Konjunktur/Frankreich/Spannungszahl: Die Spannungszahl Juli 2016 und eine Einschätzung der französischen Konjunktur

English Summary: WuG regularly analyses the business cycle so far for Germany, France, United States, Switzerland and the European Monetary Union as a whole on the basis of the monthly data of the labour market (unemployment=supply of labour; job openings=demand of labour). Out of this we calculate the economic activity indicator developed by Claus Köhler, former member of the German Council of Economic Experts. The result needs then careful interpretation and allows a very early and reliable estimation of the business cycle. So far this analysis is only published in German language under subscription.

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Bruttoinlandsprodukt, zweites Quartal 2016: Verteilungsspielraum ausgeschöpft, Wirtschaftswachstum angemessen?

English Summary: Yesterday the Federal Statistical Office has published the detailed results of gross domestic product for the second quarter 2016. On that basis we calculate whether the development of wages and growth were appropriate. At the beginning of each year we additionally calculate which growth rate would be necessary to reach full employment in Germany (see here). The calculations and their interpretation are decisive to estimate the economic and social development in Germany. They could serve as an instrument for a proper economic policy, too.

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Bruttoinlandsprodukt, 2. Quartal: Ergebnisse unterstreichen unsere Kritik an Flassbeck

Heute früh hat das Statistische Bundesamt die detaillierten Ergebnisse zum Bruttoinlandsprodukt  (BIP) im zweiten Quartal veröffentlicht. Der Ökonom Heiner Flassbeck hatte zur vorab veröffentlichten Schnellmeldung des Statistischen Bundesamts zum BIP dem Statistischen Bundesamt unterstellt, dessen Zahlen seien ein Produkt der Phantasie und das Amt würde seine Zahlen nach den Erwartungen der Politiker ausrichten (siehe zu seinem Beitrag und unserer Kritik daran hier und hier). Wir werden in Kürze wie gewohnt auf Basis der detaillierten Zahlen die Fragen beantworten, ob das Wirtschaftswachstum angemessen war, ob der Verteilungsspielraum ausgeschöpft wurde, und wie sich die Realwirtschaft gegenüber der Börse entwickelt hat. Auch werden wir gegebenenfalls auf darüber hinaus gehende, erwähnenswerte Entwicklungen eingehen. Einige Werte seien unten allerdings schon jetzt genannt, die Flassbecks Unterstellungen einmal mehr infrage stellen.

NachDenkSeiten, Makroskop: Keine Alternative

Sie beklagen, dass die etablierten Medien ihrer Aufgabe, den demokratischen Willensbildungsprozess zu befördern, nicht gerecht werden (1). Und sie klagen an. Die NachDenkSeiten: Die Medien würden manipulieren, indem sie zum Beispiel wichtige Informationen verschweigen (2). Makroskop: Statistische Ämter würden ihre Berechnungen nach den Erwartungen von Politikern ausrichten (3). Sie “wollen die Qualität der öffentlichen Meinungsbildung und damit auch die Qualität der politischen Entscheidungen fördern” und “ein Angebot sein für jene, die in den meinungsprägenden Medien kein ausreichend kritisches Meinungspotential mehr erkennen.” (4) Wie ist es aber um die Qualität der öffentlichen Meinungsbildung und das kritische Meinungspotenzial dieser beiden Medien selbst bestellt?

US-Wahlkampf: Wer wird gewinnen, Clinton oder Trump?

Nach den Umfragen liegt die Kandidatin der Demokraten, Hillary Clinton, derzeit deutlich vor dem Kandidaten der Republikaner, Donald Trump. Wie verlässlich aber sind diese? Unser systematischer Blick in die sozialen Medien soll den Horizont erweitern helfen. Wir wollen die folgende Auswertung von nun an bis zur Wahl weiter verfolgen…US-Wahlkampf: Wer wird gewinnen, Clinton oder Trump? (vollständiger Beitrag im Abonnement)

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Sport und Gesellschaft: Olympia – Versteht Lena Schöneborn die Pferde nicht?

Ich bin nur ein blutiger Laie. Aber just in letzter Zeit habe ich damit begonnen, mich intensiver mit dem Pferd auseinanderzusetzen. Gestern las ich hierzu unter anderem im “Lexikon der Pferdesprache – Neue Wege zur artgerechten Kommunikation” von Gerry M. und Karen Neugebauer:

“Aus ethologischer Sicht gibt es weder Problempferde noch Pferde mit Untugenden”.

Konjunktur in Deutschland und Europa: Flassbecks Bashing des Statistischen Bundesamts erscheint weder fundiert noch gerechtfertigt

Der Ökonom Heiner Flassbeck schimpft – nicht zum ersten Mal – über das Statistische Bundesamt. Seine Kritik erscheint aber weder fundiert noch gerechtfertigt, der schrille Ton noch dazu kaum zielführend.

Flassbeck unterstellt dem Statistischen Bundesamt, dass dessen vorläufiges Ergebnis des Bruttoinlandsprodukts im zweiten Quartal ein Produkt der Phantasie sei, und dass das Amt seine Berechnungen nach den Erwartungen der Politiker ausrichten würde: