Skizzen: Regierungsumbildung in Frankreich – Zwei Wege boten sich ihm dar, er nahm den, der schon betreten war

“Im Wald zwei Wege boten sich mir dar,und ich ging den, der weniger betreten war. Und das veränderte mein Leben.”

So Robert Frost in seinem Gedicht “The Road Not Taken”, berühmt geworden auch in Deutschland durch den Film “Der Club der toten Dichter”. Darin verfallen Schüler auf dem Schulhof in einen Gleichschritt. Ihr Lehrer Keating, gespielt von dem gerade verstorbenen Robin Williams, fordert die Schüler mit denen Versen Frosts auf,  ihren eigenen Weg zu gehen.

Frankreich/Regierungskrise/Deutschlandfunk/Journalismus: Ulrich Wickert hat etliche Jahre aus Frankreich berichtet – über den deutschen Tellerrand hinausblicken kann er dennoch nicht

Wäre die Agenda 2010 ein Teller, wäre sie ein äußerst flacher Teller. Und doch schaffen es die den Ton angebenden Journalisten und Politiker in Deutschland nicht, über seinen Rand hinaus zu blicken. Sie bemühen sich nicht einmal, dies zu tun. Ulrich Wickert ist da nur einer von vielen. Ein Interview, das er heute früh dem Deutschlandfunk gab, hilft zu verstehen, warum das so ist…Frankreich/Regierungskrise/Deutschlandfunk/Journalismus: Ulrich Wickert hat etliche Jahre aus Frankreich berichtet – über den deutschen Tellerrand hinausblicken kann er dennoch nicht (vollständiger Beitrag nur im Abonnement)

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Vorschau: Konjunktureinschätzung für Frankreich und Deutschland

Diese Woche veröffentlichen das französische Arbeitsministerium und die deutsche Bundesagentur für Arbeit die neuesten Arbeitsmarktzahlen. Auf deren Basis berechnen wir wie jeden Monat nach der Methode des ehemaligen Mitglied des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, Claus Köhler, die bewährte Spannungszahl und geben eine Konjunktureinschätzung für Frankreich und Deutschland (erscheint im Abonnement).

Skizzen: Innenminister stolz auf Hass

Innenminister Thomas de Maizière hat dem Focus gesagt: “Ich bin stolz darauf, dass Deutschland immer Partei für die Freiheit ergreift und ein Land ist, das Terroristen hassen.” Wie aber kann man stolz darauf sein, dass – egal von wem – Deutschland gehasst wird, wie kann man überhaupt stolz auf Hass sein? Ist es nicht gerade umgekehrt: Deutschland dürfte stolz sein, wenn es nicht gehasst wird, ja, wenn es alles tut, um dem überbordenden Hass in der Welt eine Botschaft des Friedens und der Versöhnung entgegen zu setzen? Sollte sich de Maizière nicht besser fragen, welchen Anteil Deutschland daran trägt, dass sich der Hass so ausbreiten kann, wie er es in den zurückliegenden Jahren getan hat? De Maizières Haltung ist Teil des Problems, Teil kriegerischer Auseinandersetzung, Teil des Hasses. Ich glaube nicht, dass Deutschland glücklich mit einem Innenminister wird, der stolz darauf ist, dass unser Land gehasst wird. Apropos glücklich: Dass de Maizière meint “Deutschland” würde immer “Partei für die Freiheit” ergreifen, ist kaum zu halten. Was hat Hartz IV mit Freiheit zu tun? Was hat der riesige Unterschied zwischen arm und reich, den die Regierung, der de Maizière angehört, mit ihrer Politik befördert, mit Freiheit zu tun? Was hat der Einsatz deutscher Soldaten in Afghanistan mit Freiheit zu tun? Was hat Deutschlands Stellung als weltweit drittgrößter Waffenexporteur mit Freiheit zu tun? Allein, dass de Maizière ganz Deutschland für seine fragwürdige Haltung vereinnamt, dass er meint, für seine extreme Haltung für die Deutschen zu sprechen, verrät mehr über ihn, als über Deutschland. Es verrät allerdings auch, von welchen politischen Wirrköpfen Deutschland regiert wird.

Merkel versus Yellen: Ach, wäre doch die Präsidentin der US-Notenbank deutsche Bundeskanzlerin

Die Reden, die die deutsche Bundeskanzlerin und die Präsidentin der US-Notenbank vergangene Woche gehalten haben, verhalten sich inhaltlich wie Tag und Nacht. Hell wird es bei der Lektüre der Rede Yellens. Dunkel wird es bei der Lektüre der Rede Merkels. Ach, wäre die amerikanische Notenbank-Chefin doch deutsche Bundeskanzlerin. Der alte Kontinent bekäme die Chance aufzublühen. So aber droht äußerste Finsternis…Merkel versus Yellen: Ach, wäre doch die Präsidentin der US-Notenbank deutsche Bundeskanzlerin (vollständiger Beitrag nur im Abonnement)

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Skizzen: Mindestlohn/Zeitungszusteller/Minijobs/Brandenburg – Keine Chance?

Am 11. August hatte Wirtschaft und Gesellschaft – Analyse & Meinung darüber berichtet, dass die Brandenburgische Zeitung BlickPunkt potenziellen Zeitungszustellern ein Minijob-Beschäftigungsverhältnis als Zeitungszusteller als “Chance” verkauft. Ein Woche später nun, prangt das dazu platzierte Stoppschild erneut an derselben Stelle auf der Titelseite derselben Zeitung. Vielleicht sehen die potenziellen Zeitungszusteller in einem Minijob ja doch keine Chance.

Skizzen: Mindestlohn für Taxifahrer – Wird ver.di dabei helfen, 8,50 Euro für Taxifahrer 2015 zu verhindern?

Unter der Überschrift “Anteil der Beschäftigten mit Niedriglohn ist gestiegen” meldete das Statistische Bundesamt im September 2012: “Besonders hoch war 2010 der Anteil von Beschäftigten mit Niedriglohn bei Taxifahrer/-innen (87,0 %).” Unwahrscheinlich, dass sich daran seitdem etwas geändert hat. Jetzt wollen laut Zeitungsmeldungen der Deutsche Taxi- und Mietwagenverband und ver.di über einen eigenen Mindestlohn-Tarifvertrag verhandeln, um die ohnehin nicht Existenz sichernden 8,50 Euro ab 2015 für die Taxifahrer zu verhindern.

Außenhandel USA – Europa: Europas Politik verdirbt den Amerikanern das Geschäft, Teil 2

Wir haben vorgestern die jüngsten Daten zum Außenhandel der Europäischen Währungsunion (EWU) und der EU insgesamt zum Anlass genommen, die Beziehung zwischen Außenhandel und Konjunktur zu untersuchen. Die USA sind der wichtigste Handelspartner der EU und, nach England, auch der wichtigste Handelspartner der EWU. Wie stellt sich der Außenhandel mit der EWU/EU aus dem Blickwinkel der USA dar? Dieser Frage geht der folgende Beitrag in zwei Teilen nach. Er untersucht mit Hilfe langer Zeitreihen die Außenhandelsentwicklung der USA mit der EWU/EU. Dabei wird auch der besonderen Rolle Deutschlands Rechnung getragen. Darüber hinaus ist auch die Außenhandelsentwicklung der USA mit weiteren Ländern in der EWU Gegenstand der Untersuchung. Mit einem Land fiel der Außenhandel für die USA dabei besonders nachteilig aus…Außenhandel USA – Europa: Europas Politik verdirbt den Amerikanern das Geschäft, Teil 2 (vollständiger Beitrag nur im Abonnement)