Lohnentwicklung/Bundesbank/Jens Weidmann: Die Bundesbank steht offensichtlich unter großem Druck

Jetzt hat sich auch Bundesbank-Präsident Jens Weidmann gegenüber der FAZ in die Lohndebatte eingeschaltet und einen “Tarifanstieg” von drei Prozent als “Richtwert” genannt. Dieser Richtwert ergäbe sich, so Weidmann, “überschlagsmäßig aus mittelfristig knapp 2 Prozent Inflation und 1 Prozent Produktivitätswachstum.” Knapp zwei Prozent lautet auch das Inflationsziel der Europäischen Zentralbank (EZB). Wir können also davon ausgehen, dass Weidmann das Inflationsziel zur Grundlage genommen hat. Damit definiert er den Verteilungsspielraum so, wie wir es auch regelmäßig tun, wenn wir auf Grundlage der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung prüfen, ob der Verteilungsspielraum ausgeschöpft worden ist. Dennoch enthalten seine Aussagen gleich einige Ungenauigkeiten bzw. Fehler. Noch wichtiger aber: Weidmanns Aussagen lassen den Schluss zu, dass er unter erheblichem Druck steht…Lohnentwicklung/Bundesbank/Jens Weidmann: Die Bundesbank steht offensichtlich unter großem Druck (vollständiger Beitrag nur im Abonnement)

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Mindestlohn: Amerikanischer Unternehmer erkennt für den Mindestlohn an, was deutsche Gewerkschaften bis heute versäumt haben

Wir haben in diversen Beiträgen kritisiert, dass die deutschen Gewerkschaften es über Jahre versäumt haben, ihre ohnehin nicht Existenz sichernde Mindestlohnforderung wenigstens an die Inflation anzupassen. Richtig aber wäre es, dem Mindestlohn nicht nur ein angemessenes, Existenz sicherndes Ausgangsniveau zu geben, sondern auch Jahr für Jahr den gesamtwirtschaftlichen Verteilungsspielraum (Produktivitätsentwicklung plus Inflationsziel der Europäischen Zentralbank) auszuschöpfen.

Eurokrise: “Rettungsprogramme” reißen gewaltiges Loch in die Unternehmensinvestitionen

Heute hat das europäische Amt für Statistik, Eurostat, die jüngsten Daten über die Entwicklung der Unternehmensinvestitionen außerhalb des Finanzsektors in der Europäischen Währungsunion (EWU) und der EU insgesamt veröffentlicht. Am Wochenende erst haben wir Hans Werner Sinn kritisch aufgegriffen, der meint, die Investitionen stünden immer am Anfang, Arbeitsplätze und Löhne würden folgen. Ohne dass sich die Lohnentwicklung in der EWU aber wieder spürbar fängt, ist kaum eine nachhaltige Erholung der Investitionen zu erwarten, denn die niedrige Kapazitätsauslastung bietet hierzu keinen Anreiz.

Warum die Einteilung in Arbeitgeber- und Arbeitnehmerökonomen sinnvoll erscheint

Man kann sich bei der überaus schlechten Qualität der Wirtschaftsredaktion der FAZ nicht sicher sein, ob der Redakteur Hans Werner Sinn richtig wiedergibt: “Höhere Löhne in Deutschland bezeichnete er (Sinn, T.H.) als durchaus sinnvoll. Sie müssten aber von Investitionen getrieben seien, die Arbeitsplätze schafften und so die Nachfrage nach Arbeit erhöhten.” Wenn Sinn das so gesagt hat, hat er leider einen Grundzug der Volkswirtschaftslehre nicht verstanden oder vergessen zu erwähnen.

Nikolaus Blome/Marion Horn: Sie sind ganz oben im deutschen “Journalismus” – und stehen exemplarisch für dessen Verkommenheit

“Wer hätte das gedacht?”, fragt (freut sich?) der ehemalige stellvertretende Chefredakteur der “Bild” und heutige Chefredakteur der “Bild am Montag” (Herbert Wehner), auch als “Der Spiegel” bekannt. Den Anlass für seine Frage liefert Nikolaus Blome gleich mit: “Die Mehrheit der Deutschen ist für harte Sanktionen gegen Putin, selbst wenn es richtig Jobs kostet.” Da lässt sich die Chefredakteurin von “Bild am Sonntag”, Marion Horn, nicht lange lumpen und antwortet Blome nur vier Minuten später: “Das ist endlich mal eine gute Nachricht!!! Danke.” Wie gut, dass es twitter gibt. So wird der Eindruck, den der aufmerksame und kritische Leser der Springer- und Spiegel-Presse ohnehin gewinnt, von höchster offizieller Stelle dieser und leider nicht nur dieser Medien-Konzerne bestätigt: die sich höchst einseitig auf Russland einschießende deutsche Presselandschaft. Längst sind diese Schreibtischtäter Teil des Krieges und der ihn bestimmenden Politik, die Putin zweifellos mit zu verantworten hat, aber, wie wir in verschiedenen Beiträgen aufgezeigt haben, der “Westen” nicht minder. Die Parallelen zum Ersten und Zweiten Weltkrieg sind unverkennbar. Und noch eine Parallele ist so bezeichnend wie bedrohlich…Nikolaus Blome/Marion Horn: Sie sind ganz oben im deutschen “Journalismus” – und stehen exemplarisch für dessen Verkommenheit (vollständiger Beitrag nur im Abonnement)

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Konjunktur/Frankreich/Spannungszahl: Die Spannungszahl Juni und eine Einschätzung der französischen Konjunktur

Heute Abend hat das französische Arbeitsministerium die Arbeitsmarktzahlen für den Monat Juni veröffentlicht. Wie steht es also um die Konjunktur in der nach Deutschland größten Volkswirtschaft in der Europäischen Währungsunion (EWU)?…Konjunktur/Frankreich/Spannungszahl: Die Spannungszahl Juni und eine Einschätzung der französischen Konjunktur (vollständiger Beitrag nur im Abonnement)

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DGB-Chef fährt Diskussion um angemessene Lohnentwicklung in die Parade

Wir haben gerade vor einigen Tagen den Widerhall der Aussagen der Bundesbank, sie sehe “Spielraum für höhere Lohnabschlüsse”, auf seinen Gehalt geprüft und als übertrieben eingestuft. Das, was sich jetzt aber der neue DGB-Chef, Reiner Hoffmann, gegenüber dem Handelsblatt in diesem Kontext leistet, ist wohl nur noch als blanke Gewerkschaftsklientel-Politik zu verbuchen. Der Chef des Gewerkschaftsdachverbandes begeht dabei gleich mehrere Denkfehler, die ein weiteres Mal zeigen, dass, erstens, Gewerkschaftsvertreter nicht automatisch gleichzusetzen sind mit ArbeitnehmerInnenvertretern und, zweitens, der ökonomische und soziale Sachverstand im Gewerkschaftslager immer noch nicht auf der Höhe der Zeit ist…DGB-Chef fährt Diskussion um angemessene Lohnentwicklung in die Parade (vollständiger Beitrag nur im Abonnement)