Griechenland nach der Wahl: Worin die größte Herausforderung liegt, und welche Konsequenzen sie nach sich ziehen wird

Der Gewinner der Wahl in Griechenland hat zwei Möglichkeiten, die größte Herausforderung, die sich Griechenland stellt, zu bewältigen und so am Ende nicht doch wieder als Verlierer dazustehen. Denn von ihrer Bewältigung wird auch abhängen, ob Arbeitslosigkeit und Armut in Griechenland überwunden werden können. Geschieht dies nicht, liegen neue Proteste und Neuwahlen nicht fern. Worin liegt also die größte Herausforderung, und welche Konsequenzen wird sie nach sich ziehen?…Griechenland nach der Wahl: Worin die größte Herausforderung liegt, und welche Konsequenzen sie nach sich ziehen wird (vollständiger Beitrag im Abonnement)

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Die Wahl in Griechenland könnte die Europäische Währungsunion und Europa insgesamt erschüttern – besonders Deutschland

Die am Sonntag stattfindenden Wahlen in Griechenland könnten, sollten sie den Parteichef der Syriza, Alexis Tsipras, an die Macht bringen, ganz Europa erschüttern, besonders Deutschland. Vorausgesetzt, dass Tsipras der Austeritäspolitik tatsächlich ein Ende setzt. Austerität steht für staatliche Ausgabenkürzungen, Lohnsenkungen und den Abbau von Arbeitnehmerrechten. Sie hat die griechische Volkswirtschaft in eine tiefe Depression gestoßen. Unvorstellbar viele Menschen sind von der daraus resultierenden Arbeitslosigkeit, Armut und Perspektivlosigkeit betroffen. Zu viele, zu lange. Drei Szenarien.

Geldpolitik: Lost in Transmission

Die politisch Verantwortlichen in der Europäischen Währungsunion erinnern mich mehr und mehr an den Dreh der Wiskey-Werbung in “Lost in Translation”, in dem die detaillierten Anweisungen des japanischen Regisseurs an den amerikanischen Darsteller in der Übersetzung verloren gehen, weil die Dolmetscherin meint, sie könne diese auf einen einzigen Satz reduzieren. Die “Translation”, die die Auswirkungen des Einsatzes geldpolitischer Instrumente auf die Realwirtschaft (Investition, Konsum, Wachstum und Beschäftigung) und das Preisniveau wie deren Wirkungszusammenhänge übersetzt, heißt im volkswirtschaftlichen Sprachgebrauch Transmission. Indem die Geldpolitik der EZB nun meint, jenen komplexen Transmissionsmechanismus auf einen einfachen Satz bzw. Einsatz der Geldpolitik reduzieren zu dürfen, in der Annahme, die Realwirtschaft werde dann schon nachziehen, ähnelt sie nun schon seit längerem eben jener Übersetzerin in “Lost in Translation”. Heute hat einmal wieder der Präsident der EZB, Mario Draghi, diese Übersetzerin gespielt. Die folgende Regieanweisung jedenfalls, scheint ihm wie der herrschenden Politik auch nach vier Jahren gescheiterter Politik nicht geläufig: “Einflüsse der Zentralbank auf das Wirtschaftswachstum sind naturgemäß begrenzt. Die Hauptverantwortung für das Wirtschaftswachstum liegt bei der Finanzpolitik.” (1) Deswegen aber ist die Geldpolitik der EZB nun schon so lange “lost in transmission”. Dass auch der Politik die Übersetzung dieser Regie nicht gelingt, hat ebenfalls heute die deutsche Bundeskanzlerin ein weiteres Mal bewiesen. Sie referierte zeitgleich zu Draghis Auftritt in Frankfurt am Main in Davos (wenn das kein Drehbuch ist, was dann!)…Geldpolitik: Lost in Transmission (vollständiger Beitrag im Abonnement)

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Draghis Problem: Liquidität ist seit langem genug da

