WuG unterwegs: Tag 14 – 2. April 2015 – Dijon – Beaune – Lyon

Als ich das Haus verlasse, bin ich immer noch nicht sicher, wo mich der Weg heute hinführen wird. Die geplante Route soll mich weiter über Clermont-Ferrand nach Toulouse führen. Allerdings habe ich für beide Städte noch keine Übernachtungsmöglichkeit. Auch kann ich es mir nicht leisten, den Zug zu nehmen. Dennoch gehe ich zunächst zum Bahnhof. Denn dort fahren in der Regel auch die Busse ab, und die sind wesentlich günstiger als die Bahn. Am Bahnhof angekommen, werfe ich einen Blick auf meine Europakarte. Die ist nicht besonders detailliert, aber ich entdecke den Ort Beaune auf meiner geplanten Wegstrecke. Warum nicht erst einmal einen Bus dorthin nehmen und dann weitersehen? Beaune ist das Zentrum des Weinbaugebietes der Côte de Beaune, lese ich im Internet. Die Bilder, die ich im Internet finde, zeigen Beaune als malerisches Städtchen. Wenig später sitze ich im Bus nach Beaune. Die Busfahrerin hat entschieden, mich mit Hund mitzunehmen. Der Preis für die Fahrt ist so günstig, dass ich ihn mir nicht einmal gemerkt habe…WuG unterwegs: Tag 14 – 2. April 2015 – Dijon – Beaune – Lyon (vollständiger Beitrag im Abonnement)

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Frühjahrsgutachten: Deutschland – Allein zu Haus

“Der Überschuss der deutschen Leistungsbilanz wird weiter steigen auf einen neuen Rekordwert von 256,0 Milliarden Euro; das sind 8,5 Prozent der Jahreswirtschaftsleistung. 2014 waren es knapp 220 Milliarden Euro oder 7,6 Prozent. Für 2016 werden sogar 266 Milliarden erwartet oder ebenfalls 8,5 Prozent.” So ist es in der Pressemitteilung des heute veröffentlichten Frühjahrsgutachtens der “führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute” zu lesen. Zur Begründung heißt es ebenda:

Griechenland: Strukturreformen konkret

Was die Strukturreformen (Senkung der Staatsausgaben, der Löhne und der Abbau von Arbeitnehmerrechten) konkret bedeuten, zeigen aktuell die gestern vom griechischen Amt für Statistik veröffentlichten Haushaltsdaten für die Jahre 2011 bis 2014. Nach dem heute früh erschienenen Artikel in WuG, kann es nicht länger verwundern, dass diese erneute, durch eine nüchterne Statistik geleistete Bankrotterklärung der bisher der griechischen Regierung aufgezwungenen Wirtschafts- und Finanzpolitik den deutschen Medien keine Erwähnung wert ist…Griechenland: Strukturreformen konkret (vollständiger Beitrag im Abonnement)

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Eurostat bestätigt einseitige Ausrichtung der EWU auf Exportüberschuss und die Kritik des US-Finanzministeriums

Die monatlichen Meldungen des Europäischen Amts für Statistik (Eurostat) über die Entwicklung des Außenhandels, der Investitionen und der Unternehmensgewinne sind den deutschen Medien keine Meldung wert. Dabei offenbaren wohl keine anderen Statistiken so deutlich die zerstörerischen Auswirkungen der einseitig auf Exportüberschüsse ausgerichteten Politik der Europäischen Kommission und der Europäischen Zentralbank (EZB) auf die internationalen Wirtschaftsbeziehungen und die Binnenwirtschaft der Europäischen Währungsunion (EWU), die, ausgehend von Deutschland, auch erneut im Zentrum der Kritik des US-Finanzministeriums steht (siehe dazu hier, hier und hier).

WuG unterwegs: Tag 13 – 1. April 2015 – Dijon

Um die Mittagszeit wartet kaum jemand an der Tram-Haltestelle. Ich stelle mich so seitlich neben ein junges Pärchen, dass der Fahrer der Tram diese aus seiner Fahrtrichtung kommend sieht, nicht aber Hilka, meine vierbeinige Kollegin, denn die, das weiß ich ja jetzt, ist nicht erlaubt in der Tram. Ich muss aber zurück in die Stadt…WuG unterwegs: Tag 13 – 1. April 2015 – Dijon (vollständiger Beitrag im Abonnement)

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WuG unterwegs: Tag 12 – 31. März 2015 – Dijon

Am Morgen, als ich mich noch leicht verschlafen in Gedanken über meine bisherige Reise verliere, schießt es mir das erste Mal durch den Kopf: Diese persönlichen Begegnungen bescheren mir ein ganz anderes Europa, als wir es von Politik und Medien präsentiert bekommen. Es ist ein offenes, gastfreundliches Europa, es ist ein Europa, das einen wildfremden Menschen in seinem Auto mitnimmt und für ihn noch viele Kilometer extra zurücklegt in eine Richtung, die nicht die seine ist, nur, um mich an einer Stelle abzusetzen, von der ich gut weiterkomme, es ist ein Europa, das für einen wildfremden Menschen einen Schlüssel hinterlegt, mit dem ich die Tür zu seinem Haus öffnen kann, damit ich eine Schlafstätte finde, obwohl gerade niemand zu Hause ist, es ist ein Europa, das gar nicht, wenig oder nur selten, wenn, aber zumeist tiefschürfend über die europäische Entwicklung und die der Welt insgesamt nachdenkt, es ist ein Europa, das die eigenen Probleme wahrnimmt und verlangt, sie zu überwinden, es ist ein Europa, das, wenn ich wieder einmal etwas orientierungslos und verloren an einer Weggabelung oder in einem Stadtzentrum stehe, auf mich zukommt und fragt, ob es mir helfen könne. Im Hintergrund höre ich wie sich jemand leise ins Bad schleicht. Es ist meine Gastfreundschaft, die ihr Zimmer neben mir hat. Sie ist wohl nur so leise, weil sie denkt, ich schlafe noch und mich nicht aufwecken möchte. Ich erlebe auch ein Europa der Rücksichtnahme. Ich erlebe ein großzügiges Europa. Ich beginne zu überlegen, wie ich den Tag heute gestalte. Am Abend ziehe ich zu einer weiteren Gastfreundschaft in Dijon, außerhalb des Zentrums gelegen. Der Tag aber steht mir zur freien Verfügung. Da ich mir Dijon bereits gestern ausgiebig angeschaut habe, entschließe ich mich, die Zeit hauptsächlich für das Schreiben zu nutzen. Weitere Reiseerlebnisse warten darauf, erzählt zu werden. Auch liegen einige Analysen in der Schublade, denen noch der letzte Schliff gegeben werden muss. Erst einmal aber möchte ich hinausgehen, meine vierbeinige Kollegin ausführen und einen Petit Café und einen Croissant zu mir nehmen…WuG unterwegs: Tag 12 – 31. März 2015 – Dijon (vollständiger Beitrag im Abonnement)

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