In eigener Sache: WuG hört auf

Anmerkung der Redaktion: Dies ist die leicht gekürzte Version der Nachricht, die gestern Abend alle Abonnenten von Wirtschaft und Gesellschaft – Analyse und Meinung (WuG) per E-Mail erhalten haben.

Liebe Abonnentinnen und Abonnenten,

ich habe mich entschieden, Wirtschaft und Gesellschaft – Analyse & Meinung (WuG) nicht weiter zu führen.

Dafür gibt es vielfältige Gründe. Der wesentliche Grund ist wohl, dass diese Arbeit für mich zuletzt immer weniger Sinn gemacht und in Folge dessen bei mir immer weniger Begeisterung geweckt hat. Diese Arbeit setzt aber gerade ein enormes Maß an Begeisterung voraus, um sie zu bewältigen. Dass die Begeisterung nachgelassen hat, mag wiederum vielfältigen Gründen geschuldet sein: Die Entwicklungen, die ich über Jahre analysiert habe, bieten – in meinen Augen – substantiell nichts neues. Gewiss, man kann immer wieder nach neuen Inhalten suchen und einen alten Gegenstand immer wieder aufs Neue drehen und wenden. Dass ich dies nicht länger tun möchte, ist wiederum wohl vor allem meiner nunmehr mangelnden Begeisterung dafür geschuldet. So schließt sich der Kreis. Wirtschaftlich hat sich die Arbeit, ungeachtet Ihrer großzügigen Unterstützung, kaum getragen. Getragen war die Arbeit von immer wieder ungebrochenem Erkenntnisinteresse. Ist das Idealismus? In jedem Fall ist es erstaunlich, finde ich, über wie viele Jahre dieses Erkenntnisinteresse und meine Begeisterung für diese Arbeit unter teils sehr widrigen materiellen Umständen angehalten haben. Jetzt aber scheinen meine Energie und der aus ihr gespeiste Willen für diese Arbeit tatsächlich ihrem Ende zugeneigt. Die Batterien sind leer. Und wollen möglicherweise auf einem anderen Gebiet wieder geladen werden.

Ich hoffe, Sie haben dafür Verständnis.

Selbstverständlich bin ich auch an Rückmeldungen interessiert, wie immer gern auch kritisch.

Ihnen allen sage ich großen Dank für Ihre teils jahrelange Unterstützung meiner Arbeit! Ihre Unterstützung war die zweite tragende Säule, die diese Arbeit über die Jahre ermöglicht hat.

Herzliche Grüße,

Thorsten Hild

www.wirtschaftundgesellschaft.de


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