Eurokrise: Schwache Konjunktur und andauernde Krise spiegeln sich auch in neuesten Außenhandelsdaten wider

Von den einschlägigen Medien unbemerkt geblieben sind die am 18. August vom europäischen Amt für Statistik, Eurostat, veröffentlichten Außenhandelsdaten. Dabei helfen sie sehr gut, die konjunkturelle Schwäche und andauernde Eurokrise zu verstehen – und die Kritik an der europäischen Krisenpolitik, die unter anderem immer wieder aus den USA laut wird. Auch die Debatte über einen vermeintlich gegenüber dem Euro unterbewerteten US-Dollar kann auf Basis der Außenhandelsdaten hinterfragt werden. Wir haben dies bereits häufiger im Rahmen unserer regelmäßigen Wechselkursanalysen getan (siehe zuletzt hier und hier)...Eurokrise: Schwache Konjunktur und andauernde Krise spiegeln sich auch in neuesten Außenhandelsdaten wider (vollständiger Beitrag nur im Abonnement)

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Skizzen: Steinmeier wird immer wieder von seiner Vergangenheit eingeholt

Gerade heute Vormittag ist auf Wirtschaft und Gesellschaft – Analyse & Meinung (WuG) ein Artikel erschienen, der sich kritisch mit einem Hurra-Wahlaufruf für Frank-Walter Steinmeier als EU-Außenminister auseinandersetzt. Erschienen war der Beitrag des Journalisten (?) Christoph B. Schiltz bei Welt online. Wie schon im Fall Kurnaz wird Steinmeier jetzt tagesaktuell ein weiteres Mal von seiner Vergangenheit als Kanzleramtschef eingeholt. Der Deutschlandfunk meldet (kursive Hervorhebung, WuG):

Skizzen: Erstaunlich klare und kritische Einordnung der jüngsten Rasmussen-Offerte an die Ukraine durch das Handelsblatt

In der Sendung, “Handelsblatt in 99 Sekunden“, trifft Maike Freund eine erstaunlich klare und kritische Einordnung der jüngsten Offerte des NATO-Chefs an die Ukraine. Schon der Titel lautet unmissverständlich: “Rasmussens unmoralisches Angebot”. Rasmussen hatte der Ukraine zuletzt empfohlen, an Militärmanövern der NATO teilzunehmen. Damit zündelt er ganz explizit an einer der explosivsten Stellen des Ukraine-Konflikts: an dem möglichen NATO-Beitritt der Ukraine. Und das zu einem Zeitpunkt, in dem die Zeichen gerade erst mit der Vereinbarung eines Treffens von Poroschenko und Putin in Weißrussland potenziell auf Deeskalation gestellt wurden. Wir haben Rasmussens Rolle in diesem Konflikt bereits frühzeitig sehr kritisch bewertet. Unsere Bewertung Rasmussens und der darin enthaltene Blick auf die Medien unterstreichen zugleich, warum die oben erwähnte Einordnung des Handelsblatts eher die löbliche Ausnahme und nicht die Regel in der deutschen Berichterstattung über den Ukraine-Konflikt ist: NATO/Krim-Krise: Rasmussen hat nicht nur Langzeitgedächtnis, sondern auch Kurzzeitgedächtnis verloren – eine Bedrohung für den Weltfrieden.

Wahl des EU-Außenministers: Des fragwürdigen Steinmeiers fragwürdiger Fürsprecher

Gestern kurz “Welt online” durchgeblättert. “Welt online” lese ich nicht, um mich über die wirkliche Welt zu informieren, sondern um zu verfolgen, wie die wirkliche Welt durch ein mediales Schwergewicht mehr oder weniger regelmäßig aus ihrer potenziell friedlichen Umlaufbahn gestoßen wird, indem zum Beispiel Feindbilder und Krieg propagiert oder soziale Sicherungssysteme verzerrt dargestellt werden. Gestern nun hat ein Journalist (?) namens Christoph B. Schiltz einen Wahlaufruf für Frank-Walter Steinmeier als EU-Außenminister dort untergebracht: “Der neue EU-Chefdiplomat? Wählt Steinmeier!”

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Statistik des Tages: Wie stark wären ausgewählte Länder und Regionen von russischen Sanktionen gegen den Import von Personenfahrzeugen betroffen?

Am 7. August haben wir in der Statistik des Tages die Auswirkungen der russischen Sanktionen auf Lebensmittelimporte für Deutschland untersucht. Im Anschluss daran haben wir die Auswirkungen der Sanktionen einzelnen Warengruppen auf ausgewählte Länder und Regionen (Deutschland, Frankreich, EWU, EU 28, USA) untersucht. Am 8. August die Warengruppe Fleisch. Am 11. August die Warengruppe Milchprodukte. Gestern meldeten einige Medien, dass Russland erwäge, die Sanktionen auch gegen Personenfahrzeuge aus dem “Westen” zu richten. Wie wären die EU insgesamt, die EWU, Deutschland, Frankreich und die USA davon betroffen? Einen Hinweis darauf liefert zum einen die Entwicklung und das Niveau der Außenhandelsumsätze in dieser Warengruppe, zum anderen die Entwicklung und das Niveau der Anteile, die die Exporte dieser Warengruppe nach Russland an den Exporten dieser Warengruppe insgesamt haben. Die folgenden Graphiken bilden diese Größen für den Zeitraum 1995 bis 2013 ab. Der von so genannten “Autoexperten” geführte Verweis, dass die meisten deutschen Autokonzerne doch mit Produktionsstätten in Russland vertreten, also praktisch nicht von Sanktionen betroffen seien, wird durch unsere Betrachtung zumindest relativiert. Denn selbst, wenn die Produktionsstätten in Russland durch Produktionssteigerungen vor Ort Exporte aus Deutschland kompensieren könnten, würde dies dennoch zulasten von Arbeitsplätzen hierzulande gehen, da die Auslastung hier entsprechend sinken würde, wenn nicht andere Absatzmärkte den Produktionsausfall kompensieren…Statistik des Tages: Wie stark wären ausgewählte Länder und Regionen von russischen Sanktionen gegen den Import von Personenfahrzeugen betroffen? (vollständiger Beitrag nur im Abonnement)

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Lohndebatte: Bertram Brossardt, “Experte” für Leserverdummung im “Focus”

Der “Focus” – ja, es gibt ihn tatsächlich noch – hat sich und seiner Leserschaft eine Art Paralleluniversum, eine “FOCUS-Online-Experten-Welt” geschaffen. Unter dem Text eines solchen “Focus-Online-Experten” steht dann zum Beispiel: “Über den Experten – Bertram Brossardt ist Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft. Hier geht’s zur FOCUS-Online-Experten-Welt.” Unter der Überschrift “Ämter” in der Personenbeschreibung Brossardts bei wikipedia liest sich das etwas anders:

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