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BILD fordert die “eiserne Kanzlerin” – wir haben es schon 2012 so kommen sehen

Bild - Die eiserne Kanzlerin

Gerade stoße ich auf einen tweet von Corinna Milborn, Autorin, Journalistin, Moderatorin, Info-Chefin bei ProSieben.Sat1.PULS4. “na servas”, schreibt sie darin, “wenns nach der bild geht ist dann wirklich bald wirtschaftskrieg”. Darunter ein Ausschnitt der Titel-Seite der BILD von heute. Die Kanzlerin mit Pickel-Haube. Dazu in fetten Lettern: “Heute brauchen wir die EISERNE KANZLERIN – Keine neuen Milliarden für Griechenland.” Dazu passt hervorragend ein Lied, das meine Wenigkeit bereits am 19. Juni 2012 geschrieben und aufgenommen, ja sogar bereits vor dem Haus der Kanzlerin gesungen hat. Dankenswerterweise gibt es hierzu sogar eine Übersetzung ins Griechische. Da sehen Sie einmal, wie vorausschauend WuG ist. Es ist ja keineswegs so, dass niemand von etwas gewusst hat. Was nun die “Milliarden für Griechenland”, regelmäßig in deutschen Medien auch als “Hilfen” missverstanden, anbelangt, siehe zuletzt hier: How Greece helps Germany. Aber etwas ist doch neu: Die im Lied besungene Frage, “Wann regt sich endlich Widerstand?”, haben die GriechInnen am Sonntag klar beantwortet.

Exklusiv/Spähaffäre: Geheimes Spähprotokoll eines Spähers

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Manfred Maurenbrecher – Thorsten Hild: Arbeit muss sich wieder lohnen (Lied, Video)


Gestern einmal wieder auf dem Land. Drei Stunden für eine Strecke, die sonst etwa eine Stunde dauert. “Personalschaden”, lautet die Durchsage der Bahn, und wir wissen alle, was passiert ist. War es vielleicht ein Hartz IV-Empfänger? Vielleicht aber auch genau umgekehrt: So ein richtig Reicher, der plötzlich registrierte: Verdammt, jetzt habe ich mir dieses riesige Vermögen ergaunert und bin immer noch nicht glücklich. Und Tschüss. Ich muss an das Lied “Naumburg” von Manfred Maurenbrecher denken. Es dauert, bis der Schienenersatzverkehr in Bernau eintrifft. Auch schickt die Bahn zunächst nur einen Bus, der natürlich niemals alle gestrandeten Passagiere aufnehmen kann. Die Menschen drängeln sich in den Bus. Ich sehe zu, wie sie sich hineinquetschen. Vielleicht hätte ich es auch versucht, wenn ich nicht meine vierbeinige Kollegin Hilka dabei gehabt hätte. Was wird hier eigentlich los sein, wenn wir eine wirkliche Katastrophe erleiden? Wie werden dann wohl die Menschen reagieren, miteinander umgehen? Vielleicht hätte es schon gereicht, wenn es geregnet hätte, und die Leute wären richtig in Panik geraten, wer weiß. Besser nicht daran denken. Zum Glück meint es die Sonne gut mit uns. Und warten. Was dem Engländer sein Tee, ist dem Deutschen seine Bahn. Abwarten und Bahn fahren. Bahn fahren und abwarten. Schließlich kommt ein zweiter Bus und bringt die verbliebenen und entspannt gebliebenen Passagier nach Eberswalde. Dort heißt es wieder warten. Diesmal auf den Zug von Eberswalde nach Angermünde. Wie schnell doch aber letztlich drei Stunden vergehen können. Wenn man nur etwas zu tun hat. Ich habe meinen Rechner herausgeholt und erstelle ein paar Graphiken für meinen nächsten Beitrag. Ich könnte den Passagieren auch ein Lied singen. Meine Gitarre habe ich dabei. Aber für so etwas muss die Stimmung da sein. Das spürt man. Da hätte schon jemand etwas gesagt, neugierig geguckt oder mir einen auffordenden Blick zugeworfen. Doch die meisten waren glaube ich schon am Ziel. In Gedanken natürlich nur. Immer ihrer Zeit voraus. Und irgendwann bin dann auch ich am Ziel und werde herzlich von Manfred Maurenbrecher in Empfang genommen.

Aus gegebenem Anlass: Lieber Mond

Weil der Mond gestern  – schon am helllichten Tag – besonders schön und sicher nicht nur auf Berlin geschaut hat:

Musik, Gitarre, Gesang: Thorsten Hild

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Gestern hinaus aufs Land gefahren. Und im Garten des Mitherausgebers von Wirtschaft und Gesellschaft – Analyse & Meinung, Manfred Maurenbrecher, unter vielstimmig frühlinghaftem Vogelgesang drei Lieder aufgenommen. Ich bin mir sicher, sie werden Geschichte schreiben: die Lunow-Recordings. Morgen auch Live im Kunsthof Gohlis in Dresden, 20 Uhr. Exklusiv für Abonnenten von Wirtschaft und Gesellschaft – Analyse & Meinung: Die Lunow-Recordings

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Die Krise ist von Euch gemacht – Manchmal ist weniger halt doch nicht mehr

…Die Blume wächst und gedeiht doch auch nur auf fruchtbarem Boden…

Nach “Die Deutschen sind wieder wer…” hier nun ein zweites Anti-Krisen-Lied. Inspiriert von Wolfgang Schäuble, Peer Steinbrück, Angela Merkel, Frank-Walter Steinmeier und all den anderen, die uns Wasser predigen und Wein trinken und die vor allem den Wirtschaftskreislauf nicht verstehen oder nicht verstehen wollen. Heute Vormittag am Frühstückstisch geschrieben und unmittelbar ebenda mit meiner einfachen Digitalkamera aufgenommen (die brachiale Band einfach dazudenken). Vorher hatte der Deutschlandfunk in seinen Frühnachrichten dies gemeldet:

Auftritt/Dresden: Am 26. April, 20 Uhr, im Kunsthof Gohlis

khg

Am 26. April werde ich um 20 Uhr endlich einmal wieder tief in meine Lied-Kiste und Gitarren- und Klavier-Saiten greifen, im Kunsthof Gohlis in Dresden.

 

Video: Politik grillt Kommentar – Eurokrise/Sparen: Königsweg oder Sargnagel?

Politiker und Gewerkschafterin fragen — Kommentatoren antworten. Axel Troost (DIE LINKE) und Sabine Reiner (ver.di) kehren die gewohnten Rollen um und verlangen Antworten von Ulrike Herrmann (taz), Holger Zschäpitz (Die Welt) und Thorsten Hild (Wirtschaft und Gesellschaft – Analyse & Meinung – www.wirtschaftundgesellschaft.de). “Haben sie durchdachte und praxistaugliche Vorschläge zur Überwindung der Eurokrise? Ist Sparen der Königsweg oder der Sargnagel?”