Europa: Reaktion des SPD-Vorsitzenden und Vize-Kanzlers auf Ergebnis des Referendums in Griechenland zeigt exemplarisch wie Dummheit, Arroganz und Rücksichtslosigkeit der Demokratie in Europa den Boden entziehen

WuG weist seit langem immer wieder darauf hin (siehe zum Beispiel hier), dass es die demokratisch gewählten Parteien sind, die der Demokratie in Europa den Boden entziehen. Le Pen und andere Extremisten können erst auf den Trümmern aufbauen, die jene durch freie Wahlen legitimierten PolitkerInnen mit ihrer Dummheit, Arroganz und Rücksichtslosigkeit hinterlassen. Die unmittelbare Reaktion des Vorsitzenden der Sozialdemokartischen Partei Deutschlands (SPD) und Vize-Kanzlers, Sigmar Gabriel, auf das Ergebnis des Referendums in Griechenland zeigt dieses Phänomen ein weiteres Mal geradezu exemplarisch auf. Warum skandalisieren das die einschlägigen Medien nicht? Weil sie seit Jahren in dasselbe Horn stoßen (siehe dazu zuletzt hier).

What journalism is all about

When I think about my profession then it is about reporting, questioning, investigating, analysing and opinion. Concerning the latter, you can be shure: No journalist is neutral even if he or she just reports on something. On what and how he reports may be shaped by his own socialisation or that of his employer, consciously or unconsciously, however, he can never take a pure neutral stand. The more important it is to questioning yourself on what you write as a journalist and how.

WuG on the way through southern Europe: Impressions from Athens before the referendum

Yesterday at Syntagma Square before the "No"-demonstration started.

First impression: Said good bye in the morning to an elder Greek who together with his family generously gave Hilka, my Labrador, and me hospitality for a couple of nights. We just met when I arrived in Athens sitting in the metro to Syntagma Square.

WuG unterwegs: Tag 37, 25. April 2015 – Bilbao – Murgia

WuG - 05-03-2015-2b

Und so kommt es leider auch. Nachdem ich vielleicht ein, zwei weitere Stunden vergeblich versucht habe, mit dem Daumen heraus die Stadt zu verlassen, entschließe ich mich zu laufen. Ich sehe einen Mann mit Hund auf der anderen Straßenseite, gehe hinüber und frage ihn, ob er den Weg zu Fuß zur Bundesstraße wisse. Das sei ein weiter Weg, antwortet er. Wo ich denn hin wolle. Richtung Burgos, Valladolid. Er kann mir tatsächlich ziemlich präzise den Weg aus der Stadt zur Bundesstraße erklären, die mich weiter Richtung Süden führen soll. Nachdem er mich ein Stück des Weges begleitet hat, bleiben wir stehen und schauen auf ein weites Tal hinab. Von hier aus weist er mir den Weg. Ich gehe los. Noch weiß ich nicht, dass diese Wegstrecke besonders strapaziös und abenteuerlich werden, mir viele Stunden später aber auch eine besonders interessante Begegnung bescheren wird…WuG unterwegs: Tag 37, 25. April 2015 – Bilbao – Murgia (vollständiger Beitrag im Abonnement)

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Greece: Why Greece shouldn´t pay back its government debt

If there is one thing the opponents – the word partners unfortunately seems no longer fitting – have in common it is their focus on government debt. The whole debate, the whole dispute starts and ends up in one way or another always with the debt question. There is actually no rational explanation for this. Since every debt problem is mainly about economic growth.

Medienanalyse, Juni und 2. Quartal 2015: Wie häufig kamen die Parteien im öffentlichen Rundfunk zu Wort?

Hintergrund: Im Januar 2014 haben wir erneut damit begonnen, zu prüfen, wie häufig PolitikerInnen der im Deutschen Bundestag vertretenen Parteien im öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu Wort kommen. Zum Hintergrund und zur Relevanz dieser Arbeit verweisen wir auf den in 2013 allen Leserinnen und Lesern vorgestellten Beitrag. Im Jahr 2014 hatte es so gravierende Ungleichgewichte zwischen Parteien gegeben, dass wir vor dem Hintergrund der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts im März 2014 (“Grundsatz der Vielfaltsicherung”, siehe hier und hier) erwogen haben, das Bundesverfassungsgericht und den Hörfunk- und Verwaltungsrat des Deutschlandfunks zu benachrichtigen. In seiner Antwort auf meinen offenen Brief hatte der Intendant des Deutschlandfunks, Willi Steul, zuvor bereits kritische Recherche-Ergebnisse aus unserer Medienanalyse eingestanden und Besserung gelobt (siehe dazu hier). Der Februar 2015 hatte aber ein weiteres Mal eine geradezu skandalöse Ungleichbehandlung, besonders zwischen den Oppositionsparteien, belegt. Es ist jedoch nicht allein die unterschiedliche Zahl der Interviews, die aufstößt. Im März hatte ich als Herausgeber von WuG daher einen offenen Brief an den Hörfunkrat geschrieben, um auf diese problematische Entwicklung aufmerksam zu machen. Der stellvertretende Vorsitzende des Hörfunkrats, Robert Clemen (CDU), hatte mich daraufhin darüber unterrichtet, dass meine “Beschwerde” bereits auf der Sitzung des Programmausschusses und der Sitzung des Hörfunkrats im März diskutiert werden würde. Er hat mich auch über das Ergebnis informiert, das wir in einem eigenen Beitrag thematisiert haben. Zuvor hatte mir bereits der Intendant des Deutschlandfunks, Willi Steul, auf meine “Beschwerde” geantwortet (siehe ebenda). Zu den Protokollen der Sitzungen gab es wiederum widersprüchliche Angaben. Zuletzt wurde ich vom Vorsitzenden des Hörfunkrats, Frank Schildt (SPD), in einem Brief darüber informiert, dass das Thema im Hörfunkrat lediglich “angesprochen” wurde, es aber keine “formelle Beratung” darüber gegeben hat. Vor diesem Hintergrund ist die Antwort des stellvertretenden Vorsitzenden, Robert Clemen (CDU), natürlich eine glatte Unverschämtheit. Der hatte mich in seinem Schreiben nach der Sitzung des Hörfunkrats darüber informiert, dass das Themen besprochen worden sei und auch zu Ergebnissen geführt habe (siehe sein Schreiben zitiert hier). Daraus ließ sich nur ablesen, dass das Thema nach dem dafür vorgesehenen Verfahren ordentlich beraten wurde. Höchst fragwürdig auch der folgende Passus in dem Brief von Schildt, nach dem der Programmausschuss darüber entscheidet, ob ein Thema im Hörfunkrat ordentlich beraten wird oder nicht. So ist es natürlich einfach, ein unbequemes Thema aus der Beratung herauszuhalten. Demokratische Kontrolle sieht wohl anders aus!

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Wirtschaft und Gesellschaft – Analyse & Meinung Edition Juni 2015

Edition Juni 2015 - Titel - 30-06-2015

Jeden Monat ein ganzes Buch, genauer: ein ganzes E-Book. Immer mehr Menschen lesen Texte mit einem elektronischen Lesegerät. Die meisten Menschen lesen laut Umfragen darüber hinaus längere Texte immer noch am liebsten in gedruckter Form. Wirtschaft und Gesellschaft – Analyse & Meinung (WuG) möchte diesen Vorlieben gern entgegenkommen und gibt seit August 2014 am Ende eines jeden Monats eine Edition aller im Monat veröffentlichten Beiträge heraus (außer der in “WuG unterwegs”), die im pdf.-Format erscheint. AbonnentInnen von WuG können diese Edition mit ihrer für den Monat gültigen PIN lesen und herunterladen: Edition Juni 2015. Über 80 Seiten Analyse & Meinung. Nicht-AbonnentInnen können die Edition für 10 Euro erstehen und bekommen diese dann per E-Mail zugesendet. Bestellungen an: redaktion@wirtschaftundgesellschaft.de.

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Edition Juni 2015 - Titel - 30-06-2015

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