Umzug unter gutem Stern (II): “Alles schick”

“Alles Schick”, ist glaube ich ein bisschen Malerdeutsch, wenn es so etwas gibt. Jedenfalls habe ich es heute Vormittag aus dem Munde eines Malermeisters gehört: Und ich kannte diesen Ausdruck zuvor ebenfalls nur aus dem Wortschatz eines anderen Malers, irgendwo aus der Nachbarschaft. Nach dem erfolgreichen Umzug gestern, wurde heute nämlich noch etwas gemalert in der alten Wohnung. Und gewonnen hatte ich dafür einen Bauunternehmer, den ich zum Ende des vergangenen Jahres auf eine ganz besondere Art und Weise kennengelernt hatte (lesen Sie die Geschichte dazu im Wirtschaft und Gesellschaft – Analyse & Meinung-Adventskalender: “Die Leiharbeit macht uns kaputt” – Von drei Bauarbeitern). Und wie das Umzugsunternehmen Gaede zeigte sich auch Herr Teichert offen gegenüber der Idee, dass ich seine Leistung in Anspruch nehmen und er dafür für sein Unternehmen auf Wirtschaft und Gesellschaft – Analyse & Meinung werben würde. Und das, obwohl ihn nun schon seit Wochen hohes Fußballweltmeisterschaftsfieber heimsucht, noch dazu an diesem Freitag, vor dem Spiel Deutschland-Frankreich.

Wie schon am Morgen des vorangegangenen Tages hatte ich Glück. Wieder waren zwei Parkplätze direkt vor der Haustür frei. So ein Bauunternehmer braucht ja schon etwas Platz für seinen Transporter. Und, als ob uns dieselbe innere Uhr zum frühen Aufstehen bewegt hätte, war auch die Sonne bereits wieder fleißig. So holte ich mir kurzerhand den Rechner herunter, setzte mich auf die Treppenstufen und begann schon einmal damit, einigen Recherchen für die nächsten Beiträge nachzugehen – immer darauf bedacht, dass die Parklücken vor mir frei blieben. Nach kurzer Zeit bog ein Kleinwagen auf die benachbarte Einfahrt, um zu wenden. Ich erkannte sogleich, dass die junge Frau am Steuer das tat, um einen der beiden Parkplätze zu beanspruchen. Wer wollte ihr das verdenken? Ich. Und so ging ich schnell zu ihr hin und signalisierte ihr freundlich, dass diese beiden Parkplätze ausnahmsweise für einen Handwerker frei gehalten werden müssten. Und was sagt sie? “Da steht aber kein Schild!” Herrlich, dachte ich. Die Dame brauchte also ein Schild. Ich wusste nicht, ob ich lachen oder weinen sollte. Jedenfalls hatte ich den Gedanken wohl bereits laut ausgesprochen: “Die Dame braucht also tatsächlich ein Schild.” Das war ihr dann wohl selbst etwas peinlich. Sie setzte zurück und fuhr ihres Weges. Gern hätte ich ihr noch die Geschichte von Dezsö Kosztolány erzählt, der, ich meine in den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts, darüber erzählte, dass zwar alle Menschen in allen Ländern Schilder bräuchten, in Deutschland aber wäre das Bedürfnis danach besonders groß. So stünden in allen Ländern Schilder “Zum Strand”, um den Weg eben dorthin zu weisen. In Deutschland aber würde darüber hinaus auch ein Schild “Am Strand” stehen!

Na, jedenfalls gelang es mir, die Parklücken tapfer und redselig zu verteidigen, so dass Herr Teichert entspannt direkt vor der Haustür einparken konnte. Und dann ging es nach kurzer Begrüßung auch schon los: Die Leiter losgeschnallt, Eimer, Pinsel, Rolle, Abdeckplane, und alles, was halt so dazu gehört zum professionellen Malen.

Zum Mittag war das Werk vollbracht. Jetzt heißt es nur noch etwas weiter putzen, um die Wohnung am Sonntag dann sauber meiner lieben Vermieterin zu übergeben. Ich finde so ein Umzug mit allem drum und dran ist schon sehr belastend. Mir liegt das nicht. Der Wechsel zu einem anderen Ort, das wohl. Aber der ganze damit verbundene Aufwand! Aber zum Glück hatte ich ja den Umzugsunternehmer Gaede und den Bauunternehmer Teichert, die mir so offen wie verlässlich die größten Brocken abgenommen haben. Für ihre gute Arbeit wirbt Wirtschaft und Gesellschaft – Analyse & Meinung gern!

Nach getaner Arbeit. Zur Vergrößerung auf Bild klicken.

Teichert Bau Team
Oberfeldstr. 43
12683 Berlin

(030) 279 54-83 /-93

www.teichert-bau-team.de


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