Die Wirtschaft und Gesellschaft – Analyse & Meinung Schulden-/Vermögens-Uhr

Liebe Leserinnen und Leser,

Deindustrialisiert sich Europa? Deutschland, Teil 4

Nachdem wir in Teil 1 und Teil 2 die Entwicklung, die Bedeutung und die Struktur der deutschen Industrie einer genaueren Betrachtung unterzogen haben, sind wir dazu übergegangen, die in Teil 3 untersuchte Entwicklung des deutschen Außenhandels weiter nach den Haupthandelspartnern und industriellen Warengruppen zu untersuchen. In Teil 4 haben wir die Handelsbeziehungen zwischen Deutschland und der Europäischen Währungsunion (EWU) untersucht. In Teil 5 sind die Handelsbeziehungen Deutschlands mit den USA Gegenstand der Untersuchung…Deindustrialisiert sich Europa? Deutschland, Teil 4 (vollständiger Beitrag nur im Abonnement)

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Rezension: So führen Geschichte der Wirtschaftswissenschaften und Methodenstreit nicht weiter

Titel - 19-04-2014

Der Titel klingt vielversprechend, wenn auch etwas gespreizt: “Die Ökonomik im Spannungsfeld zwischen Natur- und Geisteswissenschaften. Alte und neue Perspektiven im Licht des jüngsten Methodenstreits.” Und auch der Name des Herausgebers, Heinz D. Kurz, lädt zur Lektüre ein. Jedenfalls diejenigen, die seine Herausgabe von David Ricardos Grundsätzen der Politischen Ökonomie und der Besteuerung in der Übersetzung von Gerhard Bondi aus dem Jahr 1994 gelesen haben oder ihn aus Artikeln in Zeitungen kennen, in denen es ihm stets gelingt, den großen wirtschaftshistorischen und -theoretischen Bogen auch über einen kleinen Raum zu spannen. Und ein weiterer erfahrener und – durchaus eine Seltenheit unter renommierten deutschen Ökonomen – undogmatischer Wirtschaftswissenschaftler und Autor, Jürgen Kromphardt, ist unter den Verfassern. Welche Studierenden der Wirtschaftswissenschaften kennen sie schließlich nicht, seine “Konzeptionen und Analysen des Kapitalismus”? – Um ehrlich zu sein: Ich fürchte allzu viele! Und doch enttäuscht das Buch, das im Rahmen der “Schriften des Vereins für Socialpolitik” im Berliner Duncker & Humblot Verlag erschienen ist.

Rezension/Der Besuch der alten Dame/Deutsches Theater: Sterblich verliebt

Das Lied vom Tod spielt am Bahnhof. Keine Mundharmonika. Klavier. Kein Bahnhof im Niemandsland. Ein altes Dorf. Keine Cowboys. Alteingesessene Dorfbewohner. Aber zu Killern werden auch sie. Der Zug bringt auch keinen Rächer. Eine Rächerin. Sie kehrt zurück. Betrogen und verzweifelt hat sie es verlassen, ihr Dorf. Vor vielen Jahren. Schwanger. Reich kehrt sie zurück. Dafür ist ihr Dorf jetzt arm. Noch ist es nicht ihr Dorf. Aber sie ist gekommen, um es zu kaufen. Und ihre Bewohner gleich mit. Geld spielt keine Rolle. Aber der Preis ist auch nicht bezifferbar. Es ist ein Menschenleben. Der soll es hergeben, der sie damals geliebt und dann so brutal hat fallen lassen. Als Hure musste sie sich verdingen, um zu überleben. “Die Welt machte mich zu einer Hure, nun mache ich sie zu einem Bordell.” Der Täter, der ihr jetzt zum Opfer wird, eben noch für das Bürgermeisteramt vorgesehen, muss hilflos zusehen, wie sich die Menschen um ihn herum kaufen lassen. Macht und Geld auf der einen und Armut auf der anderen Seite machen gefügig. Und Verletzungen können noch größere hervorrufen. Enttäuschte Liebe kann tödlich sein.

Exklusiver Buchauszug für Wirtschaft und Gesellschaft – Analyse & Meinung: Rendite machen und Gutes tun? Mikrokredite und die Folgen neoliberaler Entwicklungspolitik – Von Gerhard Klas (Hg.) und Philip Mader (Hg.)