WuG hat am 1. Juni vergangenen Jahres einen Grundsatzbeitrag zur Geldpolitik veröffentlicht. Darin wurde methodisch und empirisch herausgearbeitet, welche geldpolitischen Indikatoren und gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die Bewertung der Geldpolitik entscheidend sind und welches Kreditwachstum notwendig wäre, um ein Wirtschaftswachstum zu finanzieren, das ein Sinken der Arbeitslosenquote in der Europäischen Währungsunion (EWU) um jährlich zwei Prozentpunkte erlaubt. Zuletzt hat ein am 18. November 2014 erschienener Beitrag erneut die relevanten Indikatoren geprüft und Kreditwachstum und Liquiditätsversorgung auf Basis des Monatsberichts November 2014 der Europäischen Zentralbank (EZB) ausführlich untersucht. Die an diesem Donnerstag anstehenden geldpolitischen Entscheidungen der EZB, die eine weitere Erhöhung der Liquidität (Zentralbankgeld) erwarten lassen, werfen erneut die Frage nach Kreditwachstum und Liquiditätsversorgung auf.

Schweiz: Die Konjunktur von 1999 bis heute

Die folgende Analyse bildet den dritten und letzten Teil unseres Länderschwerpunkts Schweiz, den WuG aufgrund der Turbulenzen rund um den Schweizer Franken kurzfristig eingerichtet hat. Nachdem wir im ersten Teil eine Preis-, Wechselkurs- und Zinsanalyse vorgenommen hatten, haben wir in einem zweiten Teil untersucht, inwieweit sich die Wechselkursentwicklung auf den schweizer Außenhandel ausgewirkt hat. Gegenstand der Außenhandelsanalyse war zudem die Entwicklung des Außenhandels seit Mitte der 1990er Jahre nach Volumen, Struktur und Haupthandelspartnern. Zu diesem Anlass haben wir auch die zuvor angestellte Wechselkursanalyse weiter vertieft. Die Konjunkturanalyse dieses dritten und letzten Teils des Länderschwerpunkts Schweiz informiert über die Entwicklung der schweizer Konjunktur über den Zeitraum 1999 bis heute. Wichtige Indikatoren werden erklärt, in Beziehung zueinander gesetzt und in Graphiken veranschaulicht. Auch wird – das erste Mal – die Spannungszahl, deren Berechnung unseren monatlichen Konjunktureinschätzungen für Deutschland und Frankreich zugrunde liegt, für die Schweiz untersucht und dargestellt…Schweiz: Die Konjunktur von 1999 bis heute (vollständiger Beitrag im Abonnement)

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Griechenland: Juncker ist das Paradebeispiel für die Arroganz der Politik

Unter der Überschrift “Juncker: Griechenland muss Reformzusagen einhalten” berichtet der Deutschlandfunk heute früh:

Schweiz: Wechselkurs und Außenhandel

Aufgrund der Turbulenzen rund um die Freigabe des Schweizer Franken (CHF) gegenüber dem Euro hat WuG am Freitag damit begonnen, einen kurzfristig gewählten Länderschwerpunkt Schweiz mit Beiträgen zu füllen. In einem ersten Beitrag ist hierzu am Freitag eine Preis-, Wechselkurs- und Zinsanalyse erschienen (siehe hier). Daran anknüpfend untersucht der folgende Beitrag, ob und inwieweit sich Währungsschwankungen auf den schweizer Außenhandel ausgewirkt haben. Hierzu schauen wir zurück auf den Zeitraum 1995 bis 2013. Dieser Rückblick erlaubt auch Schlussfolgerungen für die Zukunft. Neben der wertmäßigen Entwicklung des Außenhandels, werden dabei auch die Struktur des Außenhandels und die Handelsbeziehungen mit den wichtigsten Handelspartnern untersucht…Schweiz: Wechselkurs und Außenhandel (vollständiger Beitrag im Abonnement)