Tag Archiv für Eurozone

Konjunktur und Arbeitslosigkeit: Flassbeck irrt

Flassbeck Screenshot 2 - 21-05-2016

Ein Leser wies mich gestern auf folgende Aussage hin, die der Ökonom Heiner Flassbeck im Rahmen seiner jüngsten Konjunkturanalyse zur Europäischen Währungsunion (EWU) getroffen hat: “Erst wenn es einen unzweideutige Belebung der Konjunktur gibt, kann man auch mit den Arbeitslosenzahlen wieder als Konjunkturindikator arbeiten.” Das ist, wie unsere Konjunkturanalyse für die EWU auf Basis der Arbeitslosenzahlen zeigt, falsch (siehe zuletzt hier). Im Gegenteil, die Arbeitslosenzahlen erweisen sich auch für die EWU insgesamt – wie selbst für einzelne Länder, die sich in einer extremen Krisensituation befinden, wie beispielsweise Griechenland – als wertvoller Konjunkturindikator, sowohl im Abschwung, als auch im Aufschwung und im Konjunkturverlauf insgesamt. Einen Hinweis darauf ergibt bereits der Verlauf der Zuwachsraten von realem BIP (Konjunktur) und der Zahl der Arbeitslosen, wie die folgende Graphik für den Zeitraum 1999 bis 2015 zeigt.

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Flassbeck Screenshot 2 - 21-05-2016

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Konjunktur, Außenhandel, Eurokrise, Weltwirtschaft: Was verraten die neuesten Außenhandelsdaten über die Konjunktur?

English Summary: On the basis of the most recent foreign trade statistics published by the Federal Statistical Office and additional data kindly provided by them to us WuG regularly analyses German foreign trade and its implications for the business cycle in Germany, the European Monetary Union (EMU) and the world economy.

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Litauen: Eine Struktur-, Wettbewerbs-, Potenzial- und Konjunkturanalyse

Seit heute ist Litauen Mitglied der Europäischen Währungsunion (EWU). Wie ist es um die Struktur, die internationale Wettbewerbsfähigkeit, das Potenzial und die Konjunktur des nunmehr 19. Mitglieds der EWU bestellt? Die folgende Analyse geht dieser Frage auf den Grund…Litauen: Eine Struktur-, Wettbewerbs-, Potenzial- und Konjunkturanalyse (vollständiger Beitrag im Abonnement)

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Statistik des Tages: Warum nur hinterfragen die Verantwortlichen in Europa nicht ihre Wirtschaftspolitik?

Heute hat das Europäische Amt für Statistik, Eurostat, die Arbeitslosenquote für den Euroraum veröffentlicht. Der Vergleich mit den USA und Japan (siehe Graphik unten) zeigt erneut: Diese beiden Länder sind – auch wenn dort nicht alles Gold ist, was glänzt – erfolgreicher bei der Lösung des hier wie dort wirtschaftlich und gesellschaftlich drängensten Problems: der Senkung der Arbeitslosigkeit. Die Entwicklung der Arbeitslosigkeit in der Europäischen Währungsunion allein zeigt zudem: Der Anstieg der Arbeitslosenquote auf das historisch hohe Niveau von um die 12 Prozent beginnt erst mit dem Einsatz der restriktiven Wirtschaftspolitik – Senkung der Staatsausgaben, Lohnsenkungen und Abbau von Arbeitnehmerrechten – im Frühjahr 2011. Wären diese Indizien nicht Grund genug, die bisherige Krisenpolitik grundsätzlich in Frage zu stellen?

Eurokrise: “Rettungsprogramme” reißen gewaltiges Loch in die Unternehmensinvestitionen

Heute hat das europäische Amt für Statistik, Eurostat, die jüngsten Daten über die Entwicklung der Unternehmensinvestitionen außerhalb des Finanzsektors in der Europäischen Währungsunion (EWU) und der EU insgesamt veröffentlicht. Am Wochenende erst haben wir Hans Werner Sinn kritisch aufgegriffen, der meint, die Investitionen stünden immer am Anfang, Arbeitsplätze und Löhne würden folgen. Ohne dass sich die Lohnentwicklung in der EWU aber wieder spürbar fängt, ist kaum eine nachhaltige Erholung der Investitionen zu erwarten, denn die niedrige Kapazitätsauslastung bietet hierzu keinen Anreiz.

Konjunktur/Industrieproduktion/EWU/USA: Andere Politik, andere Ergebnisse

Erst gestern haben wir die vom europäischen Amt für Statistik, Eurostat, veröffentlichten Daten zur Industrieproduktion in der Europäischen Währungsunion (EWU) kurz aufgegriffen und problematisiert. Wie hat sich im Vergleich dazu die Industrieproduktion in den USA entwickelt? Wir haben nachgeschaut und die Entwicklung der Industrieproduktion in der EWU und in den USA auf einen Nenner gebracht. Das Ergebnis überrascht uns nicht. Es ist aufgrund der unterschiedlichen Wirtschaftspolitik, die die Regierungen beider Wirtschaftsräume verfolgen, nur konsequent: Andere Politik, andere Ergebnisse…Konjunktur/Industrieproduktion/EWU/USA: Andere Politik, andere Ergebnisse (vollständiger Beitrag nur im Abonnement)

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