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Der folgende Beitrag ist ein Auszug aus dem am 8. März 2014 im Campus Verlag erschienenen Buch von Gerhard Klas (Hg.) und Philip Mader (Hg.), “Rendite machen und Gutes tun? Mikrokredite und die Folgen neoliberaler Entwicklungspolitik“. Die exklusive Veröffentlichung des Buchauszugs in Wirtschaft und Gesellschaft – Analyse & Meinung erfolgt mit freundlicher Genehmigung des Campus-Verlags.

Gutachten zum Mindestlohn: Normenkontrollrat oder normierter Kontrollrat?

Ähnlich wie bei Dorothea Siems in der “Welt” (siehe zuletzt hier), Marc Beise in der “Süddeutschen Zeitung” (siehe zuletzt hier) und Henrik Müller auf “Spiegel online” (siehe hier) weiß man bei Heike Göbel in der “Frankfurter Allgemeine Zeitung” (FAZ) schon beim Lesen des Namens, was folgt: Ende gut, alles Markt! Trotzdem erbarmen wir uns immer wieder ihrer Beiträge, um die Leserinnen und Leser nicht ganz allein mit ihrem Schicksal zu lassen. Göbels Texte allerdings waren in der Regel einfach zu durchsichtig und flach, um sich überhaupt auf sie einzulassen. Auch ihren jetzigen Triumph über das Urteil des so genannten Normenkontrollrats zum Mindestlohn hätte man getrost nach dem Lesen der Überschrift zur Seite legen können, wenn, ja wenn er nicht die Neugierde geweckt hätte, wer denn eigentlich hinter dem so genannten Normenkontrollrat steckt. Wirtschaft und Gesellschaft – Analyse & Meinung hat nachgeschaut. Das Ergebnis: hier wurde ein normierter Kontrollrat geschaffen, dessen Besetzung einem die Haare zu Berge stehen lässt und Zweifel an der Demokratiefähigkeit der dafür verantwortlichen Parteien weckt!…Gutachten zum Mindestlohn: Normenkontrollrat oder normierter Kontrollrat? (vollständiger Beitrag nur im Abonnement)

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DAS Ostergeschenk: Ein Jahresabo Wirtschaft und Gesellschaft – Analyse & Meinung

Osterhase

Ostern rückt und rückt und rückt immer näher. Und Sie haben immer noch kein Ostergeschenk, erst recht keines, mit dem Sie zum Nachdenken anregen und einen guten Zweck unterstützen. Das alles und noch viel mehr können Sie mit einem Schlag erledigen, indem Sie ganz einfach ein Jahresabonnement von Wirtschaft und Gesellschaft – Analyse & Meinung verschenken. Sie senden dazu nur eine E-Mail an redaktion@wirtschaftundgesellschaft.de, in der Sie mitteilen, dass Sie den Betrag von 120 Euro (10 Euro im Monat) überweisen bzw. überwiesen haben und an welche E-Mail-Adresse die monatliche PIN zum Öffnen und Lesen der Beiträge versendet werden soll. Und fertig ist das Osterei!

ver.di gelingt es auch im “Aufschwung” nicht, Verteilungsspielraum auszuschöpfen: Eine Faustregel für kommende Tarifverhandlungen – Ein Gastbeitrag für die NachDenkSeiten

Gestern früh meldete der Deutschlandfunk unter der Überschrift “Einigung im Tarifstreit: Drucker bekommen mehr Geld”, dass die rund 150.000 Beschäftigten der Druckindustrie mehr Geld erhalten. ver.di und der Bundesverband Druck und Medien hätten sich in der Nacht auf einen neuen Flächentarifvertrag geeinigt. Danach sollen die Löhne ab Mai um drei und im April nächsten Jahres noch einmal um ein Prozent steigen. Die Laufzeit des Tarifvertrags beträgt 27 Monate. Damit hat Verdi innerhalb kürzester Zeit bereits das zweite Mal in Folge den gesamtwirtschaftlichen Verteilungsspielraum (Produktivitätsentwicklung plus Inflationsziel der Europäischen Zentralbank) nicht ausgeschöpft. Und das, obwohl sich Deutschland doch im “Aufschwung” befindet, wie der Bundeswirtschaftsminister gleichfalls gestern wieder betont hat: Ein “Aufschwung auf breitem Fundament”, “die Einkommen der privaten Haushalte nehmen kräftig zu”, so Gabriel…Weiterlesen auf den NachDenkSeiten.