Tag Archiv für Wolfgang Münchau

USA, EU, Deutschland: Was ist dran an Trumps Vorwürfen?

Der Niveauunterschied zwischen zwei ehemaligen Journalisten der “Financial Times Deutschland”, die leider nur für wenige Jahre den deutschen Zeitungsmarkt mit einem frischen Blick auf das Wirtschaftsgeschehen in Deutschland und der Welt bereicherte, könnte größer nicht sein. Vielleicht liegt es daran, dass der eine, Wolfgang Münchau, seinen Blick seit vielen Jahren in der weltoffenen englischen Financial Times schärft, während der andere, Thomas Fricke, sich mittlerweile als Unterhaltungskünstler bei Spiegel online versucht.

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Ukraine/MH 17/Ukraine/Spiegel-Kolumnist: Münchau ist die Elite, von der Gefahr ausgeht – er merkt es bloß nicht

Der deutsche Journalismus ist bei der Berichterstattung über die Ukraine-Krise schon lange vor der MH 17 abgestürzt. Er hat sich allerdings selbst abgeschossen. Nichts deutet darauf hin, dass sich dies auf absehbare Zeit ändern wird. Im Gegenteil. Es wird immer schlimmer, wie Wolfgang Münchau mit seiner jüngsten Kolumne zum Thema belegt. Der ehemalige Mitbegründer der deutschen Financial Times und heutige Spiegel-Kolumnist liegt dabei nicht das erste Mal auf ganz primitive Art daneben (siehe Münchau zum Mindestlohn hier).

Der Lohn, der Lohn, der lustige Lohn – es gibt ihn nicht, nicht für Larry Summers, nicht für Paul Krugman und Wolfgang Münchau verdreht ihn auch noch

Der große Larry Summers hat gesprochen. Hugh! Und der große Paul Krugman hat geschrieben. Hugh! Und der große Wolfgang Münchau, immer auf der Spur des Geldes, hat versucht, eine Kolumne drauß zu machen – und das Geld gleich ganz abzuschaffen, das Bargeld wenigstens. Sonst wäre ja auch seine Kolumne gleich mit in Gefahr.

Mindestlohn/Wolfgang Münchau/Spiegel online: Münchau kratzt nicht mal an der Oberfläche

Wolfgang Münchau gehört sicherlich zu den Journalisten/Kolumnisten, der als einer der Wenigen unter den Vielen politische und wirtschaftliche Themen noch eigenständig hinterfragt. Mit seinem “Plädoyer für einen (niedrigen) gesetzlichen Mindestlohn” hat er jedoch wieder einmal den Vogel abgeschossen. Nicht nur, dass Münchau mit seiner Argumentation nicht einmal an der Oberfläche kratzt. Seine Argumentation zeigt gleichzeitig auf, dass er, obwohl er immer wieder die Leistungsbilanzungleichgewichte als Ursache der Eurokrise benannt hat, die zentrale Ursache für die Leistungsbilanzungleichgewichte offensichtlich bis heute nicht erkannt hat. Doch das soll uns hier nur am Rande interessieren. Kommt Münchau beim Mindestlohn zum falschen Ergebnis, so zeigt sein fehlendes Verständnis für die Ursachen der Leistungsbilanzungleichgewichte doch nur, dass man zwar zum richtigen Ergebnis kommen kann, dies aber nur hilft, wenn der “Rechenweg” zu diesem Ergebnis auch richtig ist. Jeder Mathelehrer akzeptiert daher auch ein richtiges Ergebnis nur, wenn auch der Rechenweg nachvollziehbar ist. Niemand wird das besser verstehen als Münchau. Er hat Mathematik studiert.

Erfolgreiche Steuerfahnder = Gefahr für die Wirtschaft? – Münchau liegt schon wieder komplett daneben

Vorsichtshalber warnt Kolumnist Wolfgang Münchau seine Leser schon einmal: “Bevor Sie, liebe Leserin, lieber Leser, jetzt hyperventilieren, lassen Sie mich bitte erklären.” Man muss ja nicht gleich hyperventilieren, aber Münchau liegt schon wieder komplett daneben, wenn er schreibt:

Wolfgang Münchau in der Schuldenfalle

Der Associate Editor und Kolumnist der “Financial Times”, Wolfgang Münchau, schreibt in bester angelsächsischer Manier und ist einer der wenigen, die sich nicht durch den monotonen deutschen Blätterwald beirren lassen. Irren kann er dennoch – wie wir alle. In seiner aktuellen Kolumne auf Spiegel online, “Mit Vollgas ins Euro-Desaster”, problematisiert er einleitend den Konsens zur Eurokrise in den deutschen Medien, die er als “eindeutig Euro-skeptisch” einstuft, und deren Einfluss auf die politische Meinungsbildung – und kommt doch tatsächlich zu dem Schluss: “Mittlerweile gilt Angela Merkel hierzulande als die große und vielleicht letzte Verteidigerin des Euro.”