Offener Brief an den Hörfunkrat des Deutschlandfunks: Ungleichbehandlung von im Deutschen Bundestag vertretenen Parteien im Deutschlandfunk

Das folgende Schreiben ist soeben per E-Mail an den Deutschlandfunk und in Kopie an den Intendanten des Deutschlandfunks, Willi Steul, und das Bundesverfassungsgericht gesendet worden.

Sehr geehrte Damen und Herren,

Sehr positive reale Einzelhandelsumsätze im Januar – deren Grundlage jedoch eine Gefahr in sich birgt

Das Statistische Bundesamt meldete heute früh für den Monat Januar eine ordentliche reale Zuwachsrate bei den Einzelhandelsumsätzen, das gilt auch, wenn man berücksichtigt, dass der Einzelhandel offenbar mit fallenden Preisen zu kämpfen hat. Der nominale Wert ist einen Monat mehr niedriger als der reale Wert (Deflation). Wir registrieren dies seit Oktober vergangenen Jahres (siehe zuletzt hier). Es ist wichtig zu beobachten, ob sich die fallenden Preise nicht über kurz oder lang auf das Kaufverhalten auswirken. Die große Gefahr fallender Preise (Deflation) ist ja, dass sich die breite Erwartung weiter fallender Preise durchsetzt und sich die Kunden daraufhin in Kaufzurückhaltung üben.

Eine positive Entwicklung: Auch Süddeutsche Online führt Bezahlschranke ein

Am Wochenende wurde bekannt, dass auch die Online-Ausgabe der Süddeutschen Zeitung (SZ) ein Bezahlmodell einführt. Das ist eine positive Entwicklung. Warum?

Deindustrialisiert sich Europa? Italien, Teil 5

Nachdem wir für Italien in Teil 1 – wie in den vorangegangenen Untersuchungen für Deutschland und Frankreich – die Entwicklung, die Bedeutung und die Struktur der italienischen Industrie einer genaueren Betrachtung unterzogen hatten, haben wir in Teil 2 untersucht, mit welchen Ländern und Regionen Italien seinen Außenhandel realisiert und welche Entwicklungen sich darin seit Mitte der 1990er Jahre abzeichnen. In Teil 3 erfolgte der entsprechende Blick auf die Gruppe der verarbeiteten Waren. In Teil 4 sind wir dazu übergegangen, die in Teil 3 untersuchte Entwicklung des italienischen Außenhandels weiter nach den Haupthandelspartnern und industriellen Warengruppen zu untersuchen. Wir haben mit den Handelsbeziehungen zwischen Italien und der Europäischen Währungsunion (EWU) begonnen. Da Deutschland der größte Handelspartner Italien ist und den Außenhandelsüberschüssen Deutschlands mit Italien und anderen Ländern der EWU im Rahmen der Eurokrise besondere Bedeutung zufällt (siehe dazu zuletzt hier), haben wir zugleich den Außenhandel Italiens mit Deutschland genauer unter die Lupe genommen. In dieser Folge betrachten wir nun nach demselben Muster den Außenhandel Italiens mit den USADeindustrialisiert sich Europa? Italien, Teil 5 (vollständiger Beitrag im Abonnement)

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Medienanalyse, Februar 2015: Wie häufig kamen die Parteien im öffentlichen Rundfunk zu Wort?

Im Januar 2014 haben wir erneut damit begonnen, zu prüfen, wie häufig PolitikerInnen der im Deutschen Bundestag vertretenen Parteien im öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu Wort kommen. Zum Hintergrund und zur Relevanz dieser Arbeit verweisen wir auf den in 2013 allen Leserinnen und Lesern vorgestellten Beitrag. Im Jahr 2014 hat es so gravierende Ungleichgewichte zwischen Parteien gegeben, dass wir vor dem Hintergrund der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts im März 2014 (“Grundsatz der Vielfaltsicherung”, siehe hier und hier) erwogen haben, das Bundesverfassungsgericht und den Hörfunk- und Verwaltungsrat des Deutschlandfunks zu benachrichtigen.  In seiner Antwort auf meinen offenen Brief hatte der Intendant des Deutschlandfunks, Willi Steul, zuvor bereits kritische Recherche-Ergebnisse aus unserer Medienanalyse eingestanden und Besserung gelobt (siehe dazu hier). Der Februar 2015 belegt aber ein weiteres Mal eine geradezu skandalöse Ungleichbehandlung, besonders zwischen den Oppositionsparteien. Es ist jedoch nicht allein die unterschiedliche Zahl der Interviews, die aufstößt…Medienanalyse, Februar 2015: Wie häufig kamen die Parteien im öffentlichen Rundfunk zu Wort? (vollständiger Beitrag im Abonnement)

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Wirtschaft und Gesellschaft – Analyse & Meinung Edition Februar 2015

Edition Februar 2015 - Titel - 27-02-2015

Jeden Monat ein ganzes Buch, genauer: ein ganzes E-Book. Immer mehr Menschen lesen Texte mit einem elektronischen Lesegerät. Die meisten Menschen lesen laut Umfragen darüber hinaus längere Texte immer noch am liebsten in gedruckter Form. Wirtschaft und Gesellschaft – Analyse & Meinung (WuG) möchte diesen Vorlieben gern entgegenkommen und gibt seit August 2014 am Ende eines jeden Monats eine Edition aller im Monat veröffentlichten Beiträge heraus, die im pdf.-Format erscheint. AbonnentInnen von WuG können diese Edition mit ihrer für den Monat gültigen PIN lesen und herunterladen: Edition Februar 2015. Über 100 Seiten Analyse & Meinung. Nicht-AbonnentInnen können die Edition für 10 Euro erstehen und bekommen diese dann per E-Mail zugesendet. Bestellungen an: redaktion@wirtschaftundgesellschaft.de.

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Edition Februar 2015 - Titel - 27-02-2015

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Tarifverdienste 4. Quartal 2014 und Jahr 2014: Verteilungsspielraum ausgeschöpft?

Heute früh hat das Statistische Bundesamt die Tarifverdienste für das vierte Quartal 2014 und das Jahr 2014 veröffentlicht. Wir beantworten regelmäßig hierzu die folgenden Fragen: Wurde der Verteilungsspielraum ausgeschöpft? Wie haben sich die Tarifverdienste im Vergleich zu den Bruttolöhnen und -gehältern und Arbeitnehmerentgelten der gesamten Wirtschaft entwickelt, nicht nur im vierten Quartal, sondern auch in den zurückliegenden Jahren? Welche Rückschlüsse lassen sich aus dieser Entwicklung ziehen?…Tarifverdienste 4. Quartal 2014 und Jahr 2014: Verteilungsspielraum ausgeschöpft? (vollständiger Beitrag im Abonnement)