Rezension: Friede, Freude, Freihandel

Titel Friede Freude Freihandel - 30-03-2017

Der Titel des hier besprochenen Buches kommt so frisch daher, dass wir ihn für die Rezension übernehmen. Dass die Autoren – Christian Christen, Thomas Eberhardt-Köster und Roland Süß – ihn mit einem großen Fragezeichen versehen, macht schon der Untertitel deutlich: “Theorie, Ideologie und Praxis einer fixen Idee”. Die Größe des kleinformatigen Buches liegt aber gerade darin, dass es ganz wunderbar erklärt, dass Theorie, Ideologie und Praxis des Freihandels wenn überhaupt nur im übertragenen oder eben wertenden Sinne einer fixen Idee geschuldet sind, diese sich aber keineswegs fix entwickelt hat, sondern auf weit zurückreichenden Überlegungen basiert. Das als “Basistext” deklarierte Werk ist dabei regelrecht anspruchsvoll im Inhalt, ist aber durch die gelungene Sprache auch dem unbedarften Leser zugänglich. Was vor allem im theoretischen Teil hervorsticht: Die Autoren agitieren nicht, sondern analysieren, sie verurteilen nicht, sondern urteilen. Sie grenzen sich damit wohltuend ab sowohl von konservativ ideologisch motivierten Schreiberlingen, als auch von denen, die in ihrem Kampf gegen den von ihnen so genannten Neoliberalismus alles über einen Kamm scheren. Dass das wissenschaftliche Gewand letzterer genauso löchrig ist wie das der von ihnen kritisierten “Mainstream-Ökonomen” ist zumeist aber wohl nur für den beschlagenen Leser leicht zu erkennen. Das dafür notwendige Wissen kann das Buch von Christen, Eberhardt-Köster und Süß größtenteils ganz vortrefflich vermitteln.

Wahlen in Frankreich: Wie entwickelt sich die Wirtschaft?

English Summary: WuG regularly analyses the business cycle so far for Germany, France, United States, Switzerland and the European Monetary Union as a whole on the basis of the monthly data of the labour market (unemployment=supply of labour; job openings=demand of labour). Out of this we calculate the economic activity indicator developed by Claus Köhler, former member of the German Council of Economic Experts. The result needs then careful interpretation and allows a very early and reliable estimation of the business cycle. So far this analysis is only published in German language under subscription.

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Brexit: Wie sich die britische Wirtschaft entwickelt (Stand: März 2017)

Viel Lärm um den Brexit wird in den Medien gerade wieder gemacht. Dabei dominiert die pure Spekulation und zumeist Schwarzmalerei. Negative Konsequenzen werden dabei vor allem für das Vereinigte Königreich an die Wand gemalt. Was fehlt, ist eine nüchterne Konjunktureinschätzung. Diese geben wir auf Basis der bewährten Spannungszahl seit geraumer Zeit auch für Großbritannien heraus. Wir haben darüber hinaus auch die Wechselkursentwicklung und die möglichen Konsequenzen des Brexit für die deutsche Volkswirtschaft bereits ausführlich analysiert. Hier unsere aktuelle Konjunktureinschätzung für Großbritannien. Rechtfertigt sie die dominierenden Hiobsbotschaften?…Brexit: Wie sich die britische Wirtschaft entwickelt (Stand: März 2017) (vollständiger Beitrag im Abonnement)

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Wahlbeobachtung: Zwischen Verfolgungswahn und Euphorie

Die Wahlbeobachtung zur Wahl im Saarland ist interessanter, als das Wahlergebnis. Das Wahlergebnis ist nicht wirklich überraschend, wenn man nur die Umfragen verfolgt hat, der Schulz-Euphorie nicht auf den Leim gegangen ist, sondern die Entwicklung seit seiner Kandidatur nüchtern analysiert (siehe hierzu unsere letzte Analyse hier) und vor allem nicht eigene Wunschvorstellungen auf die Wähler projiziert. Einen der größten Ausfälle bietet sicherlich Albrecht Müller, Herausgeber der NachDenkSeiten, der das für ihn unbefriedigende Wahlergebnis weniger erklärt, als dazu nutzt, Verschwörung allerorten auszumachen.

CeBIT: Fachkräftemangel, wirklich?

Der Deutschlandfunk meldete am 20. März anlässlich der alljährlich stattfindenden Computer-Messe CeBIT: “Der Verein Deutscher Ingenieure hat einen zunehmenden Mangel an IT-Fachkräften beklagt.” Es lohnt, die ganze Meldung wiederzugeben, da sich in ihr ein großes Defizit allein in der Herangehensweise der Berichterstattung offenbart. Ob tatsächlich ein Fachkräftemangel in der IT-Branche besteht und wenn, in welchen Bereichen, lässt sich nur dann feststellen, wenn eine wesentliche Größe, die die Berichterstattung ausspart, mit in die Analyse einbezogen wird. Eine solche Analyse, wie wir sie unten vornehmen, kann dann sogar der Wirtschaftspolitik wertvolle Orientierung an die Hand geben…CeBIT: Fachkräftemangel, wirklich? (vollständiger Beitrag im Abonnement)

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“Fast Vollbeschäftigung”, “Produktionskapazitäten überausgelastet”, in Deutschland?

“In Deutschland herrscht fast Vollbeschäftigung”, meint Christoph Heinemann, Moderator des Deutschlandsfunks, an das SPD-Urgestein Rudolf Dreßler gerichtet. Der entgegnet etwas nebulös, dass diese “auf dem Papier de facto nicht besteht”. Das war am Freitag vergangener Woche. Heute meldet der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, das vornehmste Beratungsgremium der Bundesregierung, gar: “Die gesamtwirtschaftlichen Produktionskapazitäten waren im Jahr 2016 mit 0,4 % leicht überausgelastet.” Demnach herrschte nicht nur Vollbeschäftigung, sondern es fehlten sogar Arbeitskräfte. Beides kann bei einer Arbeitslosenquote von rund sechs Prozent und einer Unterbeschäftigungsquote, die noch weit darüber liegt, nicht stimmen. Jene Falschmeldungen, neudeutsch fake news, können schwere Konsequenzen haben, vor allem für die Arbeitslosen, aber auch für das politische System.

Bundestagswahl 2017: Hat Schulz eine Chance? (März 2017)

Mit dieser Ausgabe setzen wir unsere am 16. Februar eingeleitete Analyse zur Bundestagswahl 2017 fort…Bundestagswahl 2017: Hat Schulz eine Chance? (März 2017) (vollständiger Beitrag im Abonnement)