Tag Archiv für Konjunkturanalyse

Konjunktur, Außenhandel, Eurokrise, Weltwirtschaft: Was verraten die neuesten Außenhandelsdaten über die Konjunktur?

English Summary: On the basis of the most recent foreign trade statistics published by the Federal Statistical Office and additional data kindly provided by them to us WuG regularly analyses German foreign trade and its implications for the business cycle in Germany, the European Monetary Union (EMU) and the world economy.

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Konjunktur: Industrieproduktion stiftet Verwirrung

Die Industrieproduktion gilt als wichtiger Konjunkturindikator. In WuG haben wir dessen Aussagekraft für die Entwicklung der gesamtwirtschaftlichen Aktivität bereits des Öfteren analysiert und in Frage gestellt (siehe zuletzt hier und hier). Ein Nachteil ist, dass die Industrieproduktion nur einen Teilbereich der Wirtschaft abbildet, der noch dazu an Gewicht verliert. Ein anderer Nachteil ist der vergleichsweise späte Veröffentlichungstermin. Schließlich ist die Industrieproduktion von sehr starken Schwankungen gekennzeichnet und wird noch dazu im Nachhinein nicht selten nach oben oder unten revidiert. Auch das erschwert eine zuverlässige Einschätzung der Konjunktur. Eine zeitnahe und zuverlässige Konjunktureinschätzung kann allen Beteiligten am Wirtschaftsgeschehen Orientierung über die gesamtwirtschaftliche Entwicklung geben und ermöglicht der Wirtschaftspolitik möglichen Fehlentwicklungen frühzeitig entgegenzuwirken. Die jüngste Meldung des Statistischen Bundesamts und Reaktionen darauf unterstreichen die erwähnten Nachteile der Industrieproduktion als Konjunkturindikator. Ein genauerer Blick in die Statistik zur Industrieproduktion aber hilft zumindest eine Entwicklung zu relativieren. Zudem erscheint die Einbeziehung der Industrieproduktion in die Konjunkturanalyse aus anderen Gründen sinnvoll…Konjunktur: Industrieproduktion stiftet Verwirrung (vollständiger Beitrag im Abonnement)

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Konjunktur und Arbeitslosigkeit: Flassbeck irrt

Flassbeck Screenshot 2 - 21-05-2016

Ein Leser wies mich gestern auf folgende Aussage hin, die der Ökonom Heiner Flassbeck im Rahmen seiner jüngsten Konjunkturanalyse zur Europäischen Währungsunion (EWU) getroffen hat: “Erst wenn es einen unzweideutige Belebung der Konjunktur gibt, kann man auch mit den Arbeitslosenzahlen wieder als Konjunkturindikator arbeiten.” Das ist, wie unsere Konjunkturanalyse für die EWU auf Basis der Arbeitslosenzahlen zeigt, falsch (siehe zuletzt hier). Im Gegenteil, die Arbeitslosenzahlen erweisen sich auch für die EWU insgesamt – wie selbst für einzelne Länder, die sich in einer extremen Krisensituation befinden, wie beispielsweise Griechenland – als wertvoller Konjunkturindikator, sowohl im Abschwung, als auch im Aufschwung und im Konjunkturverlauf insgesamt. Einen Hinweis darauf ergibt bereits der Verlauf der Zuwachsraten von realem BIP (Konjunktur) und der Zahl der Arbeitslosen, wie die folgende Graphik für den Zeitraum 1999 bis 2015 zeigt.

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Flassbeck Screenshot 2 - 21-05-2016

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Zum 1. April: An alle Wirtschaftsforschungsinstitute

Nun ist der 1. April leider schon fast wieder vorbei. Den Sachverständigenrat gibt es schließlich das ganze Jahr! Daher mein ganz ernst gemeinter Vorschlag an alle deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute zum 1. April:

Behelligt uns zukünftig nur einmal im Jahr mit Euren Konjunkturprognosen und zwar zum 1. April. Dann wissen alle sogleich, dass sie Euch nicht ernst nehmen sollen.