Tag Archiv für Wachstum

Roboter-Steuer: Was ist dran am Vorschlag von Bill Gates?

Das folgende Video flimmert aktuell, verbreitet über das World Economic Forum, durch die sozialen Netzwerke. Bill Gates plädiert in einem dazugehörigen Interview für die Besteuerung von Robotern. Wie ist seine Argumentation zu bewerten?

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Bruttoinlandsprodukt, erstes Quartal 2016: Verteilungsspielraum ausgeschöpft, Wirtschaftswachstum angemessen?

English Summary: The day before yesterday the Federal Statistical Office has published the detailed results of gross domestic product for the first quarter 2016. On that basis we calculate whether the development of wages and growth were appropriate. At the beginning of each year we additionally calculate which growth rate would be necessary to reach full employment in Germany (see here). The calculations and their interpretation are decisive to estimate the economic and social development in Germany. They could serve as an instrument for a proper economic policy, too.

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USA: Wachstum “enttäuschend” oder angemessen?

Wir haben erst jüngst, in einem Beitrag vom 6. April, erneut darauf hingewiesen, dass die Arbeitslosigkeit in den USA wesentlich ernster genommen wurde und wird, als in der Europäischen Währungsunion (EWU). Anders als in Deutschland und der EWU wird in den USA der enge Zusammenhang von Konjunktur (reales Wirtschaftswachstum) und Arbeitslosigkeit von den wirtschaftspolitisch Verantwortlichen nicht infrage gestellt. Dass die Korrelation von Wachstum und Arbeitslosigkeit sehr eng ist, haben wir nunmehr über Jahre immer wieder geprüft und nachgewiesen, sowohl für Deutschland und die EWU, als auch für die USA. Nur auf dieser Grundlage kann uns auch die vom Ökonomen und ehemaligen Mitglied des Sachverständigenrats, Claus Köhler, entwickelte Spannungszahl für unsere monatliche Konjunkturanalyse dienen (siehe für die USA zuletzt hier, für die EWU hier und für Deutschland hier). Ob das Wirtschaftswachstum angemessen ist, macht sich, solange keine Vollbeschäftigung herrscht, wiederum daran fest, ob es geeignet ist, die Arbeitslosigkeit spürbar zu senken und Richtung Vollbeschäftigung zu führen. Auch dies prüfen wir regelmäßig auf Basis der von Köhler entwickelten Berechnungsmethode für angemessenes/nicht angemessenes Wirtschaftswachstum und für notwendiges Wirtschaftswachstum (siehe für Deutschland zuletzt hier). Angesichts dessen muss die von Jörg Bibow auf Flassbeck-Economics getroffene Aussage über die US-Konjunktur erstaunen (Hervorhebung, T.H.):

Regionalwahlen in Frankreich: Le Pen behält ihre Erfolgsgrundlage

Der Schock muss tief gesessen haben, dass Le Pen und ihr Front National beim ersten Durchgang der Regionalwahlen durchmaschiert sind (siehe dazu auch hier). So tief, dass sich viele Wahlberechtigte, die den Wahlurnen am vergangenen Wochenende fern geblieben waren, jetzt, beim zweiten Durchgang, aufrafften, ihre Stimme abzugeben. Man kann dies durchaus als Protestwahl gegen Le Pen interpretieren – und nicht, wie jetzt vielleicht Konservative und Sozialisten glauben, als Zustimmung für die etablierten Parteien. Letztere hatten sich nach der verheerenden Niederlage vom letzten Wochenende hektisch zusammengerauft und eine so genannte republikanische Front gebildet, die im wesentlichen aus dem Rückzug sozialistischer Kandidaten zugunsten konservativer, begleitet durch Wahlaufrufe für letztere durch die Sozialisten bestand. “Republikanische Verteidigungslinie” wäre dann wohl auch die ehrlichere Bezeichnung für dieses merkwürdige Verfahren gewesen. Das französische Wahlsystem macht´s möglich. Nicht möglich macht das französische Wahlsystem jedoch, Le Pen ihre Erfolgsgrundlage zu nehmen. Das können die etablierten Parteien nur leisten, indem sie ihre Politik ändern.

Griechenland “kräftig gewachsen”, Yuan “auf Talfahrt” – was haben die meisten deutschen Medien und Bäckereien gemeinsam?

English Summary: The reporting on real growth in Greece in the second quarter and on the depreciation of the Chinese currency Yuan – two main topics in the recent days – shows again that German journalism in the most established private and public media is in a precarious condition. The article confronts the main messages with official statistics and refers to further analysis.

Nach Einigung mit Euro-Gruppe: Das Wesentliche

Kaum haben die Verantwortlichen doch noch einmal politische Reife bewiesen, indem sie in sehr kurzer Zeit einen Kompromiss erzielten, der alle Beteiligten aufatmen lassen könnte, da grollen und rechthaben sie auch schon wieder in Pressekonferenzen (Schäuble unmittelbar nach der Erzielung des Kompromisses) oder sehen sich als Sieger (Tsipras). Und auch die einschlägigen Medien bleiben in ihrem gewohnten Fahrwasser, auf eine besonders penetrante Art noch dazu die ModeratorInnen des öffentlich-rechtlichen Deutschlandfunks. Dort ist Griechenland, von Ausnahmen abgesehen, der große Verlierer des Kompromisses. Dabei ist das Wesentliche doch offensichtlich.

Wie geht es weiter mit Griechenland und der Europäischen Währungsunion?

Ich habe auch oder erst recht nach der heutigen Pressekonferenz des Bundesfinanzministers mit seinem griechischen Amtskollegen und der heute von der EU-Kommission vorgelegten Winter-Prognose 2015 (siehe dazu hier) kein gutes Gefühl, was die weitere Entwicklung in der Europäischen Währungsunion (EWU) anbelangt. Ich verweise in diesem Zusammenhang noch einmal auf die drei Szenarien und auf die größte Herausforderung. Gerade vor dem Hintergrund letzterer erscheinen diese einleitenden Worte des Bundesfinanzministers auf der Pressekonferenz heute in Berlin besonders fatal, wenn auch nicht überraschend:

Schweiz: Die Konjunktur von 1999 bis heute

Die folgende Analyse bildet den dritten und letzten Teil unseres Länderschwerpunkts Schweiz, den WuG aufgrund der Turbulenzen rund um den Schweizer Franken kurzfristig eingerichtet hat. Nachdem wir im ersten Teil eine Preis-, Wechselkurs- und Zinsanalyse vorgenommen hatten, haben wir in einem zweiten Teil untersucht, inwieweit sich die Wechselkursentwicklung auf den schweizer Außenhandel ausgewirkt hat. Gegenstand der Außenhandelsanalyse war zudem die Entwicklung des Außenhandels seit Mitte der 1990er Jahre nach Volumen, Struktur und Haupthandelspartnern. Zu diesem Anlass haben wir auch die zuvor angestellte Wechselkursanalyse weiter vertieft. Die Konjunkturanalyse dieses dritten und letzten Teils des Länderschwerpunkts Schweiz informiert über die Entwicklung der schweizer Konjunktur über den Zeitraum 1999 bis heute. Wichtige Indikatoren werden erklärt, in Beziehung zueinander gesetzt und in Graphiken veranschaulicht. Auch wird – das erste Mal – die Spannungszahl, deren Berechnung unseren monatlichen Konjunktureinschätzungen für Deutschland und Frankreich zugrunde liegt, für die Schweiz untersucht und dargestellt…Schweiz: Die Konjunktur von 1999 bis heute (vollständiger Beitrag im Abonnement)