular result of our analysis is that the public radio station Deutschlandfunk interviews politicians of the left party far less than those of the other parties represented in the national parliament. However, it is less important which party is strikingly underrepresented in public-broadcasting, but rather that one party is strikingly underrepresented at all – for years. Moreover, the unequal distribution of interviews among the parties, the high incidence of interviews with politicians of the green party has negative consequences for all parties as our figures indicate, too.

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Hörfunkrat meint Linke-Politiker kennen sich nicht besonders gut aus und können sich nicht verständlich machen

Wirtschaft und Gesellschaft – Analyse & Meinung (WuG) fragt seit Mai 2013: Wie häufig kamen die im Bundestag vertretenen Parteien im öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu Wort? In diesem Rahmen werten wir monatlich das Interview-Archiv des Deutschlandfunks aus. Ein Ergebnis ist, dass Politiker der Linken regelmäßig und auffällig unterrepräsentiert sind, sowohl gemessen an der absoluten Zahl der Interviews, als auch unter Berücksichtigung der Stärke, mit der sie im Vergleich zu den anderen Parteien im Deutschen Bundestag vertreten sind, wie auch des Oppositions-Status. Kommen Politiker einer Partei regelmäßig und auffallend weniger zu Wort als die anderer Parteien, kann die benachteiligte Partei entsprechend weniger den politischen Meinungsbildungsprozess in der Bevölkerung beeinflussen. Dem entsprechend werden der Bevölkerung alternative Sichtweisen, Argumente, Meinungen vorenthalten. Wir haben dies an anderer Stelle ausführlicher erläutert (siehe zuletzt hier mit weiteren Hinweisen). Dies hat mich als Herausgeber dieses Mediums schließlich dazu bewogen, den Hörfunkrat darüber zu informieren. Der Hörfunkrat hat in seiner letzten Sitzung nunmehr darüber befunden. Der Brief des Vorsitzenden des Hörfunkrats, Frank Schildt (SPD), der über das Ergebnis informiert, stimmt nachdenklich.

Offener Brief an den Hörfunkrat des Deutschlandfunks: Ungleichbehandlung von im Deutschen Bundestag vertretenen Parteien im Deutschlandfunk

Das folgende Schreiben ist soeben per E-Mail an den Deutschlandfunk und in Kopie an den Intendanten des Deutschlandfunks, Willi Steul, und das Bundesverfassungsgericht gesendet worden.

Sehr geehrte Damen und Herren,

Griechenland, Deutschland, Ukraine, Russland, Europa, USA: Zur politischen Großwetterlage

Europa, genauer das politische Personal, setzt in Griechenland das fort, was es in der Ukraine-Krise begonnen hat. Es sanktioniert, setzt Ultimaten, bestraft. Die Bevölkerungen aber, denen dieses Personal nach allgemeiner demokratischer Auffassung und nach den Verfassungen der beteiligten Länder zu dienen hat, lassen mehrheitlich eine ganz andere Stimmung erkennen. In Griechenland gehen viele Menschen auf die Straße, um ihre neue Regierung in ihren Bemühungen zu unterstützen, Demokratie und Menschenrechten in Europa wieder zu ihrem Recht zu verhelfen. In Spanien tun es ihnen viele Menschen gleich, um eine solche Regierung zu ermöglichen. Was indes in der Ukraine vom politischen Personal in Europa als Maidan gefeiert wurde, stößt im Fall Griechenlands auf Unverständnis und Abwehr. So auch in den meisten Medien, den deutschen zumindest. Zur politischen Großwetterlage…Griechenland, Deutschland, Ukraine, Russland, Europa, USA: Zur politischen Großwetterlage (vollständiger Beitrag im Abonnement)

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Erneut krasse Benachteiligung der Linken im Deutschlandfunk

Wirtschaft und Gesellschaft – Analyse & Meinung wertet seit geraumer Zeit das Archiv des Deutschlandfunks aus, um festzustellen, wie häufig die im Bundestag vertretenen Parteien in diesem Sender, der nach eigenen Angaben über das “mit Abstand reichweitenstärkste Informationsprogramm in der Bundesrepublik” verfügt, zu Wort kommen (Hintergrund siehe hier). In seiner Antwort auf meinen offenen Brief hatte der Intendant des Deutschlandfunks, Willi Steul, jüngst eingeräumt, dass “mit Vertretern der Linkspartei in der Tat weniger Gespräche geführt (wurden) als mit Politikern der Grünen bzw. der SPD oder der Union”. Er würde dies zum Anlass nehmen, so Steul, das noch einmal zu thematisieren (siehe hier). Mit dem abgeschlossenen Monat Juni und damit auch mit dem abgeschlossenen zweiten Quartal 2014 erweist sich jedoch, dass Die Linke, gemessen an der Zahl der geführten Interviews, weiterhin krass benachteiligt wird. Genauere Angaben erfolgen in Kürze wieder im Abonnement. Hier sei nur aus der gerade abgeschlossenen Auswertung des Monats Juni erwähnt, dass der Deutschlandfunk drei Interviews mit Politikern der Linken geführt hat, aber vierzehn mit PolitikerInnen der Grünen. Beide Parteien sind im Bundestag nahezu gleichstark vertreten.

Intendant des Deutschlandfunks: “In der Tat weniger Gespräche mit Vertretern der Linkspartei geführt”

Am 9. April hat der Intendant des Deutschlandfunks, Willi Steul, auf meinen offenen Brief vom 4. April geantwortet. Meine Frage lautete: “Können Sie mir erklären, warum der Deutschlandfunk im ersten Quartal des laufenden Jahres 43 Interviews mit Politikern der Grünen geführt hat, aber nur 11 Interviews mit Politikern der Linken?”