Spiegel online bringt den Wahnsinn – wieder einmal und freilich unbeabsichtigt – auf den Punkt: “Es ist wie ein Fass ohne Boden: Die geplanten Notmaßnahmen für Griechenland reichen nicht aus, um das Land aus der Krise zu führen.”
„Im Prinzip geht es um das alte Versprechen, das die SPD gegeben hat.“

Hilde Mattheis sitzt seit 2005 für die SPD im Deutschen Bundestag. Sie ist Vorsitzende des Forums „DL 21 – die Linke in der SPD“ und Mitglied im SPD-Parteivorstand.
Im Gespräch: Die Vorsitzende des Forums „DL 21 – Die Linke in der SPD“, Mitglied im SPD- Parteivorstand und Bundestagsabgeordnete Hilde Mattheis über Koalitionsaussagen und die inhaltliche Ausrichtung der Partei
„Wir brauchen nachhaltige Lohnerhöhungen auch oberhalb des kostenneutralen Verteilungsspielraumes“
Wie falsche Vorstellungen uns in die Krise ritten – und immer weiter hineinreiten
Eine Rezension des neuen Buches von Heiner Flassbeck: Zehn Mythen der Krise
Lassen wir am Anfang dieser Rezension einmal nicht den Autor selbst zuerst zu Wort kommen, sondern einen führenden Vertreter der Mythen, gegen die sich das neu im Suhrkamp Verlag erschienene Buch des Ökonomen Heiner Flassbeck richtet. Jörg Asmussen, Direktoriumsmitglied der Europäischen Zentralbank (EZB), und davor Staatssekretär zuerst unter Finanzminister Peer Steinbrück, dann unter Finanzminister Wolfgang Schäuble, sagte am 19. Januar 2012 im Interview mit dem Deutschlandfunk:
Die Herrschaft der Angebotsökonomen
Ob in der Politik, den Wirtschaftswissenschaften oder den Medien, wo man auch hinschaut und hinhört dominiert die Angebotspolitik. Nachfrageorientierte Ökonomen hatten, wenn überhaupt, nur eine kurze Konjunktur, als die Politik eben einmal gezwungen war, nachfrageorientiert zu handeln. Mit dem Auslaufen der Konjunkturprogramme und anderer staatlicher Feuerwehreinsätze zur Stabilisierung der Nachfrage und Rettung der Finanzwirtschaft, sind auch die Ökonomen nicht länger gefragt, die jene Maßnahmen seit Jahrzehnten inhaltlich begründen und theoretisch fundieren. Der ver.di-Ökonom Dierk Hirschel äußerte sich jüngst in einem Interview ausführlich zu diesem Sachverhalt:
Dass nichts bleibt wie es war – Zur Situation im Öffentlichen Dienst
Alt bekanntes Vokabular wird wieder hervorgeholt
Mit dem Ausbruch der Finanzkrise 2007/2008 hatten viele erwartet oder zumindest gehofft, es würde sich etwas ändern. Die Finanzmärkte würden wirksam reguliert werden, die Reichen würden endlich zur Kasse gebeten und breite Bevölkerungsschichten wieder am wachsenden Wohlstand teilhaben. Pustekuchen. Selbst das Vokabular ist inzwischen wieder das alte.
Kommentar zur Diskussion über die Rente mit 67
Erschienen zuerst auf den NachDenkSeiten
Deutschlandfunk, Mittwoch, 04. Januar 2012 16:00 Uhr
Beschäftigungsquote für Ältere vorgeschlagen – FDP dagegen
Eurokrise: Deutschland fein raus?
“Die Schlussfolgerungen des ECOFIN-Rats vom 8. November 2011 unterstreichen, dass Mitgliedstaaten wegen ihrer Leistungsbilanzüberschüsse nicht Gegenstand eines Verfahrens bei übermäßigem Ungleichgewicht (korrektiver Arm) werden und es gegen sie keine Sanktionen geben wird”, hält das Bundesministerium für Finanzen in seinem gestern erschienenen Monatsbericht fest.





